Zwischen dem LG G2 von 2022 und dem LG G6 von 2026 liegen vier Modelljahre. Die OLED-Grundidee ist gleich geblieben, technisch hat sich aber viel getan. Der G6 ist deutlich heller, reduziert Reflexionen besser, verarbeitet Bilder mit dem Alpha 11 Gen3 wesentlich leistungsfähiger und erreicht beim PC-Gaming bis zu 165 Hz. Der G2 bleibt trotzdem ein moderner OLED mit perfektem Schwarz, Dolby Vision und vier vollwertigen HDMI-2.1-Anschlüssen.
Der größte Fortschritt steckt im Panel. Die G2-Serie nutzt OLED evo mit Brightness Booster Max und passiver Kühlung. Beim G6 kommen je nach Größe Hyper Radiant Color Tech, eine deutlich weiterentwickelte Tandem-OLED-Struktur und eine neue Reflexionsbehandlung hinzu. Dabei ist wichtig: Nicht jede G6-Größe nutzt exakt dieselbe Ausbaustufe.
Was bringen diese vier Jahre in der Praxis? Ist der Unterschied bei HDR wirklich so groß? Und lohnt sich ein Upgrade auch dann, wenn Dein G2 bei Filmen und 4K-Gaming noch problemlos funktioniert?
Der Schnell-Check: Welcher TV passt zu dir?
- LG G6 nehmen, wenn: Du mehr Helligkeit, bessere Entspiegelung und PC-Gaming bis 165 Hz willst.
- LG G2 behalten, wenn: 4K 120 Hz, Dolby Vision und perfektes OLED-Schwarz für Dich ausreichen.
Warum der Vergleich wichtig ist: LG G6 und LG G2 im Überblick
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen LG G6 und LG G2.
Vorteile des LG G6
- Helligkeit: wesentlich höhere Spitzenhelligkeit und deutlich mehr Reserven in hellen Räumen.
- Hyper-Radiant: neue OLED-Generation mit stärkeren Tandem-Varianten in 55 bis 83 Zoll.
- Entspiegelung: Reflection Free Premium bei 55 bis 83 Zoll reduziert störende Reflexionen deutlich.
- Gaming: VRR bis 165 Hz bei 48 bis 83 Zoll, dazu G-SYNC, FreeSync Premium und vier HDMI-2.1-Anschlüsse.
- Prozessor: Alpha 11 Gen3 mit Dual AI Engine und deutlich modernerer Bild- und Tonverarbeitung.
Vorteile des LG G2
- OLED: perfektes Schwarz und sehr gute Blickwinkel bleiben auch 2026 konkurrenzfähig.
- Gaming: vier HDMI-2.1-Eingänge mit 4K 120 fps, VRR, G-SYNC und FreeSync Premium.
- Design: Gallery-Gehäuse mit sehr flacher Wandmontage und mitgelieferter Slim Bracket.
- Dolby-Vision: dynamisches HDR und Dolby Vision Gaming mit 4K 120 Hz werden bereits unterstützt.
Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Vier Jahre OLED-Entwicklung zeigen sich vor allem beim Bild. Der G6 erreicht wesentlich mehr Spitzenhelligkeit, besitzt eine modernere Panelarchitektur und verarbeitet Bildsignale mit dem Alpha 11 Gen3. Der G2 bleibt beim Schwarzwert und beim grundsätzlichen OLED-Kontrast gleichwertig, weil auch er seine Pixel einzeln abschalten kann.
Bei der Ausstattung ist der Abstand kleiner. Beide besitzen vier HDMI-2.1-Anschlüsse, Dolby Vision, eARC, VRR, G-SYNC und FreeSync. Der G6 setzt sich vor allem mit bis zu 165 Hz für den PC, webOS 26 und der deutlich moderneren Bildverarbeitung ab.
| Modellname | LG G6 | LG G2 | |
| Design | |||
| Bild | 4K-Auflösung 55-83 Zoll: OLED mit Hyper Radiant Color Tech / Primary RGB Tandem 48 Zoll: Hyper Radiant Color Tech mit Brightness Booster Pro 97 Zoll: OLED evo ohne Hyper Radiant Color Tech 120 Hz native Bildwiederholrate, VRR bis 165 Hz (48-83 Zoll; 97 Zoll: 120 Hz) Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Primary RGB Tandem Panel Alpha 11 Gen3 4K AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle a11 4K AI Super Upscaling |
4K Auflösung 100 Hz native Bildwiederholrate OLED evo mit Brightness Booster Max und passiver Kühlung 10 Bit Farbtiefe Alpha 9 Gen 5 AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle Black Frame Insertion (BFI) mit max. 60 Hz AI Upscaling AI Picture Pro Image Enhancing mit Quad Step Noise Reduction |
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| Ton | 4.2 Kanal Audiosystem 60 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos eARC AI Sound Pro (Virtual 11.1.2 Up-mix) |
4.2 Kanal Audiosystem 60 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos eARC Kein DTS AI Sound Pro (Virtual 7.1.2 Up-mix) |
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| HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
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| Ausstattung | Smart TV: WebOS 26 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 3 Timeshift Magic Remote Dolby Vision IQ Filmmaker Mode Modelle LS mit Standfuß, LW mit Wandhalterung |
WebOS 22 (Version 7) 2 x DVB-T2/C/S2 PVR Timeshift Magic Remote MR22GN Dolby Vision IQ Filmmaker Mode HFR mit 4K via HDMI, USB, TV-Empfang 4 x HDMI 2.1 mit 48 GBit/s Slim Bracket Wandhalterung im Lieferumfang enthalten |
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| Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
1080p@60 Hz: 14 ms 4K@60 Hz: 14 ms 4K@120 Hz: 6 ms 1080p VRR: 13 ms 4K VRR: 13 ms Automatic Low Latency Mode (ALLM) NVidia G-Sync Freesync Premium Game Optimizer |
|
| Einschränkungen | kein DTS | keine DTS-Unterstützung keine Standfüße im Lieferumfang |
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| Aktuelle Preise | OLED55G67LW (1.699,00 €) OLED55G68LW (1.589,00 €) OLED65G67LW (2159,00 EUR) OLED65G68LW (1.979,00 €) OLED65G6V OLED77G68LW OLED77G6V OLED83G68LW |
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- Tandem RGB OLED, Alpha 11 Bildprozessor, 165 Hz native Bildwiederholrate, HDMI 2.1, Black Frame Insertion (BFI), 2026er Modelljahr, Gallery Design, Magic Remote, mit Wandhalterung (erkennbar am Suffix LW)
Design und Ästhetik
Beide Fernseher verfolgen das für die G-Serie typische Gallery-Konzept. Der G2 ist rund 25 mm tief, der G6 liegt mit etwa 24 mm praktisch auf demselben Niveau. Auch die sichtbaren Ränder sind mit rund 6 mm ähnlich schmal.
Beim G2 war die flache Wandmontage der klare Standard. LG lieferte die Slim Bracket Wandhalterung mit, Standfüße gehörten nicht zum Lieferumfang. Beim G6 ist die Auswahl flexibler. Die deutschen LW-Varianten sind auf Wandmontage ausgelegt, während LS-Modelle mit Standfuß angeboten werden. Das betrifft vor allem 48, 55 und 65 Zoll.
Optisch wirkt der G6 durch das schwarze Gehäuse etwas zurückhaltender, während der G2 silbern ausgeführt ist. Der eigentliche Designsprung fällt nach vier Jahren dennoch klein aus. Beide Fernseher bleiben sehr flach und sind klar für eine hochwertige Wandintegration gedacht.
Bild im Vergleich
Beim Schwarzwert hat sich das Grundprinzip nicht geändert. G6 und G2 sind selbstleuchtende OLED-Fernseher. Jeder Pixel kann einzeln abgeschaltet werden. Deshalb erreichen beide ein praktisch unendliches natives Kontrastverhältnis, ohne Local Dimming oder Hintergrundbeleuchtung.
Der große Abstand entsteht bei der Helligkeit. Die hinterlegten Messwerte des G6 liegen bei rund 1.160 cd/m² auf einem 10-Prozent-SDR-Fenster und etwa 1.200 cd/m² in einer realen SDR-Szene. Der G2 erreicht etwa 450 beziehungsweise 475 cd/m². In hellen Räumen besitzt der G6 damit deutlich mehr Reserven.
Auch bei HDR kann der G6 wesentlich stärkere kleine Spitzlichter erzeugen. Rund 2.800 cd/m² stehen beim 10-Prozent-HDR-Fenster etwa 1.050 cd/m² beim G2 gegenüber. Feuer, Lampen, Reflexionen oder Sonnenlicht können dadurch deutlich intensiver wirken. Interessant ist jedoch die hinterlegte Real-Scene-Messung: Hier erreicht der G2 rund 1.170 cd/m² und der G6 etwa 960 cd/m². Eine einzelne Messung zeigt damit auch, warum Spitzenhelligkeit allein nicht jede reale Szene beschreibt.
Die Unterschiede hängen beim G6 stark von der Größe ab. 55, 65, 77 und 83 Zoll bilden die stärkste Ausbaustufe mit Hyper Radiant Color Tech, Brightness Booster Ultra und Reflection Free Premium. Der 48-Zöller nutzt ebenfalls Hyper Radiant Color Tech, arbeitet aber mit Brightness Booster Pro und einer niedrigeren Helligkeitsstufe. Der 97-Zöller ist ein Sonderfall und verzichtet auf Hyper Radiant Color Tech.
Beim Blickwinkel bleiben beide Fernseher OLED-typisch stark. Die hinterlegten Werte zeigen Farbveränderungen ab etwa 28 Grad beim G6 und 25 Grad beim G2. Helligkeit und Schwarz bleiben bis zu sehr schrägen Winkeln weitgehend stabil. Der G2 hält bei diesen Messwerten bei der seitlichen Helligkeit sogar etwas länger durch. Die Unterschiede beim Blickwinkel sind im Alltag kleiner als der Abstand bei Helligkeit und Entspiegelung.
Beide Panels arbeiten mit 10 Bit Farbtiefe und unterstützen Black Frame Insertion bis 60 Hz. BFI fügt schwarze Zwischenbilder ein, um Bewegungen klarer erscheinen zu lassen, reduziert aber die wahrgenommene Helligkeit. Für modernes Gaming ist eine hohe variable Bildrate meist wichtiger.
| Modellname | LG G6 | LG G2 |
| Auflösung | 4K | 4K |
| native Bildwiederholrate | 120 Hz nativ, VRR bis 165 Hz (48-83 Zoll; 97 Zoll: 120 Hz) | 100 Hz |
| Bildschirmform | flach | flach |
| Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | unendlich:1 |
| Paneltyp | 55-83 Zoll: OLED mit Hyper Radiant Color Tech / Primary RGB Tandem 48 Zoll: Hyper Radiant Color Tech mit Brightness Booster Pro 97 Zoll: OLED evo ohne Hyper Radiant Color Tech |
OLED |
| SDR Peak 10% | 1160 cd/m² | 450 cd/m² |
| SDR Real Scene | 1200 cd/m² | 475 cd/m² |
| HDR Peak 10% | 2800 cd/m² | 1050 cd/m² |
| HDR Real Scene | 960 cd/m² | 1170 cd/m² |
| Veränderung der Farben ab | 28° | 25° |
| Veränderung der Helligkeit ab | 60° | 68° |
| Veränderung der Schwarzwerte ab | 60° | 70° |
| BFI | ja (bis zu 60 Hz) | ja (mit 60 Hz) |
| Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Der G2 nutzt ein klassisches WOLED-Panel der OLED-evo-Generation mit Brightness Booster Max und passiver Kühlung. Die WRGB-Struktur kombiniert rote, grüne und blaue Subpixel mit einem zusätzlichen weißen Subpixel. Der Kühlkörper erlaubt eine höhere Leistungsaufnahme als bei einfacheren OLED-Modellen der damaligen Generation.

Beim G6 arbeitet LG mit Hyper-Radiant Color Tech. In den Größen 55 bis 83 Zoll kommt die leistungsstärkste Tandem-OLED-Ausbaustufe mit mehreren Emissionsschichten und Brightness Booster Ultra zum Einsatz. Die Technik steigert Lichtausbeute und Farbvolumen deutlich. Trotz der Bezeichnung Primary RGB Tandem bleibt das Panel technisch ein WOLED mit WRGB-Subpixelstruktur und ist kein klassisches RGB-Stripe-Panel.

Der 48-Zoll-G6 ist technisch schwächer abgestuft und nutzt Brightness Booster Pro. Der 97-Zöller verzichtet auf Hyper Radiant Color Tech. Dadurch ist die Paneltechnik innerhalb der G6-Serie nicht vollständig identisch. Ein Vergleich mit dem G2 muss deshalb immer die Bildschirmgröße berücksichtigen.
Der G2 verwendet den Alpha9 Gen5 aus 2022. Er bietet AI Picture Pro, AI 4K Upscaling und Dynamic Tone Mapping Pro. Für 4K-Filme und hochwertige Streaming-Inhalte arbeitet dieser Prozessor weiterhin auf einem hohen Niveau.
Der G6 nutzt den deutlich neueren Alpha11 Gen3 mit Dual AI Engine. LG gibt für die NPU gegenüber dem direkten Vorgänger eine 5,6-fache Leistungssteigerung an. Die zwei AI-Verarbeitungspfade können verschiedene Bildaufgaben parallel bearbeiten. Dazu kommen AI Super Upscaling, Dynamic Tone Mapping Ultra und AI HDR Remastering. Der Fortschritt betrifft deshalb weniger die 4K-Auflösung selbst als die Verarbeitung schwieriger Quellen, Helligkeitssteuerung, Farbverläufe und Rauschreduzierung.
Audioleistung
Bei der Hardware bleibt die Audioleistung erstaunlich ähnlich. G6 und G2 arbeiten in den regulären Größen mit einem 4.2-Kanal-System und 60 Watt Gesamtleistung. Dolby Atmos und eARC sind bei beiden vorhanden.
Der G6 erweitert AI Sound Pro auf ein virtuelles 11.1.2-Upmixing. Beim G2 arbeitet AI Sound Pro mit virtuellem 7.1.2-Sound. Der Unterschied entsteht damit vor allem in der Signalverarbeitung. Die physische Lautsprecherleistung steigt nicht automatisch.
Auch beim Bass zeigen die hinterlegten Messwerte keinen klaren Fortschritt. Der G6 reicht bis etwa 95 Hz, der G2 bis etwa 75 Hz. Der ältere Fernseher kommt damit sogar etwas tiefer. Für kräftigen Tiefton bleibt bei beiden eine Soundbar mit Subwoofer oder ein separates Soundsystem sinnvoll.
Bei DTS gibt es keinen Vorteil für eines der Modelle. Der G2 unterstützt das Format nicht, und auch der G6 verzichtet darauf. Für lokale Medien oder Blu-rays mit DTS-Ton kann das je nach Zuspielweg eine Einschränkung sein.
Technische Ausstattung und HDR
Bei den Anschlüssen altern die Fernseher überraschend gut zusammen. Beide besitzen vier schnelle HDMI-Eingänge, drei USB-Anschlüsse, eARC sowie zwei Antennenanschlüsse. Der G2 unterstützt bereits 4K mit 120 fps, VRR und die für moderne Konsolen wichtigen HDMI-2.1-Funktionen.
Beim Smart-TV-System liegen vier Jahre dazwischen. Der G2 startete mit webOS 22, während der G6 mit webOS 26 und neuer Multi-AI-Oberfläche ausgeliefert wird. Dazu kommen Funktionen wie AI Search, AI Concierge, AI Voice ID und das webOS Re:New-Programm für weitere Systemupdates.
Die unterstützten HDR-Formate sind dagegen praktisch identisch. Beide beherrschen HDR10, HLG und Dolby Vision, aber kein HDR10+. Der große HDR-Fortschritt des G6 entsteht daher nicht durch ein zusätzliches Format, sondern durch Helligkeit, Paneltechnik und Bildverarbeitung.
Auch das Aufstellungskonzept wurde flexibler. Beim G2 gehört die flache Slim Bracket zur Gallery-Idee, ein Standfuß muss separat gekauft werden. Beim G6 bietet LG je nach deutschem Untermodell Varianten mit Wandhalterung oder Standfuß an.
Für Gamer: Input Lag und Gaming-Features
Für Konsolen ist der G2 auch vier Jahre später noch sehr gut ausgestattet. 4K mit 120 Hz, VRR, ALLM, G-SYNC, FreeSync Premium und der Game Optimizer sind bereits vorhanden. Die hinterlegten Input-Lag-Werte liegen bei rund 14 ms mit 60 Hz und etwa 6 ms bei 4K mit 120 Hz. Damit reagiert der G2 weiterhin sehr schnell.
Der G6 reduziert den Input Lag bei 60 Hz auf rund 10 ms und liegt bei 4K mit 120 Hz bei etwa 5 ms. Der Unterschied ist messbar, im normalen Spielbetrieb aber kleiner als der Sprung bei der maximalen Bildrate.
Bei 48 bis 83 Zoll kann der G6 kompatible PC-Signale mit bis zu 4K und 165 Hz verarbeiten. Der 97-Zöller bleibt bei 120 Hz. Der G2 unterstützt 4K mit 120 fps. Für PS5 und Xbox bringt 165 Hz keinen Vorteil, weil beide Konsolen maximal 120 Bilder pro Sekunde ausgeben. Ein leistungsfähiger Gaming-PC kann den zusätzlichen Spielraum des G6 dagegen nutzen.
Vier schnelle HDMI-Eingänge sind bei beiden Modellen ein großer Vorteil. Du kannst mehrere Konsolen, einen PC und ein eARC-Audiosystem anschließen, ohne ständig umzustecken. Damit ist der G2 bei der grundlegenden Gaming-Ausstattung deutlich weniger veraltet, als der Modelljahrgang 2022 vermuten lässt.
| Modellname | LG G6 | LG G2 |
| Input Lag 1080p | 10 ms | 14 ms |
| Input Lag 4K (60 Hz) | 10 ms | 14 ms |
| Input Lag 4K (120 Hz) | 5 ms | 6 ms |
| ALLM | ja | ja |
| HDMI Forum VRR | ja | ja |
| Freesync | ja | ja |
| G-SYNC | ja | ja |
| HDMI 2.1 | ja, 4 x (48 Gbit/s) | ja, 4 x (48 Gbit/s) |
Datenblätter des LG G6 und LG G2 im Vergleich
Eine gute Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
| OLED83G68LW | OLED97G29LA | |
| Bildschirmauflösung | UHD (3840 x 2160 Pixel) | |
| Bildschirmdiagonale | 83 Zoll | |
| USB-Anschlüsse | 3 (USB 2.0) | |
| WLAN integriert | Ja (Wi-Fi 6E/802.11ax) |
Modellvergleiche im Lineup, Diagonalen und Preisvergleich
Im OLED-Lineup 2026 ist der G6 das klassische Premium-Gallery-Modell. Unter ihm stehen C6 und B6. Darüber positioniert LG den extrem flachen W6 mit kabelloser Zero Connect Box. Wer die beste klassische, direkt verkabelte OLED-Bildtechnik von LG sucht, landet damit beim G6.
Im Modelljahr 2022 stand der G2 oberhalb von C2, CS, B2 und A2. Darüber lag nur der deutlich teurere 8K-OLED Z2. Der G2 war damit das wichtigste 4K-Premium-OLED-Modell von LG und führte Brightness Booster Max sowie das Gallery Design zusammen.
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum LG G6 und LG G2 haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
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- Tandem RGB OLED, Alpha 11 Bildprozessor, 165 Hz native Bildwiederholrate, HDMI 2.1, Black Frame Insertion (BFI), 2026er Modelljahr, Gallery Design, Magic Remote, mit Wandhalterung (erkennbar am Suffix LW)
Empfehlung
Vier Jahre OLED-Entwicklung bringen beim G6 vor allem sichtbar mehr Helligkeit. Kleine HDR-Spitzlichter können wesentlich stärker leuchten, und in hellen Räumen arbeitet der neue Fernseher mit deutlich größeren Reserven. Dazu kommt bei 55 bis 83 Zoll Reflection Free Premium, was den praktischen Unterschied am Tag noch vergrößert.
Auch für einen Gaming-PC ist der G6 klar attraktiver. Bis zu 165 Hz bei 48 bis 83 Zoll, der niedrigere Input Lag und die aktuelle VRR-Unterstützung machen ihn flexibler. Für PS5 und Xbox schrumpft der Abstand, weil der G2 bereits 4K 120 Hz, VRR, G-SYNC, FreeSync Premium und ALLM beherrscht.
Beim klassischen Heimkino bleibt der G2 erstaunlich stark. Perfektes Schwarz, Dolby Vision, 10 Bit, vier HDMI-2.1-Eingänge und der Alpha 9 Gen5 sind auch 2026 keine veraltete Basis. In einem dunklen Raum ist der Unterschied deshalb kleiner als in einem hellen Wohnzimmer.
Ein Upgrade lohnt sich besonders, wenn Du den G2 wegen seiner begrenzteren Helligkeit ersetzen möchtest, Reflexionen störend findest oder einen schnellen PC mit mehr als 120 fps nutzt. Wer überwiegend Filme im dunklen Raum sieht oder auf Konsole mit maximal 120 Hz spielt, muss den G2 nicht zwingend ersetzen. Vier Jahre Entwicklung machen den G6 zum klar besseren Fernseher, aber nicht automatisch zu einem notwendigen Upgrade für jeden G2-Besitzer.
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