Basisscore Schufa: Welcher Wert wird für einen Handyvertrag wirklich benötigt?

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Der Basisscore Schufa spielt eine entscheidende Rolle, wenn du einen Handyvertrag abschließen möchtest. Mobilfunkanbieter prüfen nämlich deine Kreditwürdigkeit, um sicherzustellen, dass du die monatlichen Gebühren zahlen kannst. Negative Schufa-Einträge, eine niedrige Bonitätsnote oder ein unregelmäßiges Einkommen können direkt zum Ausschluss führen. In diesem Artikel zeigen wir dir, welcher Score tatsächlich benötigt wird, wie du einen Handyvertrag trotz negativer Schufa bekommen kannst, welche Faktoren den Schufa Mobilfunkvertrag beeinflussen und mit welchen Tricks du deinen Schufa Score verbessern kannst.

Was ist der Basisscore der Schufa?

Definition und Bedeutung des Basisscore

Der Basisscore repräsentiert einen Prozentwert zwischen 0 und 100, der deine Kreditwürdigkeit widerspiegelt. Dabei gilt: Je höher der Wert, desto besser wird deine Zahlungsfähigkeit eingeschätzt. Die SCHUFA aktualisiert diesen Wert alle drei Monate, also viermal pro Jahr zu jedem Quartal.

Was den Basisscore besonders macht: Er ist ausschließlich für dich sichtbar und wird nicht an Unternehmen übermittelt. Du findest ihn in deiner kostenlosen Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO. Unternehmen haben keinen Zugriff auf diesen Wert, wenn sie eine Bonitätsprüfung durchführen.

Der Basisscore dient dir als branchenübergreifende Orientierung über deine finanzielle Situation. Der durchschnittliche Basisscore liegt laut SCHUFA bei 91 Prozent. Werte darunter werden bereits als deutlich erhöhtes bis hohes Risiko bewertet.

Dabei ist wichtig zu wissen: Ein Score von 100 Prozent ist statistisch nicht erreichbar, da sich ein Zahlungsausfall nie vollständig ausschließen lässt. Die SCHUFA stuft Verbraucher nach folgenden Risikokategorien ein:

  • Über 97,5%: Extrem niedriges Risiko
  • 95% bis 97,5%: Geringes bis überschaubares Risiko
  • 90% bis 95%: Normales bis leicht erhöhtes Risiko
  • 80% bis 90%: Deutlich erhöhtes bis hohes Risiko
  • 50% bis 80%: Sehr hohes Risiko
  • Unter 50%: Extrem hohes Risiko

Allerdings wird ab dem 17.03.2026 der Basisscore durch einen neuen SCHUFA-Score mit zwölf Kriterien ersetzt. Verbraucher und Unternehmen sehen dann erstmals denselben Score.

Wie wird der Basisscore berechnet?

Die genaue Berechnungsformel des Basisscore ist ein Geschäftsgeheimnis der SCHUFA. Bekannt ist lediglich, dass die Berechnung auf mathematisch-statistischen Verfahren basiert. Die SCHUFA nutzt einen Datensatz von etwa einer Milliarde Einzeldaten, die mehr als 60 Millionen Verbrauchern in Deutschland zugeordnet sind.

Diese Daten werden mit einer nicht öffentlichen Formel zusammengerechnet. Grundlage des Score-Wertes sind alle zu einer Person bei der SCHUFA gespeicherten Informationen. Dabei erstellt die SCHUFA anhand gesammelter Informationen und Erfahrungen aus der Vergangenheit eine Prognose über zukünftige Zahlungsereignisse.

Die verschiedenen Faktoren fließen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Berechnung ein. Welche Faktoren genau wie stark gewichtet werden, bleibt allerdings das Geheimnis der Auskunftei. Diese Intransparenz wurde von Verbraucherschützern lange kritisiert.

Unterschied zwischen Basisscore und Branchenscore

Im Gegensatz zum Basisscore können Branchenscores von Banken und Unternehmen angefragt werden. Diese werden täglich aktualisiert, während der Basisscore nur alle drei Monate neu berechnet wird.

Branchenscores sind auf spezifische Branchen zugeschnitten und ermöglichen eine genauere Risikoeinschätzung für bestimmte Geschäftsfelder. Die SCHUFA berechnet separate Branchenscores für Banken, Hypothekengeschäft, Handel, E-Commerce und Telekommunikation.

Mobilfunkanbieter nutzen entsprechend den Branchenscore für Telekommunikation, wenn sie einen Schufa Mobilfunkvertrag prüfen. Dieser kann sich deutlich vom Basisscore unterscheiden, da er branchenspezifische Faktoren berücksichtigt. Für Kreditentscheidungen oder Handyverträge ist daher nicht dein Basisscore ausschlaggebend, sondern der jeweilige Branchenscore.

Zudem können die Branchenscores je nach Branche ganz unterschiedlich berechnet werden. Ein guter Basisscore bedeutet nicht automatisch, dass auch alle Branchenscores positiv ausfallen. Die Berechnung passt sich an die spezifischen Bedürfnisse und Risikobewertungen der jeweiligen Branche an.

Welcher Basisscore wird für einen Handyvertrag benötigt?

Mindestanforderungen der Mobilfunkanbieter

Mobilfunkanbieter nutzen für die Vertragsabschlüsse nicht deinen Basisscore, sondern den speziellen Branchenscore für Telekommunikation. Dieser wird täglich aktualisiert und berücksichtigt branchenspezifische Faktoren. Telekommunikationsunternehmen gehören zu den Vertragspartnern der Schufa und setzen den Score ein, um zu entscheiden, ob sie dir einen Mobilfunkvertrag gewähren.

Dabei spielt der Branchenscore eine Rolle als Entscheidungshilfe. Letztendlich entscheiden jedoch die Mobilfunkunternehmen selbst, ob das Risiko zu hoch ist oder nicht. Die Anbieter verfügen häufig über deutlich mehr Informationen als die Schufa. Sie wissen meist, ob du fest angestellt bist, ein regelmäßiges Einkommen hast, wie hoch es ist und ob weitere Vermögenswerte vorhanden sind.

Basisscore-Werte im Überblick

Die Schufa berechnet für die Telekommunikationsbranche Scorewerte zwischen 1 und 9.999 Punkten. Diese werden in Ratingstufen von A bis P eingeteilt, wobei A das geringste Risiko bedeutet und P das höchste. Dabei unterscheidet die Schufa zwischen Verbrauchern ohne offene Negativmerkmale und solchen mit bestehenden Problemen.

Score-Tabelle ohne offene Negativmerkmale:

Rating Scorewert Risikoquote
A 9.877 – 9.999 0,60%
B 9.787 – 9.876 1,49%
C 9.724 – 9.786 2,39%
D 9.621 – 9.723 3,16%
E 9.459 – 9.620 4,66%
F 9.181 – 9.458 7,28%
G 8.607 – 9.180 10,49%
H 7.725 – 8.606 17,76%
I 6.856 – 7.724 28,73%
K 6.094 – 6.855 35,97%
L 4.681 – 6.093 44,97%
M 1 – 4.680 60,59%

Score-Tabelle mit offenen Negativmerkmalen:

Rating Scorewert Risikoquote
N 3.288 – 9.999 50,37%
O 231 – 3.287 88,15%
P 1 – 230 99,34%

Grundsätzlich benötigst du für einen Handyvertrag trotz negativer Schufa mindestens einen Score im oberen Bereich. Werte unter Rating G gelten bereits als deutlich erhöhtes Risiko. Bei bestehenden Negativmerkmalen wird die Bewertung nochmals deutlich schlechter eingestuft.

Warum variieren die Anforderungen zwischen Anbietern?

Die Mobilfunkanbieter legen ihre Mindestanforderungen individuell fest. Der Schufa Score dient ihnen dabei als Orientierung, stellt jedoch nicht die alleinige Entscheidungsgrundlage dar. Jeder Anbieter hat eigene Risikorichtlinien und bewertet die Kreditwürdigkeit unterschiedlich streng.

Beispielsweise können Premium-Anbieter mit teuren Smartphones höhere Score-Anforderungen stellen als günstige Discount-Marken. Zudem spielen weitere Faktoren eine Rolle: dein aktuelles Einkommen, deine Beschäftigungssituation und vorhandene Sicherheiten. Diese zusätzlichen Informationen besitzen die Anbieter häufig selbst und können dadurch eine differenziertere Bewertung vornehmen als die Schufa allein.

Tatsächlich darf ein Vertrag laut Gerichtsurteil nicht ausschließlich vom Schufa-Scoring abhängen. Die Anbieter müssen weitere Faktoren in ihre Entscheidung einbeziehen. Das gibt dir Chancen, auch mit einem nicht optimalen Score einen Vertrag zu erhalten, sofern andere Kriterien positiv ausfallen.

Handyvertrag trotz negativer Schufa: Ist das möglich?

Mobilfunkanbieter mit weniger strengen Prüfungen

Ein negativer Schufa-Eintrag bedeutet nicht automatisch das Aus für einen Handyvertrag. Allerdings handhaben verschiedene Mobilfunkanbieter die Bonitätsprüfung unterschiedlich streng. Anbieter wie Telekom oder Vodafone setzen vergleichsweise strengere Kriterien an. Bei diesen wird es schwer, einen Vertrag abzuschließen, wenn deine Bonität nicht gut ist.

Andere Anbieter wie 1&1, Blau.de, congstar oder klarmobil haben zwar ebenfalls Prüfkriterien, diese sind aber deutlich milder ausgelegt. Insbesondere bei SIM-Only-Verträgen ohne teure Smartphone-Finanzierung sinkt das Risiko für Anbieter erheblich, wodurch deine Chancen auf eine Vertragsannahme steigen. Ein einziger negativer Eintrag in der Schufa führt nicht zwingend dazu, dass du keinen Vertrag bekommst.

Tatsächlich kann es sich lohnen, direkt beim Wunschanbieter nachzufragen. Einige Unternehmen bieten individuell auf deine Situation angepasste Lösungen an, beispielsweise gegen Vorauszahlungen. Die Telekom gibt an, dass eigene Daten aus bestehenden oder vergangenen Verträgen wichtiger sind als die Daten der SCHUFA. Bei Vodafone kannst du dich im Shop beraten lassen, um gemeinsam eine Lösung für deinen Mobilfunk-Vertrag zu finden.

Prepaid-Tarife als Alternative

Prepaid-Tarife funktionieren vollkommen ohne Bonitätsprüfung. Da du das Guthaben im Voraus bezahlst, besteht für Mobilfunkanbieter kein Kreditrisiko. Das Guthabensystem ermöglicht es Anbietern, dir einen Prepaid-Handyvertrag ohne Bonitätsprüfung anzubieten.

Prepaid-Optionen bieten inzwischen viele Leistungen, die auch Laufzeitverträge umfassen: Allnet-Flat für Telefonate in alle deutschen Netze und ins Festnetz, SMS-Flat sowie Datenvolumen für mobiles Internet. Bei O2 kannst du beispielsweise mit bis zu 300 MBit/s im 4G- oder 5G-Netz surfen. Vodafone bietet den CallYa Jahrestarif für 99,99 Euro im Jahr an, womit du 365 Tage lang versorgt bist.

Moderne Prepaid-Tarife unterscheiden sich kaum noch von langfristigen Verträgen, sind aber jederzeit kündbar. Bei congstar erhältst du eine Prepaid-Karte ohne Risikoprüfung und profitierst von flexiblen Tarifen sowie bester D-Netz-Qualität. Lebara bietet 5G mit bis zu 50 Mbit/s, wählbares Datenvolumen von 1 GB bis 100 GB alle 4 Wochen sowie EU-Roaming inklusive.

Kaution als Lösungsweg

Bekannte Anbieter wie Vodafone, O2 oder 1&1 bieten bei negativer Schufa Handyverträge gegen Kaution an. Die Kaution dient dem Mobilfunkanbieter als Sicherheit und wird meist auf einem Kautionskonto hinterlegt. Üblicherweise beträgt dieser Betrag um die 200 Euro.

Bei Tele2 musst du lediglich eine Kaution in Höhe von einmalig 30 Euro hinterlegen. Nach erfolgreicher Vertragslaufzeit erhältst du den hinterlegten Betrag zurück. Allerdings ist bei schlechter Bonität eine Smartphone-Finanzierung meist nicht möglich. Wenn du zu deiner Allnet-Flat ein neues Smartphone möchtest, kannst du dieses nur per Einmalpreis kaufen.

Manche Anbieter sind offen für Sondervereinbarungen. Du kannst etwa eine Kaution hinterlegen oder freiwillig einen höheren Betrag für dein Wunschhandy anzahlen. Solche Angebote sind zwar verfügbar, aber meist mit höheren Kosten verbunden.

Faktoren, die den Schufa Score für Mobilfunkverträge beeinflussen

Positive Einflüsse auf den Score

Verschiedene Faktoren wirken sich positiv auf deinen Schufa Score aus. Langjährige Vertragsbeziehungen von mehr als fünf Jahren zu einem Telekommunikationsunternehmen verbessern den Bonitätsscore nachweislich. Insbesondere bei Personen, zu denen wenige oder keine weiteren Daten bei der Schufa vorlagen, profitieren von Informationen zu Vertragskonten im Telekommunikationsbereich.

Die vollständige und fristgerechte Rückzahlung eines Kredits verbessert den Score ebenfalls. Nach Zahlung der letzten Rate liegt der Score oft höher als vor dem Kreditabschluss, da die Rückzahlung einen verantwortungsbewussten Umgang mit Zahlungsverpflichtungen belegt. Dabei gelten Einträge über Girokonten, Mobilfunkverträge mit Laufzeit, Leasingverträge oder Ratenkredite grundsätzlich als positive Einträge. Sie zeigen, dass Banken und Unternehmen dir Vertrauen entgegenbringen.

Je länger du ein Konto oder eine Kreditkarte ohne Zahlungsprobleme besitzt, desto besser fällt die Bewertung aus. Eine langjährige Beziehung zur Bank wirkt sich positiv aus, da sie Verlässlichkeit signalisiert. Auch ein länger bestehender Wohnsitz gilt als Zeichen der Beständigkeit.

Negative Einflüsse und häufige Fehler

Zahlungsausfälle haben einen stark negativen Einfluss auf den Schufa Score. Ein negativer Eintrag entsteht, wenn Rechnungen auch nach mehrmaliger Mahnung nicht bezahlt wurden. Erst nach Begleichung der Forderung verbessert sich der Score wieder. An die Schufa gemeldet werden offene Rechnungen erst, wenn mindestens zwei Mal schriftlich gemahnt worden ist.

Zahlreiche Verträge von Telekommunikationsunternehmen können sich statistisch gesehen negativ auf den Bonitätsscore auswirken, denn mit jedem einzelnen Vertrag ist eine Zahlungsverpflichtung verbunden. Mehrere Girokonten und häufige Kontowechsel stuft die Schufa ebenfalls negativ ein. Auch zu viele Kreditkarten führen zu einer Herabsetzung des Scores.

Häufige Kreditanfragen innerhalb kurzer Zeit wirken sich negativ aus, da sie auf Schwierigkeiten bei der Finanzierung hindeuten können. Gekündigte Verträge verursachen ebenfalls eine schlechte Bonität, vor allem wenn sie im Zusammenhang mit offenen Forderungen stehen.

Fehlerhafte Daten stellen ein unterschätztes Problem dar. Tests haben gezeigt, dass die gespeicherten Daten oft fehlerhaft sind. Typische Fehler sind veraltete Adressdaten, falsche Angaben zu Krediten oder Einträge zu Personen mit ähnlichen Namen. Rund ein Drittel der Bonitätsdaten sind fehlerhaft oder veraltet.

Wie sich bestehende Verträge auswirken

Analysen im Vorfeld zur Löschung von Telekommunikationskonten zeigten, dass sich die Scores im Durchschnitt nur marginal verändern. Bei 53 Prozent der Personen wird der Score nach Löschung niedriger, bei 47 Prozent höher sein. Kundenkonten auf Prepaid-Basis wurden nicht an die Schufa gemeldet, da kein Zahlungsausfallrisiko vorliegt.

Bedeutung des Zahlungsverhaltens

Pünktliche Begleichung von Rechnungen und Kreditraten wirkt sich positiv aus. Das Zahlungsverhalten spielt bei der Festlegung des Bonitätsindex eine entscheidende Rolle. Mal eine Rechnung zu spät bezahlt zu haben, spielt für den Score allerdings keine Rolle. Problematisch wird es erst, wenn Zahlungen wiederholt ausbleiben oder Rechnungen durchrutschen.

Schufa Score verbessern: Praktische Tipps für bessere Chancen

Rechnungen pünktlich bezahlen

Pünktliches Zahlen bleibt die wichtigste Grundlage für einen guten Schufa Score verbessern Tricks Ansatz. Nach zwei schriftlichen Mahnungen, zwischen denen mindestens vier Wochen liegen, darf ein Gläubiger die Schufa über den Zahlungsverzug informieren. Um dies zu verhindern, richte ich am besten Lastschriftverfahren oder Daueraufträge für wiederkehrende Zahlungen ein. Falls finanzielle Engpässe drohen, spreche ich rechtzeitig mit Gläubigern, um eine Lösung zu finden, die nicht in einem negativen Eintrag endet.

Alte und fehlerhafte Einträge prüfen lassen

Fehlerhafte oder veraltete Einträge können meinen Basisscore Schufa Bedeutung erheblich verschlechtern. Getilgte Kredite werden nicht rechtzeitig gelöscht, bezahlte Forderungen erscheinen nicht als erledigt oder persönliche Daten sind fehlerhaft. Bei der Schufa muss ich falsche Einträge anhand von Art. 16 DSGVO berichtigen oder nach Art. 17 DSGVO löschen lassen. Typische Fehlerquellen sind Namensgleichheit, Zahlendreher im Geburtsdatum oder fehlerhafte Meldungen durch Unternehmen. Dabei wende ich mich parallel an die Gläubiger und die Schufa, lege Belege bei und setze eine Frist von drei bis vier Wochen.

Unnötige Verträge kündigen

Überflüssige Mobilfunk-, Internet- oder Leasingverträge belasten den Score, da die Schufa in mehreren parallelen Verträgen ein erhöhtes Risiko für Zahlungsstörungen sieht. Zudem sollte ich prüfen, wie viele Girokonten ich tatsächlich benötige. Mit jedem Konto erhöht sich die Gefahr von Schwierigkeiten bei der Rückzahlung. Entsprechend wirken ein bis zwei Kreditkarten positiv auf den Score, mehr jedoch nicht, da die Statistik zeigt, dass die Nutzung von mehr als zwei Karten zu mehr Zahlungsausfällen führt.

Schufa-Auskunft regelmäßig einholen

Verbraucher haben Anspruch auf eine kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO. Diese Informationen sind kostenlos und enthalten, welche Daten bei der Schufa gespeichert sind, woher sie stammen und an wen sie in den vergangenen zwölf Monaten weitergeleitet wurden. Insbesondere erfahre ich durch die Datenkopie die übermittelten Wahrscheinlichkeitswerte hinsichtlich eines Zahlungsausfalls.

Dispokredit und Kreditkarten richtig nutzen

Wenn mir meine Bank einen Dispokredit einräumt, wirkt sich das gut auf meinen Schufa Score Mobilfunkvertrag aus. Überziehe ich den Dispo allerdings, gibt das Minuspunkte. Noch schlechter wirkt sich eine Kündigung des Dispos durch die Bank aus. Dabei hat die Höhe des Disporahmens laut Schufa keinen Einfluss auf den Score-Wert. Allerdings sollte ich den Dispo nur kurzfristig nutzen und nicht überziehen.

Schlussfolgerung

Dein Basisscore Schufa mag zunächst komplex erscheinen, doch nun weißt du genau, welche Werte wirklich zählen und wie du deinen Score aktiv verbessern kannst. Selbst mit negativen Einträgen stehen dir verschiedene Optionen offen: von Prepaid-Tarifen über Kautionslösungen bis hin zu Anbietern mit milderen Prüfkriterien.

Accordingly solltest du deine Schufa-Auskunft regelmäßig prüfen, fehlerhafte Einträge korrigieren lassen und pünktliches Zahlungsverhalten zur Gewohnheit machen. Diese einfachen Maßnahmen verbessern deine Chancen auf einen Handyvertrag deutlich. In fact hast du mehr Kontrolle über deine Bonität, als du vielleicht denkst.

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