LG TV UK-Serie: Unterschiede und Vergleich der Fernseher der Serie UK von LG aus 2018 mit UHD-Auflösung

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LGs Fernseher Serie UK wurde 2018 aus den Markt gebracht und bildet den Nachfolger für die UJ-Serie aus 2017. In der UK-Serie finden sich die Einstiegsmodelle in die UHD-Auflösung von 2018 und die Fernseher grenzen sich damit von der UJ-Serie ab, die Full HD Fernseher zusammenfasst. Die SK-Serie ist die höherwertige Serie von LG mit UHD-Auflösung aus 2018. Eine weitere Stufe besser ist die 8er OLED-Serie von LG ebenfalls aus 2018.

Mit der UK-Serie erhält man eine UHD-Auflösung, HDR-Funktionalität und in den meisten Fällen ein natives 50/60 Hz Panel. Die Modelle der UK-Serie weisen einige relevante Unterschiede auf, insbesondere in der eingesetzten Paneltechnologie. Wenn man einen bestimmten Paneltyp für seinen eigenen Einsatzzweck sucht, muss man auf bestimmte Details achten.

Einen Überblick über die UK-Serie gibt Dir dieser Artikel. Außerdem erfährst Du Details zu den einzelnen Modellen, relevante Unterschiede zwischen den Modellen der UK-Serie und eine Möglichkeit zum Vergleich.

Abbildung LG 65UK6100PLB 164 cm (65 Zoll) Fernseher (UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)
Abbildung LG 86UK6500PLA 217 cm (86 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Cinema HDR, Dolby Vision, Smart TV)
Abbildung LG 65UK7550LLA 164 cm (65 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)

Neuerungen mit der UK-Serie in 2018

Die Neuerungen der UK-Serie gegenüber der UJ-Serie aus dem Vorjahr kannst Du in den folgenden Abschnitten nachlesen.

WebOS 4.0 Smart TV System

Mit der UK-Serie findet das Smart TV Betriebssystem WebOS 4.0 Einzug in die TVs. Das Modell UK6100 kommt noch mit dem älteren Smart TV Betriebssystem WebOS 3.5, die restlichen Modelle jedoch mit dem neuen.

Mit WebOS 4.0 hat LG die Oberfläche etwas angepasst und neue Icons bzw. Menüpunkte gesetzt. Die Bedienung z.B. mittels der am unteren Rand angezeigten Kacheln ist jedoch identisch geblieben. Neuerung ist noch die ThinQ AI Komponente, die unter anderem die Spracherkennung gegenüber den Vorjahresmodellen verbessern soll. AI als Abkürzung für Artificial Intelligence ist für die Spracherkennung vermutlich etwas hoch gegriffen, da es sich hier vermutlich nur um Machine Learning Algorithmen handelt. Die Spracherkennung kennt man beispielsweise auch von Amazon Alexa und funktioniert mit dem LG WebOS 4.0 tatsächlich besser. Wichtig zu wissen ist, dass man für die Spracherkennung eine Magic Remote benötigt, da diese das integrierte Mikrofon hat. Mit der Standard-Fernbedienung klappt das nicht.

Überlappungen zur SK-Serie aus 2018

Die UK-Serie bringt auch eine Überlappung zur diesjährigen SK-Serie mit sich. Das Modell UK7550 hat ein Nano Cell Display, welches sich eigentlich nur in der höherwertigen SK-Serie wiederfindet. Die Überlappung dieser Technologien hat es in den Vorjahren nicht gegeben. Mehr Details erfährst Du unten zum Modell UK7550.

HFR 2K?

Einige Modelle werden mit dem Feature HFR beworben. Schaut man auf die Details im Datenblatt findet man Einschränkungen wie „2K: HDMI (60Hz), USB (60Hz)“. HFR steht für High Frame Rate und bezeichnet eine höhere Framezahl pro Sekunde als sie üblicherweise bei Kinofilmen (24 Frames pro Sekunden, fps) verwendet wird. Beispielsweise gelten Filme mit 48 fps und damit der doppelten Framezahl pro Sekunde als HFR-Filme. Eine kleine Übersicht über die Frames pro Sekunden findet sich bei digital-cinema-mastering.com.

Die oben genannte Eigenschaft „2K: HDMI (60Hz), USB (60Hz)“ bedeutet folglich, dass der Fernseher 2K (= FullHD Content, 1920 x 1080 Pixel) mit 60 fps via HDMI und USB-Medium abspielen kann. Das ist für die UK-Serie aus 2018 nichts besonderes, weil bereits die Vorjahresgeräte diese Art von Content abspielen konnten. Neu ist allerdings, dass es jetzt erstmals von LG beworben wird.

In 2018 werden jedoch die höherwertigen OLED-TVs mit alpha9 Bildprozessor beworben, der HFR-Content mit bis zu 120 fps via USB abspielen können. HFR ist ein Detail des UHD-Standards, welcher neben höherer Auflösung und mehr Farben eben auch eine höhere zeitliche Auflösung mit mehr Frames pro Sekunde vorsieht. HFR mit höherer fps-Zahl klappt via HDMI jedoch erst mit dem in 2018 neu festgelegten Standard 2.1. Mit den älteren Standards ist HFR mit 120 fps nicht vorgesehen, da die Datenrate dafür zu hoch ist. Neben HDR wird das also der nächste Trend sein, den die Hersteller umsetzen und vermarkten können.

Mit HFR 2K hat sich LG bei der UK-Serie unserer Meinung nach also nur einen kleinen Marketing-Trick erlaubt und einer Eigenschaft einen schönen Namen gegeben, die die Vorjahresserien bereits auch konnten.

CI+ Version 1.4

Fast alle Modelle bringen den neuen CI Plus 1.4 (CI+ 1.4) Standard mit. Die Vorjahresmodelle aus 2017 hatten noch den älteren CI+ Standard der Version 1.3. CI+ ist ein Weiterentwicklung von DVB-CI-Standards, um verschlüsselte Sender zu Entschlüsseln und dabei noch Usage Rules Infromation mitzuliefern. Damit kann der Inhalteanbieter Einschränkungen setzen. Weitere Details dazu bei Wikipedia.

Was aber bringt CI+ Version 1.4 mich sich?

Eine der wichtigeren Neuerungen ist die Multistream Eigenschaft. So kann eine Karte für mehrere Streams verwendet werden. Das nützt den Besitzern von TV-Geräten mit Twintunern, die damit zwei Programme über ein CI+ Interface übertragen können. In der Vergangenheit haben einige TV-Hersteller für solche Einsatzzwecke zwei CI+-Schächte verbaut, das ist in den letzten Jahren jedoch selten geworden.

Eine weitere Neuerung betrifft die Streams, die Anbieter per IPTV übertragen. Auch hier kann zukünftig der IP-Stream im CI+-Modul verarbeitet werden, was in der Vergangenheit die Set-Top-Box erledigt hat.

Neben den beiden vorgestellten Neuerungen ist in der Version 1.4 nun eine Vorspulsperre vorgesehen. Damit kann verhindert werden, dass eine Aufnahme vorgespult und damit beispielsweise Werbung übersprungen werden kann. Klingt zunächst schlecht, jedoch wird mit Version 1.3 die Aufnahmefunktion von vielen Inhalteanbietern gesperrt, weil es eben keine Vorspulsperre gibt. So könnte man zukünftig zumindest aufnehmen und muss sich dann durch den Werbeblock quälen, kann die Aufnahme dafür aber zeitversetzt oder wiederholt anschauen.

Mehr Details zu CI+ 1.4 finden sich bei digitalfernsehen.de.

Erfahre aktuelle Neuigkeiten zu den Fernsehern und TV-Lineups aus 2018, sobald mehr Details von den Herstellern Samsung, LG, Sony und Panasonic zu den neuen TV-Modellen bekannt gegeben werden.

Überblick zur UK-Serie von LG

In den folgenden Kapiteln erhältst Du einen Überblick über die UK-Serie aus 2018 und die Gemeinsamkeiten über die verschiedenen Modelle.

Bild

Das Bild ist natürlich das Wichtigste bei einem Fernseher, daher schauen wir uns zunächst an, welches Panel LG in der neuen UK-Serie verbaut hat.

Das Panel löst bei allen Fernsehern der UK-Serie mit der Ultra High Definition Auflösung (UHD) und 3860 x 2160 Pixeln auf. Die UK-Serie grenzt sich damit von der LK-Serie von LG ab, die höchsten mit einem Full HD Panel ausgestattet ist. Die Hintergrundbeleuchtung ist eine LED-Edge oder LED-Direct Hintergrundbeleuchtung. Ein Full Array Local Dimming (FALD) findet man in der UK-Serie nicht, hierzu muss man zur SK-Serie und den höherwertigen Modellen greifen.

Wie in den Vorjahren findet sich sehr häufig ein IPS-LCD-Panel bei den TVs der UK-Serie. Das steht für In-Plane Switching und hat gegenüber einem VA-LCD-Panel entscheidende Vorteile: die Farbdarstellung und die Blickwinkelunabhängigkeit. Bei einem IPS-Panel kann man problemlos seitlich auf den Fernseher schauen und hat trotzdem noch einen sehr guten Farbeindruck. Dafür hat ein IPS-Panel leider einen Nachteil, nämlich das schwache Kontrastverhältnis. Schwarz wird leider eher zu grau, so dass sie IPS-Panels nicht für einen Kino-Raum in völliger Dunkelheit eignen. IPS-Panels haben meist ein Kontrastverhältnis von 1000:1 bis 1500:1. Zum Vergleich: VA-LCDs haben häufig ein Kontrastverhältnis von ca. 5000:1 und liegen damit deutlich höher. Eine Ausnahme von LG kann man jedoch hervorheben: der LG SK9500 hat mit eingeschaltetem local dimming der FALD Hintergrundbeleuchtung trotz des IPS-Panels ein Kontrastverhältnis von über 3000:1.

LG hat in diesem Jahr viele Fernseher der UK-Serie mit einem IPS-Panel verbaut. Im direkten Vergleich weiter unten erfährst Du, welche Fernseher von LG kein IPS-Panel haben.

Die UK-Serie ist LGs Mittelklasse-Serie unter den LCD-Fernsehern, so dass man hier leider keine Displays mit 100 Hz nativer Bildwiederholrate findet. Alle TVs kommen mit einem 50/60 Hz Panel, was nicht optimal für die Bewegungsschärfe bei schnellen Bildern ist. Sucht man ein 100 Hz Panel, muss man in 2018 zur höherwertigen SK-Serie schauen.

Um den LG Fernsehern die HDR-fähigkeit zu testieren, unterstützen die Modelle alle das HDR10– und das HLG-Format. Das bedeutet, dass die TVs Streams oder Ultra HD Blurays mit HDR-Informationen verarbeiten können. Die Panel genügen jedoch nicht der hoch gesteckten Ultra HD Premium Zertifizierung, da es hier an Spitzenhelligkeit und an geringem Schwarzwert fehlt. Mit den TVs der UK-Serie hat man also ein „angedeutetes“ HDR-Bilderlebnis, muss jedoch zur höherwertigen Serie SK oder direkt zu den OLED-TVs von LG greifen, um bessere Spitzenhelligkeiten oder Schwarzwerte zu erhalten. Die UK-Fernseher ordnen sich eben im Mittelklasse-Segment ein. Die Fähigkeit Dolby Vision Formate zu dekodieren, vermisst man leider bei allen Modellen dieser Serie.

Ton

Alle Modelle der UK-Serie sind mit einem 2.0-Soundsystem ausgestattet. Früher hätte man wahrscheinlich einfach Stereo-Lautsprecher gesagt, aber so hat sich das Marketing der Hersteller eben auch weiterentwickelt. Die internen Lautsprecher bringen jeweils 10 Watt Ausgangsleistung und klingen für die flache Bauweise durchaus passabel. Dreht man die Lautstärke etwas höher, merkt man jedoch die Leistungsengpässe. Wer etwas besseren Sound möchte, kann sich die Soundbars der SJ- oder SK-Serie von LG anschauen. Mittels Bluetooth koppeln sich Fernseher und Soundbar drahtlos und mit dem passenden Modell ist auch ein externer Subwoofer mit besserem Bass mit dabei.

Die Modelle der UK-Serie unterstützen nicht den Dolby Atmos Codec, der Objekt-basiert ist und für einen besseren Surround-Sound sorgt. Dafür sind alle Modelle mit der Audiooption Ultra Surround und die höherwertigen Modelle der UK-Serie mit DTS Virtual:X ausgestattet. Mit DTS Virtual:X wird per Sound-Algorithmus ein räumlicher Klang erzeugt, der Surround- und Deckenlautsprecher simulieren soll. Das klappt natürlich nicht so gut wie mit echten Lautsprechern in dieser Konfiguration.

Anschlüsse

Alle Fernseher der Serie UK haben eine Vielzahl verschiedener digitaler Anschlüsse, die für die meisten Anwendungszwecke ausreichen sollten. Zu den Anschlüssen zählen:

  • 3 x HDMI
  • 2 x USB
  • LAN
  • WLAN
  • Bluetooth
  • Component
  • Digitaler optischer Audioausgang

Schön ist, dass sich noch ein analoger Component-Anschluss bei den meisten UK-Modellen findet. Leider hat sich LG jedoch mit der 2018er Serie den analogen Kopfhörerausgang gespart und verfolgt damit den Trend der Digitalisierung wie Samsung auch. Sicherlich finden sich bald nur noch digitale Anschlüsse bei den LG-TVs.

Wer noch mehr analoge Geräte anschließen möchte, kann sich nach einem Analog-zu-Digital-Konverter umschauen.

Mit der WLAN-Fähigkeit kann sich der Fernseher direkt in das heimische Netzwerk und das Internet einwählen. Die Konfiguration ist einfach erledigt und der Fernseher sehr schnell verbunden. Damit stehen auch Streaming-Angeboten oder Streaming aus dem eigenen Netzwerk nichts mehr im Wege.

Mit der Bluetooth-Kompatibilität können drahtlos Kopfhörer oder Soundbars verbunden werden. Das klappt auch sehr einfach und die Soundwiedergabe ist Lippensynchron.

Ausstattung

Bei der Ausstattung der UK-Serie sind viele relevante Features für einen Fernseher aus 2018 vorhanden. Mit dem integrierte Videorekorder lassen sich Aufnahmen auf ein externes USB-Medium abspeichern. Passende USB-Sticks und USB-Festplatten findest Du in einem Artikel zu kompatiblen USB-Medien für LG Fernseher. Die Programmierung sowie Timeshift wird ebenso unterstützt. Über den einfachen Triple-Tuner (1 x DVB-T2/C/S2) kann jedoch nur eine Aufnahme erfolgen. Möchte man ein anderes Programm parallel schauen, benötigt man einen doppelten Tuner, der jedoch bei der UK-Serie bei keinem der Modelle zu finden ist. Alternativ kann man sich einen externen Tuner besorgen, wenn man diese Funktion analog zu LGs Watch & Record benötigt.

Mit dem neuen WebOS 4.0 hat LG viele Smart TV Funktionen mit an Bord. WebOS 4.0 ist gut und einfach zu bedienen, es ruckelt nicht und reagiert außerdem sehr schnell nach dem Einschalten. Gegenüber dem WebOS 3.5 aus 2017 ist die Oberfläche etwas anders gestaltet und bestimmte Funktionen über ThinQ hinzugekommen, wie z.B. die verbesserte Spracherkennung, die LG „intelligente Spracherkennung“ nennt (das Modell UK6100 wird mit WebOS 3.5 ausgeliefert). Für die Nutzung dieser Funktion wird eine Magic Remote benötigt, die jedoch nicht bei allen Fernsehern der UK-Serie mit dabei ist. Diese kann jedoch nachträglich geordert und mit dem Fernseher gekoppelt werden. Ist die Magic Remote nicht im Lieferumfang enthalten, so liegt eine normale Fernbedienung mit vielen gummierten Tasten bei.

Abbildung LG AN-MR650A RF Fernbedienung, kabellos, RF, mit Tasten, universal, UJ63, Schwarz

Die Kommunikation der Magic Remote funktioniert über Bluetooth. Jedes Modell der UK-Serie ist mit einem Bluetooth-Modul ausgestattet, so dass man beispielsweise auch die LG Sound Sync Funktion im „Drahtlos Modus“ nutzen kann. Damit lassen sich Soundbars oder Bluetooth-Kopfhörer bequem nutzen.

Das Smart TV Betriebssystem unterstützt eine Vielzahl von Apps, darunter auch Streaming Apps. Über die Fernbedienung gibt es auf Knopfdruck Amazon Video und Netflix. Alle anderen Apps sind über die Leiste am unteren Bildschirmrand gut erreichbar. Die Mediatheken der Sender kann man via HbbTV ebenfalls aufrufen, so dass man beispielsweise bequem die ARD oder ZDF-Mediathek benutzen kann. Hat man einen DLNA-Server in seinem heimischen Netzwerk mit entsprechender Musik- oder Filmesammlung (z.B. auf seiner Fritzbox), streamen die Fernseher der UK-Serie die Medien via integriertem DLNA-Client zuverlässig. Neben vielen Formaten wird auch der HEVC (H.265) unterstützt, so dass die TVs in der Hinsicht recht zukunftssicher sind.

Eine Funktion, die manche gerne nutzen, ist Multiview: damit lassen sich zwei Quellen parallel auf dem Bildschirm anzeigen, eine Art Bild-in-Bild-Funktion, nur nebeneinander. Die Modelle der UK-Serie unterstützen leider die Multiview-Funktion nicht.

Möchte man das Bild des Tablets oder seines PCs übertragen, kann man die Miracast Funktion verwenden, sofern das sendende Element dies unterstützt. Miracast ist eines der drahtlosen Übertragungsformate, um bequem via WLAN ein Bild zu übertragen.

Insgesamt finden sich bei der UK-Serie viele relevante Funktionen, die über die WebOS Oberfläche sehr bequem zu erreichen und zu verwalten sind.

Bilder zur LG UK-Serie

Abbildung LG 65UK6100PLB 164 cm (65 Zoll) Fernseher (UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)
Abbildung LG 65UK6300LLB 164 cm (65 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)
Abbildung LG 65UK6400PLF 164 cm (65 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)
Abbildung LG 86UK6500PLA 217 cm (86 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Cinema HDR, Dolby Vision, Smart TV)
Abbildung LG 139 cm (55 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)
Abbildung LG 70UK6950PLA 178 cm (70 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)
Abbildung LG 65UK7550LLA 164 cm (65 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)

LG UK6100

Das Modell LG UK6100 ist das Einstiegsmodell in die UHD-Serie von LG in 2018. Das Panel ist ein mittels Direct LED beleuchtetes Display und sorgt damit für eine gute Ausleuchtung. LG bewirbt den Fernseher als ideal für Sportereignisse bzw. Fußballspiele geeignet, u.a. durch das Feature Sports Viewing Angle. Damit ist gemeint, dass man auch von der Seite noch einen optimalen Farbeindruck hat. Letztendlich ist das jedoch bei allen Modellen der LG UK-Serie mit IPS-LCD-Panel der Fall. Hier rührt LG also einfach ein wenig die Werbetrommel während der Fußball WM in 2018. Dasselbe gilt für den Surround Sound, der bei diesem Modell Ultra Stadium Surround Sound genannt wird. Das ist eine Audiooption bzw. ein Programm, was den Ton für Fußball-Events aufpeppen soll. Beide Begriffe finden sich auch beim höherwertigen Modell SK7900 mit Nano Cell Display, welches auch als Fußball-TV beworben wird.

Abbildung LG 65UK6100PLB 164 cm (65 Zoll) Fernseher (UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)

Der Picture Mastering Index des Modells UK6100 hat einen Wert von 1600 und kann für die UK-Serie als untere Marke angesehen werden.

Größter Unterschied zu den übrigen Modellen der UK-Serie ist die integrierte Technik, die eher einem 2017er Modell entspricht: es findet sich das WebOS in der Version 3.5 und nicht WebOS 4.0. Damit unterstützt der TV auch kein ThinQ und nicht die verbesserte Spracherkennung. Weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der CI+-Slot mit der Version 1.3 und nicht 1.4 wie bei den anderen Modellen der UK-Serie.

Das Modell UK6100 hat eine schwarze Gehäusefarbe und schwarze Standfüße, die weit seitlich angebracht sind. Dieses Design gefällt uns nicht so gut, weil sie ein doch sehr breites TV-Board notwendig machen. Insbesondere bei den großen Diagonalen von z.B. 65 Zoll braucht man ein TV Board, welches mind. 140 cm breit ist. Mit einem zentral gesetzten Standfuß hätte man diese Probleme nicht. Bei der Wandmontage ist es natürlich egal, weil die Standfüße dann nicht montiert werden.

Das Gehäuse sowie die Rückseite sind aus Kunststoff, was den Werteindruck mindert. Der Fernseher ist durch die Direct LED Beleuchtung recht tief (ca. 83 mm), so dass er bei einer Wandmontage sichtbar abstehen würde. Sucht man dünnere Fernseher, sollte man sich die höherwertigen Modelle der UK-Serie mit Edge-LED Beleuchtung anschauen.

Das Modell UK6100 ist in den Displaydiagonalen 55 und 65 Zoll verfügbar (55UK6100, 65UK6100).

LG UK6300

Das Modell UK6300 ist im Vergleich zum UK6100 schon eher ein 2018er Modell. Es ist ebenfalls ein Fernseher mit 50 Hz nativer Bildwiederholrate, hat ein IPS-Display sowie die Direct LED Hintergrundbeleuchtung.

Abbildung LG 65UK6300LLB 164 cm (65 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)

Jedoch ist das „Innenleben“ des UK6300 neuer: das Modell kommt mit dem WebOS 4.0 (ThinQ AI) und bringt damit eine neuere Oberfläche und die intelligentere Spracherkennung mit. Beworben wird außerdem ein Quadcore-Prozessor als Basis für das Smart TV System, jedoch finden sich keine Details dazu. Im UK6100 werkelt aber vermutlich ebenfalls ein Quadcore-Prozessor. Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung des oben beschriebenen CI+ 1.4 Standards.

Der UK6300 wird nicht explizit als Fußball-TV beworben, so dass sich hier Begriffe wie Wide Viewing Angle für die gute Blickwinkelunabhängigkeit und Ultra Surround anstelle von Ultra Stadium Surround.

Für den UK6300 ist bestätigt, dass es sich um ein RGBW-IPS-Panel handelt. Mit RGBW werden abwechselnd die Subpixel durch ein weißes Subpixel ersetzt. Die generelle Auflösung von 3840 x 2160 bleibt zwar bestehen, jedoch sinkt die Farbauflösung, weil jedes Pixel nicht den vollen Farbumfang darstellen kann. Das sieht man in der Praxis nur bei speziellen Konstellationen (z.B. sehr feine Linien in einem Testbild) und fällt bei Filmen nicht auf.

Mit dem UK6300 unterstützt der LG Fernseher laut Datenblatt nun auch High Frame Rate (HFR) Content mit bis zu 60 Frames pro Sekunde via HDMI- und USB-Medien. Details dazu siehe oben im Kapitel Neuerungen.

Das Gehäuse-Design und die Standfüße sind sehr ähnlich zum Modell UK6100. Auch der Fernseher UK6300 hat die Standfüße seitlich angeordnet und die Farbe ist in schwarz gehalten. Die Rückseite ist ebenfalls in schwarz und komplett aus Kunststoff. Durch die Direct LED Beleuchtung ist auch dieses Modell der UK-Serie eher dick: mit 89 mm Tiefe steht er schon deutlich heraus, was den schönen Eindruck schmälert.

Als Displaydiagonale sind 43, 50, 55 und 65 Zoll vorhanden (43UK6300, 50UK6300, 55UK6300, 65UK6300).

LG UK6400

Der LG UK6400 ist im Vergleich zum UK6300 technisch identisch. Die Anschlüsse sind etwas anders angeordnet, so dass sich ein HDMI-Port auf der Rückseite und zwei HDMI-Ports seitlich am TV befinden. So ist der Zugang bei Wandmontage deutlich besser möglich und die Kabel lassen sich leichter führen.

Abbildung LG 65UK6400PLF 164 cm (65 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)

Das Design des Gehäuses unterscheidet sich jedoch zwischen dem UK6300 und UK6400. Der Standfuß ist beim UK6400 mittig gesetzt und ein nach vorne weit offenes C. Mit dem zentralen Standfuß ist das Design aus unserer Sicht ansprechender, da kein breites TV Board benötigt wird. Möchte man eine Soundbar mittig vor den Fernseher setzen, ist diese Art des Standfuß-Designs jedoch nicht gut geeignet. Außerdem umgibt den Fernseher ein Metallrahmen, was LG als Metal Frame bezeichnet. Es ist ein Metallband, welches den Gehäuserahmen umzieht und in das das Panel eingesetzt ist. Die Rückseite des TVs bleibt jedoch aus Kunststoff. Der Farbton ist ein leicht rötliches silber.

Die Tiefe des TV-Modells ist analog zu den vorher dargestellten Modellen bei ca. 89 mm bei 65 Zoll. Als Displaydiagonalen sind 43, 49, 55 und 65 Zoll verfügbar (43UK6400, 49UK6400, 55UK6400, 65UK6400).

LG UK6470

Der LG UK6470 weist keinen technischen Unterschied zum LG UK6400 auf. Lediglich das Design bzw. die Metallfarbe geht hin zu einem anthrazit.

Ein weiterer Unterschied ist eine 50 Zoll Version (55UK6470), die sich bei der UK6400 Reihe nicht findet. Hier ist die Besonderheit, dass LG nicht mit dem Wide Viewing Angle wirbt, so dass hier mit hoher Wahrscheinlichkeit kein IPS- sondern ein VA-LCD-Panel eingebaut ist. Das VA-LCD-Panel bietet dann einen besseren Kontrast, aber die schlechtere Blickwinkelstabilität.

Als Diagonalen sind damit 43, 50, 55 und 65 Zoll vorhanden (43UK6470, 50UK6470, 55UK6470, 65UK6470).

tabellarischer Vergleich zwischen LG 65UK6100, LG 65UK6300, LG 65UK6400, LG 65UK6470
 65UK610065UK630065UK640065UK6470
Bildschirmdiagonale65 Zoll65 Zoll65 Zoll65 Zoll
BildschirmauflösungUHD (3840 x 2160 Pixel)UHD (3840 x 2160 Pixel)UHD (3840 x 2160 Pixel)UHD (3840 x 2160 Pixel)
PMI (Picture Mastering Index)PMI 1600PMI 1600PMI 1600PMI 1600
HDMI-Anschlüsse1 (Rückseite), 2 (seitlich)1 (Rückseite)/2 (seitlich)1 (Rückseite)/2 (seitlich)1 (Rückseite)/2 (seitlich)
[...]

LG UK6500

Mit dem Modell LG UK6500 gibt es nach den vorherigen technisch ähnlichen Modellen nun auch wieder eine Verbesserung in der Bildqualität. Verglichen zum UK6400 hat der UK6500 die Eigenschaft local dimming, die die Hintergrundbeleuchtung zonenweise dimmen kann. Ergebnis ist ein höheres Kontrastverhältnis und in dunklen Bereichen des Bildes ein verbessertes Schwarz.

Abbildung LG 86UK6500PLA 217 cm (86 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Cinema HDR, Dolby Vision, Smart TV)

Mit einem IPS-Panel ist leider das Kontrastverhältnis nicht optimal, so dass ein lokales Dimming hier nur begrenzt hilft. Bauartbedingt kommt bei IPS-LCDs eben eher grau als ein tiefes schwarz heraus. Der PMI steigt durch das local dimming Feature um 400 Punkte auf einen PMI von 2000.

Eine weitere kleine Verbesserung ist ein zusätzlicher HDMI-Port, so dass mit dem UK6500 insgesamt 4 Stück vorhanden sind.

Bei der Hintergrundbeleuchtung gibt es Unterschiede innerhalb der Serie UK6500: die Modelle mit 43, 50, 75 und 86 Zoll sind mit einer Direct LED Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Die Zwischenmodelle mit 55 und 65 Zoll hingegen mit Edge LED. Zudem gilt für die 50 Zoll Version 50UK6500, dass hier vermutlich wieder ein VA-LCD-Panel verbaut ist und kein IPS-Panel. Für die 86 Zoll Version gibt LG die native Bildwiederholrate mit 100 Hz an. Damit ist dieser TV der einzige in der UK-Serie mit 100 Hz nativem Panel!

Das Rahmendesign ist hier das erste Mal in einer helleren Farbe vorhanden. Auch der UK6500 kommt mit dem Metal Frame, farblich ist das Gehäuse in einem Aluminiumton gehalten, was edel wirkt. Die Rückseite ist dunkel und aus Kunststoff, was leider wieder der Hinweis auf die UHD-Einstiegsserie von LG ist. Die Standfüße sind hier wieder seitlich angeordnet, so dass bequem eine Soundbar (bei den großen Modellen) dazwischen Platz findet.

Die Edge LED Modelle mit 55 und 65 Zoll vom UK6300 sind mit ca. 64mm dünner als ihre Direct LED Schwestermodelle mit ca. 81 bis 94 mm (beim 86UK6500). Die Displaydiagonalen, die zur Verfügung stehen, sind 43, 50, 55, 65, 75 und riesige 86 Zoll (43UK6500, 50UK6500, 55UK6500, 65UK6500, 75UK6500, 86UK6500). Der 86UK6500 wiegt mit Standfüßen ca. 45 kg! Eine Magic Remote vermisst man leider auch bei diesem Modell.

LG UK6750

Der LG UK6750 ist im Vergleich zum LG UK6500 technisch identisch. Lediglich das Design unterscheidet sich: das Gehäuse ist in einem dunkleren Metallton als beim UK6500 gehalten und geht in ein grau über. Die Gehäuseform ist jedoch identisch, es liegt also auch ein Metal Frame vor. Der Standfuß ist farblich ebenfalls in dunklem Silber und passend zum Gehäuse. Die Form ist ein nach vorne offenes C und mittig angebracht.

Abbildung LG 139 cm (55 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)

Als Displaydiagonalen gibt es mit dem LG UK6750 eine 43, 50, 55 und 65 Zoll Variante (43UK6750,  50UK6750, 55UK6750, 65UK6750). Die 43 und die 50 Zoll Variante haben eine Direct LED Hintergrundbeleuchtung, was sich unter anderem an der Tiefe des TVs bemerkbar macht (ca. 86mm).  Die 55 und 65 Zoll Versionen kommen mit einer Edge LED Hintergrundbeleuchtung (ca. 64 mm tief). Bei der 50 Zoll Version kommt die Besonderheit hinzu, dass wie bei den anderen Modellen der UK-Serie ein VA-LCD-Panel vorliegt und kein IPS-LCD-Panel.

LG UK6950

Das Modell LG UK6950 ist das letzte Modell aus der 6er UK-Serie und das vorletzte Modell der gesamten UK-Serie. Das Panel ist hier identisch zu den Vorversionen, es gibt jedoch wieder Besonderheiten hinsichtlich der verschiedenen Bildschirmdiagonalen, dazu aber erst gleich.

Abbildung LG 70UK6950PLA 178 cm (70 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)

Im Vergleich zum UK6750 und den anderen Modellen ist hier die Magic Remote direkt im Lieferumfang enthalten und muss nicht nachträglich erworben werden. Die Magic Remote ist eine komfortabel zu benutzende Fernbedienung, die einen Mauszeiger auf die Smart TV Oberfläche zaubert und man „aus dem Handgelenk“ die verschiedenen Optionen auswählen kann. Zudem ist die Magic Remote eine Bluetooth Fernbedienung, so dass die allermeisten Funktionen ohne Sichtkontakt zum Fernseher zu bedienen sind. Die Magic Remote hat ein integriertes Mikrofon, so dass man Sprachkommandos absetzen kann. Eine weitere Funktion ist die Lautsprecherkalibrierung: mit der Magic Remote auf der Sitzposition spielt der Fernseher eine Folge von Testtönen ab und stellt mit dem Mikrofon fest, wie die Soundausgabe idealerweise erfolgen soll. Mit unseren LG TVs, die dieses Feature unterstützen, verbessern sich merklich der Ton und insbesondere die Verständlichkeit für die Sprache.

Ein weiteres Feature, welches die bisher vorgestellten Modelle nicht haben, ist die DTS Virtual:X Funktionalität. Mit DTS Virtual:X wird das integrierte Soundsystem so eingestellt, dass Decken- oder Höhenlautsprecher simuliert werden. Das passiert intern über „psychoakustische Algorithmen“ und erzeugt so den Eindruck mehrerer Lautsprecher. Verständlicherweise ersetzt so eine Kombination natürlich kein vollwertiges Surround-Setup, kann jedoch ein Kompromiss sein.

Auch beim LK UK6950 hat der Hersteller wieder unterschiedliche Paneltechnologien und Hintergrundbeleuchtungen gemischt.

Die 43 und 50 Zoll Version haben eine Direct LED Hintergrundbeleuchtung mit local dimming. Beides sind IPS-LCD-Panels. Die Modelle mit 55, 65 und 70 Zoll haben eine Edge LED Beleuchtung mit local dimming, wobei jedoch nur die Modelle mit 55 und 65 Zoll ein IPS-Panel mit sich bringen. Die 70 Zoll Version ist ein VA-LCD-Panel ohne Wide Viewing Angle.

Das Gehäusedesign des Modell UK6950 ist farblich identisch zum UK6500: ein heller Silberton umfasst das Panel mit dem Metal Frame und die Gehäuserückseite ist aus dunklem Kunststoff. Der Fuß ist in demselben Farbton gehalten und hat wieder ein nach vorne geöffnetes C.

Wie oben angedeutet kann das Modell UK6950 mit 43, 50, 55, 65 und 70 Zoll bezogen werden (43UK6950, 50UK6950, 55UK6950, 65UK6950, 70UK6950).

LG UK7550

Der LG UK7550 grenzt sich gegenüber den anderen Modellen der UK-Serie noch einmal deutlich ab und bringt als Spitzenmodell des UK-Lineups noch eine Besonderheit mit: es ist ein Nano Cell 2nd Generation Panel verbaut, welches für deutlich bessere Farben durch eine spezielle Farbfiltertechnik sorgt. Die Nano Cell Technologie wurde mit der SJ-Serie in 2017 eingeführt. Detail dazu kannst Du in unserem Artikel „Was ist die Nano Cell Technologie von LG?“ nachlesen.

Abbildung LG 65UK7550LLA 164 cm (65 Zoll) Fernseher (4K UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV)

Mit dem Nano Cell Panel hat man eine deutlich größere Farbraumabdeckung, sprich: der Fernseher kann mehr Farben als die restlichen Modellen der UK-Serie darstellen. Hier schon einmal ein deutlicher Pluspunkt. Mit der Nano Cell Technik steigt der Picture Mastering Index von 2000 auf 2400.

Das Panel selber ist ein IPS-LCD-Panel mit 50/60 Hz nativer Bildwiederholrate und Edge LED Hintergrundbeleuchtung. Die local dimming Funktion ist beim UK7550 ebenfalls vorhanden.

Mit dem Nano Cell Panel gehört der UK7550 eher in die SK-Serie von LG (Details dazu in unserem Artikel zur 2018er SK-Serie von LG). Vergleichbar wäre er damit – zumindest mit Blick auf das Panel – zu dem Modell SK7900, welches das Einstiegsmodell in die SK-Serie darstellt. Der SK7900 hat jedoch noch das ältere WebOS 3.5 ohne ThinQ AI, der UK7550 das neuere WebOS 4.0. Dafür hat das Modell SK7900 aber die Dolby Vision Unterstützung sowie einen Dolby Atmos Dekoder integriert, den man beim UK7550 vermisst.

Technisch und in der Ausstattung ist der TV ansonsten ähnlich zum UK6950. Eine Magic Remote ist bei dem besten Modell der UK-Serie ebenfalls vorhanden.

Das Gehäuse des UK7550 ist in einem dunkleren Silber verglichen zum UK6950 und hat ebenfalls ein Metal Frame. Die Rückseite ist ebenfalls in dunklem grau gehalten, aber auch hier aus Kunststoff. Der Standfuß ist in demselben silbernen Farbton und als offenes C ausgeprägt. Die Tiefe der Modelle  ist durch die Edge LED Beleuchtung recht schlank und beträgt nur 63 mm.

Als Displaydiagonalen sind 49, 55 und 65 Zoll verfügbar (49UK7550, 55UK7550, 65UK7550).

tabellarischer Vergleich zwischen LG 65UK6400, LG 86UK6500, LG 55UK6750, LG 70UK6950, LG 65UK7550
 65UK640086UK650055UK675070UK695065UK7550
Bildschirmdiagonale65 Zoll86 Zoll55 Zoll70 Zoll65 Zoll
BildschirmauflösungUHD (3840 x 2160 Pixel)UHD (3840 x 2160 Pixel)UHD (3840 x 2160 Pixel)UHD (3840 x 2160 Pixel)UHD (3840 x 2160 Pixel)
PMI (Picture Mastering Index)PMI 1600PMI 2000PMI 2000PMI 2000Keine Angabe
Ausgangsleistung (RMS)2.0-Soundsystem/20 Watt2.0-Soundsystem/20 Watt2.0-Soundsystem/20 Watt2.0-Soundsystem/20 Watt2.0-Soundsystem/20 Watt
[...]

Alternativen zur LG UK-Serie

Die LG UK-Serie ist LGs Mittelklasse Serie bzw. die Einstiegsserie in die Fernseher mit UHD-Auflösung. Welche Fernseher könnte man sich alternativ zur UK-Serie anschauen?

Die LG SK-Serie ist eine Alternative und u.a. durch das Nano Cell Display und die Dolby Vision Fähigkeit etwas höherwertiger. Sie bringt ebenfalls ein IPS-Panel mit weitem Blickwinkel mit und die Modelle verfügen größtenteils über Panel mit 100 Hz nativer Bildwiederholrate. Entsprechend sind sie jedoch auch etwas teurer.

Bei Samsung kann man in die Einstiegsserie der UHD-TVs schauen und findet sich in 2018 bei den Modellen der NU-Serie wieder. Die NU-Serie bringt ebenfalls 50 Hz Panel mit und siedelt sich im Mittelklasse Segment ein. Ein wesentlicher Unterschied ist die Paneltechnologie: Samsung setzt in der NU-Serie zu großen Teilen VA-LCD-Panels ein, die für ein hohes Kontrastverhältnis sorgen, jedoch den Blickwinkel mit optimalen Farbeindruck einschränken. Die Modelle der NU-Serie von Samsung haben jedoch nicht alle einen integrierten Videorekorder, im Gegensatz zu den Modellen der UK-Serie von LG. Benötigt man in jedem Fall dieses Feature, muss man bei Samsung also genau hinschauen.

Bei Sony kann man sich die XF-Serie bei den unteren Modellen mit XF7xxx und XF8xxx für einen Vergleich zur UK-Serie heranziehen. Auch diese Modelle haben größtenteils ein 50 Hz Panel, wobei die höherwertigen Modelle der XF-Serie ein 100 Hz Panel mitbringen, aber auch entsprechend teurer sind. Kritikpunkt bei Sony ist leider das Smart TV Betriebssystem. Es ist ein Android TV, welches laut Stimmen unserer Leser nicht immer den höchsten Bedienkomfort, Geschwindigkeit und Stabilität mitbringt. Dafür wird die Bildqualität bzw. der Bildprozessor von Sony immer hoch gelobt.

Aktuelle Angebote zur LG UK-Serie

Eine aktuelle Preisübersicht zu allen TVs der UK-Serie von LG (mittels Live-Abfrage bei Amazon) findest Du in dieser Auflistung:

SerieModelle
UK610055UK6100 (EUR 499,00)
65UK6100 (EUR 838,90)
UK630043UK6300 (EUR 449,99)
50UK6300 (EUR 555,00)
55UK6300 (EUR 587,12)
65UK6300 (EUR 1.029,94)
UK640043UK6400 (EUR 429,99)
49UK6400 (EUR 559,99)
55UK6400 (EUR 699,99)
65UK6400 (EUR 1.214,98)
UK647043UK6470
50UK6470
55UK6470
65UK6470
UK650043UK6500
50UK6500 (EUR 849,00)
55UK6500 (EUR 949,00)
65UK6500 (EUR 1.599,00)
75UK6500 (EUR 1.894,98)
86UK6500 (EUR 3.499,00)
UK675043UK6750 (EUR 515,23)
50UK6750 (EUR 849,00)
55UK6750 (EUR 949,00)
UK695043UK6950 (EUR 635,51)
50UK6950
55UK6950
65UK6950
70UK6950 (EUR 1.470,07)
UK755049UK7550 (EUR 805,00)
55UK7550 (EUR 929,99)
65UK7550 (EUR 1.449,99)

Fazit zur UK-Serie

LG hat mit der 2018er UK-Serie die Modelle mit UHD-Panel zusammengefasst. Es ist ein Panel mit 50 Hz bei fast allen Modellen vorhanden und alle TVs sind Smart TV-fähig und bringen einen integrierten Videorekorder mit.

Leider ist die UK-Serie sehr undurchsichtig, wenn man nach einem bestimmen Paneltyp sucht. Zwischen den verschiedenen Reihen wird gewechselt und innerhalb eines bestimmten Modells werden sowohl VA-LCDs als auch IPS-LCDs abhängig von der Bildschirmdiagonale eingesetzt. Sucht man ein bestimmtes Modell, muss man also genau schauen (und diesen Artikel zu Rate ziehen!).

Insgesamt hat LG eine Nachfolgerserie zur UJ-Serie aus 2017 herausgebracht, die einige technische Verbesserungen mit sich bringt. Durch die verschiedenen Modelle, Farbdesigns, Standfüße und Ausstattungsmerkmale findet man als Käufer in jedem Fall einen passenden Fernseher, wenn man im Mittelklassesegment sucht.

Erfahre aktuelle Neuigkeiten zu den Fernsehern und TV-Lineups aus 2018, sobald mehr Details von den Herstellern Samsung, LG, Sony und Panasonic zu den neuen TV-Modellen bekannt gegeben werden.