Sony Fernseher Serie RD und Serie WD mit Full HD Auflösung – Unterschiede und Vergleich der TVs aus 2016

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Die Sony Modell Serien RD und WD wurden mit dem TV Lineup im Jahr 2016 vorgestellt. Die Fernseher sind Einsteigergeräte und mit einer maximalen Panel-Auflösung von Full HD mit 1920 x 1080 Pixeln ausgestattet. Einige Modelle bieten eine Smart TV Funktion, teilweise jedoch in der Funktion eingeschränkt. Der Artikel zeigt, welcher Fernseher für wen geeignet ist und führt die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen der RD- und WD-Serie auf.

Die Fernseher aus dem Sony TV-Lineup aus 2016 mit Ultra HD Auflösung finden sich in dem Artikel Sony Fernseher Serie SD, Serie XD, Serie ZD mit UHD Auflösung – Unterschiede und Vergleich der TVs aus dem TV-Lineup 2016.

Abbildung Sony KDL-32RD435 80 cm (32 Zoll) Fernseher (HD Ready, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL-40RD455 102 cm (40 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL32WD605 80 cm (32 Zoll) Fernseher (HD Ready, Smart TV, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL48WD655 121 cm (48 Zoll) Fernseher (Full HD, Smart TV, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL-49WD755 123 cm (49 Zoll) Fernseher (Full HD, HD Triple Tuner, Smart-TV)
Abbildung Sony KDL-49WD757 123 cm ( (49 Zoll Display),LCD-Fernseher,400 Hz )
Abbildung Sony KDL49WD758
Abbildung Sony KDL-49WD759 123 cm ( (49 Zoll Display),LCD-Fernseher,400 Hz )

Modellbezeichnungen der Sony RD- und WD-Serie entschlüsselt

Sony hat leider eine sehr unübersichtliche Modellbezeichnung für ihre Fernseher gewählt. Die Modelle der RD- und WD-Serie werden mit

KDL-xx[RD/WD]yyy

angegeben. KDL gibt hierbei die LCD-Technik an, die bei den Modellen mit KDL im Namen bis maximal zur Full HD Auflösung geht. Die Ziffern unter xx geben die Bilddiagonale in Zoll an. Danach kommen zwei Buchstaben, in diesem Fall RD oder WD, die die Serie des Fernsehermodells angeben. Die letzten drei Ziffern bei der Modellbezeichnung geben bei Sony bei den Modellen der RD- und WD-Serie die Wertigkeit innerhalb der Serie an. Es gilt die Regel: je höher die Zahl, umso höher die Ausstattungsmerkmale des TVs. Interessantes Detail: alle Modelle des TV-Lineups aus 2016 haben ein D in der Modellbezeichnung, hier also über RD und WD. Weiterhin interessant ist, dass es in anderen europäischen oder außer-europäischen Ländern ähnliche Produktbezeichnungen gibt. Das D innerhalb der Modellbezeichnung wandert dabei nach hinten. Daraus können sich Namen wie

KDL-xx[R/W]yyyD

ergeben, die jedoch dieselben technischen Werte haben.


Sony bringt in 2017 die Modelle der neuen Sony TV Serie heraus. Trage Dich hier ein und erhalte erste Informationen, technische Infos und detaillierte Vergleiche zur Serie 2017 von Sony.


Gemeinsamkeiten der Serie RD und WD

Die Sony Serie RD und die Sony Serie WD haben einige Gemeinsamkeiten, die in diesem Kapitel näher erläutert werden.

Bild

Das Bild der beiden Serien RD und WD wird durch ein flaches Panel wiedergegeben. Als Auflösung haben beiden Serien – sowohl die RD- als auch die WD-Serie – Displays mit Full HD- (1920 x 1080 Pixel) und HD Ready-Auflösung (1366 x 768 Pixel). Die Full HD Auflösung findet sich beispielsweise auch auf Blurays und ist seit einigen Jahren Marktstandard und wird durch die 4K-Auflösung (mit vierfacher Pixelanzahl) verdrängt. Alle Modelle der Sony Serie RD und WD haben ein Panel mit nativ 50 Hz Bildwiederholrate. Durch Zwischenbildberechnungen und weiteren technischen Möglichkeiten kann die Bewegungsschärfe noch gesteigert werden. Sony spricht dann von Motion Flow XR 200 / 400 / 800 (800 hat jedoch keines der Modelle der RD- oder WD-Serie).

Sony setzt abhängig vom Modell ein IPS- oder ein VA-Panel ein. Soweit uns die Information bekannt ist, geben wir diese in der jeweiligen Modellbeschreibung unten an. IPS hat den Vorteil, dass es bei der Betrachtung von der Seite keine Entsättigung der Farben gibt, sondern alle Farben weiterhin mit voller Intensität dargestellt werden. Dafür ist jedoch der Kontrast gegenüber einem VA-Display nicht sehr groß. VA-Displays haben wiederum den Nachteil, dass sie bei schrägem Betrachtungswinkel das Bild weniger Farbintensiv wiedergeben können; es sieht beim Blick auf das Panel von der Seite so aus, als ob sich ein Grauschleier über das Bild legt. Dafür ist jedoch beim Blick von vorne intensiven Farben und einem hohen Kontrast möglich. Alle Modelle der RD- und WD-Serie haben ein LC-Display (liquid crystal display) mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung im Einsatz. Abhängig vom Modell ist es entweder eine Direct LED oder eine Edge-LED Hintergrundbeleuchtung.

Sony setzt seit einigen Jahren – seit 2012 – die Bildverbesserungstechnik X-Reality Pro ein. X-Reality Pro ist eine Kombination aus dem älteren X-Reality Bildprozessor und einem weiteren Bildprozessor, der das Bild noch weiter verbessern soll (hier der Pro-Anteil). Bei X-Reality durchläuft das Bild vom Eingangssignal bis zur Darstellung auf dem Panel ein mehrstufiges Verbesserungsverfahren. Stufe 1 nimmt eine Rauschunterdrückung des Bildes vor. Stufe 2 skaliert das Bild auf die Panel-Auflösung, falls es nicht bereits in dieser angeliefert wird. Stufe 3 nimmt weitere Bildverbesserungen, wie z.B. Schärfe bei Objekten, Erhöhung von Kontrasten und Intensivierung von Farben vor. Der Pro-Teil von X-Reality Pro ist eine weitere Stufe im Verbesserungsprozess, anhand dessen das Bild auf dem Fernseher noch echter wirken soll. Das genaue Verfahren für den Pro-Anteil ist nicht beschrieben, jedoch hat Sony laut Infos maschinelles Lernen über eine Vielzahl von Quell-Bildern angewendet und diese erlernten Verbesserungen werden durch den Bildprozessor angewendet. Details zu X-Reality Pro finden sich in einer Infobroschüre von Sony. Im hifi-forum gibt es eine ältere Diskussion, bei der einige Nutzer die deutlich besseren Bilder mit X-Reality Pro gegenüber X-Reality hervorheben.

Ein weiteres Bild-Feature bei den Sony Modellen RD und WD ist Frame Dimming. Mit Frame Dimming wird Bild für Bild die Hintergrundbeleuchtung an die dargestellte Szene angepasst. Frame Dimming ist jedoch nicht mit Local Dimming zu verwechseln, bei dem einzelne Teile der LED-Hintergrundbeleuchtung gedimmt werden können. Bei Frame Dimming kann also nur die gesamte Hintergrundbeleuchtung, nicht nur Teile davon, gedimmt werden.

Mit Live Color als weitere Bildverbesserungsoption kann man die Farbintensität in mehreren Stufen einstellen. Sony beschreibt Live Color als Bildverbesserungsalgorithmus, der es ermöglicht, lebensechte Farben mit vier Optionen durch den Nutzer individuell einzustellen. Mit Live Color soll das Farb-Ergebnis deutlich echter wirken.

Ton

Der Ton wird durch interne Lautsprecher bei den Sony Fernseher Modellen wiedergegeben. Bauart-bedingt sind diese flach, da sie in das flache Gehäuse passen müssen. Die ersten flachen LCD- und Plasma-Fernseher hatten das Problem, dass der Sound noch blechern klang und kein Volumen hatte. Über die Jahre hat sich die Soundqualität deutlich verbessert, jedoch darf man von den internen Lautsprechern keine Kinoqualität erwarten. Wer besseren Sound haben will, greift zu einer Soundbar oder direkt zu einem AV-Receiver mit entsprechendem Lautsprecher-Setup.

Sony hat jedoch bereits die wichtigsten Audio-Dekoder integriert (und damit lizensiert): Dolby Digital, Dolby Digital Plus und Dolby Pulse können durch den TV dekodiert werden. Vom Dolby-Konkurrenten DTS kann DTS 2.0 direkt vom Fernseher dekodiert werden. Damit kann der Sony Fernseher direkt hochwertige Ton-Spuren, wie sie auf DVDs und Blurays zu finden sind, dekodieren und wiedergeben.

Anschlüsse

Die beiden Serien RD und WD von Sony haben jeweils identische Anschlüsse verbaut:

  • 2 x HDMI
  • 2 x USB
  • 1 x digitaler optischer Audioausgang
  • 1 x Kopfhörerausgang
  • 1 x CI+-Slot
  • 1 x Scart

Erfreulich für analoge Fernseh-Freunde ist, dass Sony den Scart-Anschluss am Leben gehalten hat und dieser noch bei den Modellen zu finden ist. Hat man alte Wiedergabegeräte, die man unbedingt noch am TV betreiben will, kann dies also über den Scart-Anschluss erfolgen. Außerdem ist positiv zu erwähnen, dass auch ein analoger Kopfhöreranschluss nutzbar ist, der bei anderen Herstellern in der 2016er Serie bereits eingespart wurde (z.B. Samsung bei vielen TV-Modellen).

Via HDMI kann man das HDMI-CEC-Protokoll verwenden. CEC steht für Consumer Electronics Control und ermöglicht eine komponentenübergreifende Steuerungsfunktion mit nur einer Fernbedienung. Beispielsweise kann man über die TV-Fernbedienung den Bluray-Player pausieren oder weiterlaufen lassen, wenn dieser auch HDMI-CEC unterstützt.

Außerdem ist ein HDMI-Anschluss mit dem Audio Return Channel (ARC) versehen. Über den HDMI-Anschluss kann man damit den TV-Sound an ein anderes Gerät, z.B. einen AV-Receiver, weiterleiten, so dass der Ton des Fernsehers von einem anderen Audiogerät wiedergegeben werden kann.

Ausstattungsmerkmale

Die Modelle der RD- und WD- Serie sind alle mit einem Tripel-Tuner für Kabel-, Satelliten- und Terrestrisches Fernsehen ausgestattet (DVB-C/T/T2/S/S2 Tuner). Es werden auch die neuen Standards DVB-S2 und DVB-T2 unterstützt, die für HD-Fernsehen bei Satelliten und terrestrischem Fernsehen benötigt werden.

Mit DVB-T2 wird ein neuer Video-Codec bzw. Container verwendet: HEVC (auch H.265 genannt) kann ein Videosignal bei gleicher Qualität um die Hälfte gegenüber H.264 in der Größe reduzieren. Dadurch wird beispielsweise deutlich höher auflösendes 4K-Material übertragen. HEVC ist mittlerweile State-of-the-Art und darf in keinem neueren Fernseher fehlen.

Mit den Sony TV-Modellen ist auch jeweils ein digitaler Videorekorder integriert. Der Videorekorder wird häufig auch Personal Video Recorder genannt und mit PVR abgekürzt. Mit dem PVR können Sendungen aufgezeichnet und vorab programmiert werden. Grundsätzlich ist damit auch Timeshift möglich, leider jedoch umständlicher als bei anderen Herstellern. Man muss auf den Record-Knopf drücken, so dass der TV das aktuelle Programm aufnimmt. Über die Aufnahme kann man dann innerhalb der Aufnahme springen, so dass man die Timeshift Funktion simuliert hat. Um lange Sendungen aufzunehmen, benötigt man ein externes Speichermedium, z.B. eine Festplatte, die über den USB-Anschluss für Festplatten angeschlossen wird.

An den USB-Port kann man auch Festplatten mit Video anschließen, die der Fernseher über den integrierten USB Media Player wiedergeben kann. Die Festplatten müssen dabei ein Dateisystem mit FAT16, FAT32 oder NTFS aufweisen. Der Sony Media Player spielt alle populären Video-Container wie AVI, WMV, MP4 und das beliebte MKV ab. Neben Videos werden auch Fotos und Musik wiedergegeben.

Sony RD-Serie

Die Sony RD-Serie ist die Einsteigerserie des Jahres 2016. Es gibt nur einige wenige Modelle, die für die absoluten TV-Puristen durchaus brauchbar sind. Die RD-Serie kommt ohne Smart-TV-Funktion und Internet-Fähigkeit daher. Es sind nur zwei Modelle in der Größe 32 Zoll und 40 Zoll vorhanden.

Die beiden RD-Modelle haben ein flaches Panel mit 50 Hz nativer Bildwiederholrate und durch Sony angegebene Motion Flow XR 200. Bei Motion Flow XR 200 werden Zwischenbilder berechnet, so dass die Bewegungsschärfe zunimmt. Letztendlich bleibt es jedoch ein natives 50 Hz Display. Die Hintergrundbeleuchtung ist jeweils als Direct LED ausgeprägt.

Abbildung Sony KDL-32RD435 80 cm (32 Zoll) Fernseher (HD Ready, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL-40RD455 102 cm (40 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner)

Der Ton wird über integrierte Lautsprecher mit 2 x 5 Watt Ausgangsleistung wiedergegeben. Der Energieverbrauch/die Leistungsaufnahme im Standby beträgt bei den RD-Modellen nur 0,5 Watt. Hier braucht man sich also über ein tatsächliches Trennen vom Strom keine Gedanken zu machen, weil die Leistungsaufnahme so gering ist. Der interne Speicher ist mit einer Größe von 2 GB angegeben.

Sony RD435

Das Modell RD435 ist das kleinste Einsteigermodell mit nur einer Bildschirmdiagonale von 32 Zoll. Das Modell heißt KDL-32RD435 und bringt ein Panel mit HD-Ready Auflösung mit. Die Leistungsaufnahme im Betrieb beträgt aufgrund der kleinen Bildschirmdiagonale gerade einmal 35 Watt, so dass der TV tatsächlich als Sparwunder angesehen werden kann.

Das TV-Design ist in schwarz gehalten, der Fernseher steht auf einem breiten Standfuß, welcher durch Sony als U-Tafel benannt wird und ebenfalls schwarz ist.

Sony RD455

Das Modell RD455 ist im Vergleich zum Modell RD435 mit einem Full HD Panel mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel ausgestattet. Damit kann der Fernseher nativ die Bluray-Auflösung darstellen. Wie das Modell RD435 hat das Modell RD455 ebenfalls nur eine Bildschirmdiagonale in der Auswahl: 40 Zoll beim KDL-40RD455.

Die Energieaufnahme im Betrieb liegt beim 40 Zoll Gerät bei 48 Watt. Das TV-Design ist dasselbe wie beim RD435 in schwarz.

Sony WD-Serie

Die Sony WD-Serie hat im Gegensatz zur Sony RD-Serie Modelle mit der Smart-TV-Eigenschaft und einigen weiteren Verbesserungen an Bord. Welche das sind, zeigen die nachfolgenden Kapitel zu den jeweiligen TV-Modellen der WD-Serie.

Abbildung Sony KDL32WD605 80 cm (32 Zoll) Fernseher (HD Ready, Smart TV, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL48WD655 121 cm (48 Zoll) Fernseher (Full HD, Smart TV, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL-49WD755 123 cm (49 Zoll) Fernseher (Full HD, HD Triple Tuner, Smart-TV)
Abbildung Sony KDL-49WD757 123 cm ( (49 Zoll Display),LCD-Fernseher,400 Hz )
Abbildung Sony KDL49WD758
Abbildung Sony KDL-49WD759 123 cm ( (49 Zoll Display),LCD-Fernseher,400 Hz )

Die WD-Serie hat jeweils auch nur eine maximale Auflösung von Full HD, wobei einige Modelle auch mit HD-Ready Auflösung ausgestattet sind. Der Energieverbrauch im Standby ist durch die WLAN/LAN/Internetfähigkeit auf 1 Watt erhöht.

Sony WD605

Das Sony Modell WD605 ist wieder nur mit einer Bildschirmdiagonale verfügbar, hier bei 32 Zoll. Wie bei den anderen 32 Zoll Fernsehern bietet Sony auch hier nur die HD-Ready Auflösung. Die Modellbezeichnung lautet KDL-32WD605.

Der Fernseher ist mit einem IPS-Panel bestückt und bringt die oben genannten Vor- und Nachteile mit sich. Die Hintergrundbeleuchtung des Panels ist ein Direct LED Beleuchtung.

Durch die Smart TV Funktionen können Streaming-Apps wie Netflix, Amazon Video, Youtube und Maxdome direkt mit dem TV ohne weitere Geräte verwendet werden, was sehr praktisch ist. Über den Opera TV Store können weitere Apps nachinstalliert werden. Leider ist der Opera TV Store nur mit wenigen nützlichen Apps ausgestattet. Wäre wie bei höherwertigen Sony Fernsehern Android als Smart-TV-Betriebssystem installiert, könnten deutlich mehr Apps verwendet werden. Im Gegensatz zur RD-Serie hat das Modell WD605 4 GB integrierten Speicher. Weitere nette Eigenschaften, die mit der Smart-TV-Funktionalität einher kommen sind die Bildschirmspiegelung via Miracast und das  Photo Sharing Plus. Mit Miracast kann man drahtlos das Bild eines Laptops, Smartphones oder Tablets auf den Fernseher übertragen und so direkt in groß schauen.

Um die Smart TV Funktionen nutzen zu können, muss der Fernseher sinnvollerweise in das heimische Netzwerk oder ins Internet eingeklinkt werden. Dafür gibt es die Möglichkeit, das integrierte WLAN (mit den Standards b/g/n) oder das kabelgebundene LAN via Ethernet zu verwenden.

Das Design des Fernsehers ist wie bei der RD-Serie ebenfalls schwarz, wobei der Standfuß etwas schmaler gehalten wurde.

Weitere Tests zum technisch identischen Gerät W600D hat rtings.com detailliert durchgeführt.

Sony WD655

Das Sony Modell WD655 hat im Vergleich zum WD605 ein Panel mit Full HD Auflösung. Das Display ist ein VA-Display mit gutem Kontrast, aber einem eingeschränkten Blickwinkel; wenn man von der Seite auf das Display schaut, wirken die Farben blass und wie mit einem Grauschleier. Rtings.com hat sich den technisch identischen W650D Fernseher angeschaut. Im Test wird bemängelt, dass die Farbkalibrierung des TVs nicht optimal gelungen ist. Das bedeutet, dass bestimmte Farben bzw. das Weiß des Eingangssignals leicht verfälscht dargestellt werden. Mit einem Update kam jedoch ein Hinweis, dass es die Möglichkeit gibt, einen Weiß-Abgleich im Service-Menü durchzuführen. Hierzu muss man auf der Fernbedienung bei ausgeschaltetem Fernseher folgende Tastenkombination drücken: Display, 5, Lautstärke + und den Einschaltknopf. Im Servicemenü kann man dann bestimmte Parameter einstellen

Für Spieler ist der Wert für den Input Lag relevant. Der Input Lag gibt bei einem Fernseher an, wie lange das Signal zwischen Generierung auf der Quelle und der Anzeige auf dem Bildschirm benötigt. Durch diverse Bildprozessoren bzw. Bildoptimierungen kann das Signal merklich verzögert auf dem Bildschirm dargestellt werden. Damit man jedoch flüssig spielen und das Spiel von einer Konsole oder dem PC problemlos bedienen kann, ist ein geringer Input Lag notwendig. Der WD655 schafft es, das Bild mit einem Input Lag von ca. 42ms darzustellen. Das ist kein optimaler Wert, reicht jedoch für die meisten Spiele aus. Zum Vergleich: die OLED-Serie von LG aus 2016 schafft – nach einem Firmware-Update einen Input Lag von unter 20ms.

Das Model WD655 ist in zwei Diagonale verfügbar: 40 Zoll mit dem KDL-40WD655 und 48 Zoll mit dem KDL-48WD655. Das TV-Design ist in schwarz gehalten, der Standfuß ebenso.

Sony WD755

Das Sony Modell WD755 ist im Vergleich zum WD655 etwas besser ausgestattet. Wie das Modell WD655 hat auch das Modell WD755 ein Panel mit Full HD Auflösung. Beim WD755 ist jedoch eine Edge LED Hintergrundbeleuchtung, keine Direct LED Hintergrundbeleuchtung im Einsatz. Mit der Edge-Technologie erreicht man in der Regel ein flacheres Gehäuse, da die LEDs in den Fernseher-Kanten verbaut sind und das Licht über eine Diffusor-Platte über die gesamte Fläche verteilt wird.

Neben der Edge LED Hintergrundbeleuchtung ist der WD755 Ton-technisch auch etwas aufgebessert: ab der 43 Zoll Version ist ein Bassreflex-Lautsprecher eingebaut, die Ausgangsleistung der internen Lautsprecher beträgt damit 2 x 10 Watt, nicht mehr 2 x 5 Watt.

Laut Infos aus dem hifi-forum ist der WD755 mit der Smart-TV Betriebssystem-Basis Android ausgestattet, was etwas mehr Flexibilität und Nachinstallierbarkeit von Apps aus dem App-Store ermöglicht.

Das Modell WD755 ist als 32 Zoll (KDL-32WD755), 43 Zoll (KDL-43WD755) und 49 Zoll (KDL-49WD755) Bilddiagonale verfügbar. Das TV-Design ist mit der Rahmenfarbe schwarz verfügbar, der Standfuß als silberne U-Tafel ausgeprägt.

Sony WD757

Der Sony WD757 hat im Vergleich zum WD755 Motionflow XR 400 Hz. Nativ hat das Modell WD757 zwar noch mit 50 Hz Bildwiederholrate Panel, jedoch werden neben den Zwischenbildern von Motion Flow XR 200 Hz auch das „Blinking Backlight“ vorhanden. Zwischen Frames schaltet der Fernseher die Hintergrundbeleuchtung aus, so dass schwarze Zwischenbilder erzeugt werden. Das verbessert die Bewegungsschärfe und ermöglicht so den künstlichen Wert von 400 Hz Bildwiederholrate.

Zum Smart-TV-Feature ist beim WD755 ebenfalls ein Linux-Betriebssystem verbaut, welches die oben beschriebenen Einschränkungen hat.

Das TV-Design ist beim WD757 silber, der Standfuß hier auch wieder eine silberne U-Tafel. Als Bilddiagonale ist 32 Zoll (KDL-32WD757), 43 Zoll (KDL-43WD757) und 49 Zoll (KDL-49WD757) verfügbar.

Sony WD758

Der Sony WD758 ist technisch identisch zum WD757 und hat ebenso die Eigenschaft des Motionflow XR 400 Hz. Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind Akkus des Typs R6P als Zubehör sowie das TV-Design.

Das TV-Design ist schwarz, der Standfuß ist in silber. Als Bildschirmdiagonalen stehen auch nur zwei Varianten zur Auswahl: 43 Zoll (KDL-43WD758) und 49 Zoll (KDL-49WD758).

Sony WD759

Im Vergleich zum WD758 hat das Modell WD759 noch ein weiteres Extra als Zubehör: eine zweite Fernbedienung ist beim WD759 vorhanden. Die zweite Fernbedienung des Typs RMT-TX210E ist mit weniger Tasten ausgestattet. Die Standard-Fernbedienung RMT-TX102D ist auch weiterhin vorhanden. Ein paar Infos zur Ausstattung im hifi-forum.

Beim WD759 hat man die Auswahl zwischen drei Bilddiagonalen: 32 Zoll (KDL-32WD759), 43 Zoll (KDL-43WD759) und 49 Zoll (KDL-49WD759).

Unterschiede der Sony RD- und WD-Serie im Überblick

Mit unserem tabellarischen Vergleich kannst Du Dir die technischen Daten aller hier vorgestellten Modelle übersichtlich anzeigen lassen. Außerdem kannst Du die Übersicht als Basis für weitere Vergleiche, z.B. mit LG- oder Samsung-TVs nutzen.

tabellarischer Vergleich zwischen Sony KDL-32RD435, Sony KDL-40RD455, Sony KDL-32WD605, Sony KDL-48WD655, Sony KDL-49WD755, Sony KDL-49WD757, Sony KDL-49WD758, Sony KDL-49WD759
 KDL-32RD435KDL-40RD455KDL-32WD605KDL-48WD655KDL-49WD755KDL-49WD757KDL-49WD758KDL-49WD759
Bildschirmdiagonale32 Zoll40 Zoll32 Zoll48 Zoll49 Zoll49 Zoll49 Zoll49 Zoll
BildwiederholrateMotionflow™ XR 200Hz (50 Hz nativ)Motionflow™ XR 200Hz (50 Hz nativ)Motionflow™ XR 200Hz (50 Hz nativ)Motionflow™ XR 200Hz (50 Hz nativ)Motionflow™ XR 200Hz (50 Hz nativ)Motionflow™ XR 400Hz (50 Hz nativ)Motionflow™ XR 400Hz (50 Hz nativ)Motionflow™ XR 400Hz (50 Hz nativ)
Bildschirmauflösung1366 × 768Full HD (1920 x 1080 Pixel)1366 × 768Full HD (1920 x 1080 Pixel)Full HD (1920 x 1080 Pixel)Full HD (1920 x 1080 Pixel)Full HD (1920 x 1080 Pixel)Full HD (1920 x 1080 Pixel)
DTS-UnterstützungDTS 2.0 + Digitaler AusgangDTS 2.0 + Digitaler AusgangDTS 2.0 + Digitaler AusgangDTS 2.0 + Digitaler AusgangDTS 2.0 + Digitaler AusgangDTS 2.0 + Digitaler AusgangDTS 2.0 + Digitaler AusgangDTS 2.0 + Digitaler Ausgang
[...]

Fazit

Die oben vorgestellten Modelle der RD- und WD-Serie von Sony aus dem Jahr 2016 bieten Fernsehen auf Einsteigerniveau. Sieht man sich TV-Sendungen in Full HD oder Blurays an und reicht einem die Bilddiagonale von maximal 49 Zoll, wird mit den Modellen der RD bzw. vielmehr mit den Modellen der WD-Serie sicherlich einen Fernseher finden, der den Ansprüchen genügt. Sucht man jedoch einen Fernseher mit einem Panel, welches auch 4K-Bilder mit der vierfachen Auflösung darstellen kann, schaut man besser bei der SD- oder XD-Serie von Sony vorbei. Diese ist natürlich auch teurer. Als Alternative zu den Modellen von Sony kann man sich die Full HD Modelle von Samsung der K-Serie oder die Modelle von LG der LH-Serie anschauen. Spieler werden mit den Sony Modellen ebenfalls glücklich, weil ein Input Lag von ca. 40 ms das Spielen mit guter Geschwindigkeit und schneller Reaktionsfähigkeit erlaubt. Samsung ist hier auch mit den Modellen der K-Serie etwas besser unterwegs, die in der Regel einen Input Lag von ca. 30 ms aufweisen.


Sony bringt in 2017 die Modelle der neuen Sony TV Serie heraus. Trage Dich hier ein und erhalte erste Informationen, technische Infos und detaillierte Vergleiche zur Serie 2017 von Sony.


Abbildung Sony KDL-32RD435 80 cm (32 Zoll) Fernseher (HD Ready, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL-40RD455 102 cm (40 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL32WD605 80 cm (32 Zoll) Fernseher (HD Ready, Smart TV, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL48WD655 121 cm (48 Zoll) Fernseher (Full HD, Smart TV, Triple Tuner)
Abbildung Sony KDL-49WD755 123 cm (49 Zoll) Fernseher (Full HD, HD Triple Tuner, Smart-TV)
Abbildung Sony KDL-49WD757 123 cm ( (49 Zoll Display),LCD-Fernseher,400 Hz )
Abbildung Sony KDL49WD758
Abbildung Sony KDL-49WD759 123 cm ( (49 Zoll Display),LCD-Fernseher,400 Hz )

Aktuelle Angebote

Eine aktuelle Liste von Preisen findet sich in der folgenden Auflistung über eine Live-Abfrage bei Amazon. Dies soll einen Überblick über die Kosten der jeweiligen Modelle unterschieden nach den Bilddiagonalen geben.

SerieModelle
RD435KDL-32RD435 (EUR 387,27)
RD455KDL-40RD455 (EUR 429,99)
WD605KDL-32WD605
WD655KDL-40WD655 (EUR 519,64)
KDL-48WD655 (EUR 565,41)
WD755KDL-32WD755 (EUR 390,00)
KDL-43WD755 (EUR 528,99)
KDL-49WD755 (EUR 570,99)
WD757KDL-32WD757 (EUR 394,98)
KDL-43WD757 (EUR 599,95)
KDL-49WD757
WD758KDL-43WD758
KDL-49WD758 (EUR 823,49)
WD759KDL-32WD759 (EUR 489,00)
KDL-43WD759 (EUR 650,00)
KDL-49WD759 (EUR 639,00)