Zwischen dem LG G4 aus 2024 und dem LG G6 aus 2026 liegen zwei Modellgenerationen und vor allem ein Wechsel der Paneltechnik. Der G4 setzt bei 55 bis 83 Zoll auf OLED evo mit Micro Lens Array, kurz MLA. Der G6 nutzt in diesen Größen Primary RGB Tandem OLED 2.0 mit Hyper Radiant Color Tech. Damit erreicht der G6 deutlich höhere Spitzenhelligkeiten und ein größeres Farbvolumen, während der G4 beim Blickwinkel und bei DTS weiterhin Vorteile hat.
Ein Upgrade lohnt sich vor allem, wenn Du mehr HDR-Leuchtkraft, eine bessere Entspiegelung und bis zu 165 Hz für PC-Gaming nutzen willst. Besitzt Du bereits einen G4 und schaust hauptsächlich Filme im abgedunkelten Raum oder spielst mit einer Konsole bei maximal 120 Hz, bleibt der G4 weiterhin sehr konkurrenzfähig. Wie groß ist der Unterschied zwischen MLA und RGB Tandem im Alltag? Und wo ist der zwei Jahre ältere G4 sogar noch im Vorteil?
Warum der Vergleich wichtig ist: LG G6 und LG G4 im Überblick
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen LG G6 und LG G4.
Vorteile des LG G6
- RGB-Tandem-OLED 2.0 bei 55 bis 83 Zoll mit deutlich höherer Spitzenhelligkeit und größerem Farbvolumen.
- Entspiegelung mit Reflection Free Premium bei 55 bis 83 Zoll für weniger sichtbare Reflexionen in hellen Räumen.
- Gaming mit VRR bis 165 Hz bei 48 bis 83 Zoll für schnelle Gaming-PCs.
- Prozessor Alpha 11 Gen3 mit Dual AI Engine und weiterentwickelter Bildverarbeitung.
Vorteile des LG G4
- MLA bei 55 bis 83 Zoll mit hoher OLED-Helligkeit und sehr stabilem Blickwinkel.
- DTS wird unterstützt, was bei Blu-rays und lokalen Mediendateien ein Vorteil sein kann.
- Gaming bleibt mit vier HDMI-2.1-Anschlüssen, 4K bei 120 Hz und VRR bis 144 Hz sehr stark.
Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Wie die Tabelle zeigt, ist der G6 beim Bild der deutlichere Technologiesprung. Die RGB-Tandem-Technik steigert vor allem Spitzenhelligkeit und Farbvolumen, dazu kommen bis zu 165 Hz VRR und der neuere Alpha 11 Gen3. Der G4 kontert mit MLA, sehr stabilen Farben aus schrägen Blickwinkeln und DTS-Unterstützung. Bei HDMI, Input Lag, Dolby Vision und dem grundsätzlichen Audiosystem liegen beide dicht zusammen.
| Modellname | LG G6 | LG G4 | ||
| Design | ||||
| Bild | 4K-Auflösung 55-83 Zoll: Primary RGB Tandem OLED 2.0 48 Zoll: Hyper Radiant Color Tech mit Brightness Booster Pro 97 Zoll: ohne Hyper Radiant Color Tech 120 Hz nativ, VRR bis 165 Hz (97 Zoll: 120 Hz) Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Primary RGB Tandem Panel Alpha 11 Gen3 4K AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle a11 4K AI Super Upscaling |
4K-Auflösung 55-83 Zoll: OLED evo mit MLA 97 Zoll: OLED ohne MLA 120 Hz nativ, VRR bis 144 Hz (97 Zoll: 120 Hz) Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Alpha 11 4K AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle a11 AI Upscaling |
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| Ton | 4.2 Kanal Audiosystem 60 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos eARC AI Sound Pro (Virtual 11.1.2 Up-mix) |
4.2 Kanal Audiosystem 60 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos DTS eARC AI Sound Pro (Virtual 9.1.2 Up-mix) |
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| HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
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| Ausstattung | Smart TV: WebOS 26 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 3 Timeshift Magic Remote Dolby Vision IQ Filmmaker Mode Modelle LS mit Standfuß, LW mit Wandhalterung |
Smart TV: WebOS 2024 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 3 Timeshift Magic Remote MR24 Dolby Vision IQ Filmmaker Mode Modelle G49LS mit Standfuß |
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| Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
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| Einschränkungen | kein DTS | Modelle G48LW ohne Standfuß im Lieferumfang (G49LS mit Standfuß) | ||
| Aktuelle Preise | OLED55G67LW (1.959,02 €) OLED55G68LW (1934,95 EUR) OLED65G67LW (2.199,00 €) OLED65G68LW (2249,00 EUR) OLED65G6V OLED77G68LW (3099,00 EUR) OLED77G6V OLED83G68LW (4399,00 EUR) |
OLED55G48LW OLED55G49LS OLED65G49LS OLED77G48LW OLED83G48LW OLED97G48LW |
Design und Ästhetik
Wie die Tabelle zeigt, bleiben beide Gallery-OLEDs beim Design sehr nah beieinander. G6 und G4 sind schwarz, besitzen einen rund 6 mm schmalen Rand und sind ohne Standfuß etwa 24 mm tief. Der Unterschied liegt vor allem in den jeweiligen Untermodellen und dem Lieferumfang: Beim G6 stehen LS-Varianten mit Standfuß und LW-Varianten für die flache Wandmontage zur Wahl. Beim G4 wurde der G49LS mit Standfuß angeboten, während der G48LW auf die Gallery-Montage an der Wand ausgelegt ist.
Bild im Vergleich: G6 deutlich heller ohne MLA
Der größte Unterschied ist mit dem Generationswechsel beim Panel sichtbar. Beide Fernseher sind selbstleuchtende 4K-OLEDs mit pixelgenauer Abschaltung und damit nativ praktisch unendlichem Kontrast. Der G4 erreicht seine hohe Helligkeit bei 55, 65, 77 und 83 Zoll über OLED evo mit MLA. MLA steht für Micro Lens Array. Viele mikroskopisch kleiner Linsen oberhalb der OLED-Struktur lenken einen größeren Anteil des bereits erzeugten Lichts nach vorne, statt ihn im Panel zu verlieren.
Der G6 geht einen anderen Weg. In 55 bis 83 Zoll arbeitet Primary RGB Tandem OLED 2.0 mit vier übereinanderliegenden Emissionsschichten. Statt des älteren Blue-Yellow-Blue-Aufbaus werden rote und grüne Emissionsanteile getrennt und mit zwei blauen Schichten kombiniert. Das erhöht Effizienz, Farbreinheit und Helligkeitsreserven. Primary RGB Tandem bedeutet dabei nicht, dass der Fernseher ein klassisches RGB-Stripe-Subpixelraster besitzt. Auch der G6 gehört technisch weiter zur WOLED-Familie und nutzt eine WRGB-Subpixelstruktur mit zusätzlichem weißen Subpixel.


Bei den Messwerten in der Tabelle zeigt sich die unterschiedliche Charakteristik deutlich: Der G6 erreicht bei SDR auf 10 Prozent 1160 cd/m² statt 600 cd/m² und bei HDR auf 10 Prozent 2800 statt 1400 cd/m². Das Farbvolumen steigt bei DCI-P3 von 91 auf 100 Prozent und bei BT.2020 von 61 auf 78 Prozent. Damit kann der G6 besonders helle, stark gesättigte HDR-Farben sichtbarer darstellen. Beim HDR-Real-Scene-Wert liegt in der Tabelle dagegen der G4 mit 1100 cd/m² vor dem G6 mit 960 cd/m². Das zeigt, dass ein einzelner Spitzenwert nicht jede reale Filmszene beschreibt.

Beim Blickwinkel hat der G4 nach den Tabellenwerten ebenfalls einen Vorteil: Farbveränderungen beginnen beim G6 früher, während MLA beim G4 Farben aus seitlichen Positionen stabiler hält. Bei der Bildwiederholrate ist die korrekte Einordnung wichtig: LG spezifiziert beide Panels mit 120 Hz nativ. Der G6 akzeptiert bei 48 bis 83 Zoll im VRR-Betrieb bis zu 165 Hz, der G4 erreicht bei 55 bis 83 Zoll bis zu 144 Hz. Die 97-Zoll-Varianten bleiben bei 120 Hz.
| Modellname | LG G6 | LG G4 |
| Auflösung | 4K | 4K |
| native Bildwiederholrate | 120 Hz nativ, VRR bis 165 Hz (97 Zoll: 120 Hz) | 120 Hz nativ, VRR bis 144 Hz (97 Zoll: 120 Hz) |
| Bildschirmform | flach | flach |
| Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | unendlich:1 |
| Paneltyp | 55-83 Zoll: Primary RGB Tandem OLED 2.0; 48 Zoll: abweichende G6-Ausführung; 97 Zoll: ohne Hyper Radiant Color Tech | 55-83 Zoll: OLED evo mit MLA; 97 Zoll: ohne MLA |
| SDR Peak 10% | 1160 cd/m² | 600 cd/m² |
| SDR Real Scene | 1200 cd/m² | 510 cd/m² |
| HDR Peak 10% | 2800 cd/m² | 1400 cd/m² |
| HDR Real Scene | 960 cd/m² | 1100 cd/m² |
| Veränderung der Farben ab | 28° | 70° |
| Veränderung der Helligkeit ab | 60° | 70° |
| Veränderung der Schwarzwerte ab | 60° | 70° |
| Farbvolumen CIELAB DCI-P3 | 100% | 91% |
| Farbvolumen CIELAB BT.2020 | 78% | 61% |
| BFI | ja (bis zu 60 Hz) | ja (bis zu 60 Hz) |
| Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Der technische Unterschied zwischen MLA und RGB Tandem liegt darin, an welcher Stelle die Effizienz verbessert wird. Beim G4 optimiert MLA vor allem den Weg des erzeugten Lichts aus dem Panel heraus. Die organische Leuchtstruktur bleibt eine klassische WOLED-Generation, während die Mikrolinsen Lichtverluste reduzieren. Beim G6 wird dagegen bereits die Lichterzeugung im OLED-Stack selbst verändert. Primary RGB Tandem 2.0 trennt die Emissionsschichten stärker nach den Primärfarben und stapelt vier aktive Schichten. Dadurch muss eine einzelne Schicht für dieselbe Bildhelligkeit weniger stark belastet werden, gleichzeitig steigen Spitzenhelligkeit und Farbreinheit.
Zur G6-Technik gehört außerdem eine neue Entspiegelung. LG zertifiziert die Modelle mit 55, 65, 77 und 83 Zoll als Reflection Free Premium. Die Beschichtung soll Reflexionen reduzieren, ohne das OLED-Schwarz durch eine stark matte Oberfläche sichtbar aufzuhellen. Der 48-Zoll-G6 besitzt zwar Hyper Radiant Color Tech und Brightness Booster Pro, erreicht aber nicht die gleiche Helligkeit und Entspiegelung wie die größeren G6. Der 97-Zoll-G6 ist ebenfalls ein Sonderfall und nutzt weder Hyper Radiant Color Tech noch die 165-Hz-Ausbaustufe. Ein Vergleich der Paneltechnik ist deshalb am aussagekräftigsten bei 55 bis 83 Zoll.
Beim Bildprozessor steht der Alpha 11 aus dem G4 dem Alpha 11 Gen3 im G6 gegenüber. Schon der 2024 eingeführte Alpha 11 steuert Upscaling, Rauschreduzierung, Dynamic Tone Mapping und die Bildanalyse. Der G6 verwendet die dritte Generation mit Dual AI Engine. Dabei können unterschiedliche Analyseschritte wie Detailverbesserung und Rauschreduzierung parallel verarbeitet werden. Hinzu kommen Dynamic Tone Mapping Ultra, AI HDR Remastering und ein weiterentwickeltes Alpha 11 AI Super Upscaling 4K.
Im Alltag ist der Prozessorwechsel vor allem bei schwierigerem Quellmaterial interessant. Niedrig aufgelöste Inhalte, feine Farbverläufe und komprimierte Streams profitieren stärker als bereits hochwertiges natives 4K-Material. Der größte sichtbare Vorsprung des G6 entsteht deshalb nicht allein durch den Chip, sondern durch das Zusammenspiel aus Alpha 11 Gen3, RGB-Tandem-Panel, Light Control Architecture und neuer Reflexionsbehandlung.
Audioleistung: sehr ähnlich, aber G6 ohne DTS-Unterstützung
Beide Fernseher besitzen 4.2 Kanäle, 60 Watt Gesamtleistung, davon 20 Watt für den Tieftonbereich, nach unten abstrahlende Lautsprecher, Dolby Atmos und eARC. Beim virtuellen Upmix erweitert der G6 AI Sound Pro auf 11.1.2 Kanäle, während der G4 virtuell bis 9.1.2 aufbereitet. Der G4 reicht laut Tabelle im Tiefton bis etwa 80 Hz, der G6 bis etwa 95 Hz, womit der G4 ohne externe Soundanlage etwas tiefer hinabreichen kann. Der wichtigste Funktionsunterschied ist DTS: Der G4 kann DTS verarbeiten, der G6 nicht. Wenn Du viele Blu-rays oder lokale Mediendateien mit DTS-Ton nutzt, ist der ältere G4 hier praktischer.
Technische Ausstattung und HDR: fast identisch
Beide Fernseher besitzen vier HDMI-2.1-Eingänge mit hoher Bandbreite, drei USB-Anschlüsse, eARC, PVR, Timeshift, Dolby Vision, HDR10 und HLG. HDR10+ unterstützt LG bei beiden nicht. Der G6 startet mit webOS 26, der G4 kam mit webOS 24 auf den Markt. Durch LGs webOS-Re:New-Programm bleibt der G4 softwareseitig jedoch länger aktuell, sodass der Unterschied beim Betriebssystem weniger groß ist als die Modelljahre vermuten lassen. Beim G6 kommen neue AI-Funktionen und je nach Untermodell die AI Magic Remote hinzu. Die Gallery-Ausführungen unterscheiden sich außerdem beim Lieferumfang aus Standfuß oder Wandhalterung.
| Modellname | LG G6 | LG G4 |
| HDMI | 4 | 4 |
| USB | 3 | 3 |
| Tuner | 2 x DVB-T2/C/S2 | 2 x DVB-T2/C/S2 |
| Smart TV | WebOS 26 | WebOS 2024 |
| HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
| Ausstattung | Smart TV: WebOS 26 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 3 Timeshift Magic Remote Dolby Vision IQ Filmmaker Mode Modelle LS mit Standfuß, LW mit Wandhalterung |
Smart TV: WebOS 2024 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 3 Timeshift Magic Remote MR24 Dolby Vision IQ Filmmaker Mode Modelle G49LS mit Standfuß |
Für Gamer: Input Lag und Gaming-Features
Bei 1080p mit 60 Hz und 4K mit 60 Hz liegen sie um 10 ms, bei 4K mit 120 Hz um 5 ms. Dazu kommen bei beiden ALLM, HDMI Forum VRR, AMD FreeSync, Nvidia G-SYNC und vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse. Der Unterschied liegt oberhalb von 120 Hz: Der G6 erreicht an einem passenden Gaming-PC bis zu 165 Hz VRR, der G4 in 55 bis 83 Zoll bis zu 144 Hz. Für PlayStation 5 und Xbox Series X ist dieser Vorsprung praktisch nicht relevant, weil die Konsolen maximal 120 Hz ausgeben. Für einen schnellen PC kann der G6 dagegen etwas mehr Spielraum bieten.
| Modellname | LG G6 | LG G4 |
| Input Lag 1080p | 10 ms | 10 ms |
| Input Lag 4K (60 Hz) | 10 ms | 10 ms |
| Input Lag 4K (120 Hz) | 5 ms | 5 ms |
| ALLM | ja | ja |
| HDMI Forum VRR | ja | ja |
| Freesync | ja | ja |
| G-SYNC | ja | ja |
| HDMI 2.1 | ja, 4 x (48 Gbit/s) | ja, 4 x (48 Gbit/s) |
Datenblätter des LG G6 und LG G4 im Vergleich
Eine gute Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
| OLED83G68LW | OLED97G48LW | |
| Bildschirmauflösung | UHD (3840 x 2160 Pixel) | UHD (3840 x 2160 Pixel) |
| Bildschirmdiagonale | 83 Zoll | 97 Zoll |
| USB-Anschlüsse | 3 (USB 2.0) | 3 (USB 2.0) |
| WLAN integriert | Ja (Wi-Fi 6E/802.11ax) | Ja (Wi-Fi 6/802.11ax) |
Modellvergleiche im Lineup, Diagonalen und Preisvergleich
Im LG-OLED-Lineup 2026 sitzt der G6 oberhalb des C6 und unterhalb des W6. Der C6 ist etwas schlechter positioniert und bietet je nach Größe eine einfachere Panel- und Helligkeitsausstattung. Der W6 steht darüber und kombiniert die Top-Bildtechnik mit dem besonders flachen Wallpaper-Design und der kabellosen Zero Connect Box.
Im OLED-Lineup 2024 steht der G4 oberhalb des C4. Noch höher war der M4 positioniert, der eine vergleichbare Premium-Bildtechnik mit der kabellosen Zero Connect Box kombinierte. Der G4 war damit das klassische Gallery-Spitzenmodell mit kabelgebundenen Anschlüssen direkt am Fernseher.
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum LG G6 und LG G4 haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
Empfehlung
Für den G6 spricht vor allem die deutlich modernere Bildtechnik. In 55 bis 83 Zoll liefert Primary RGB Tandem OLED 2.0 höhere Spitzenhelligkeit, ein größeres Farbvolumen und zusammen mit der neuen Entspiegelung ein sichtbar stärkeres Bild in hellen Räumen. Dazu kommen der Alpha 11 Gen3 und bis zu 165 Hz für PC-Gaming.
Für den G4 sprechen weiterhin seine sehr hohe Bildqualität, der besonders stabile Blickwinkel der MLA-Generation und die DTS-Unterstützung. Bei Dolby Vision, vier HDMI-2.1-Eingängen, 4K mit 120 Hz für Konsolen und dem Input Lag fehlt ihm gegenüber dem G6 wenig. Wenn Du bereits einen G4 besitzt und hauptsächlich abends Filme schaust, ist ein Wechsel deshalb nicht zwingend.
Die Frage aus dem Titel beantworten wir daher differenziert: Ein Upgrade vom G4 auf den G6 lohnt sich, wenn Du die höhere HDR-Leuchtkraft, kräftigere helle Farben, bessere Reflexionsunterdrückung oder 165-Hz-PC-Gaming wirklich nutzt. Nur für ein allgemein etwas neueres Modell ist der Sprung zu klein, denn der G4 bleibt auch zwei Jahre später ein sehr leistungsfähiger OLED-TV. Bei einem Neukauf ist der G6 technisch die bessere Wahl, sofern der Preisaufschlag für Dich vertretbar ist.
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