Im Vergleich LG B5 vs LG B3 TV 2023, 2025 treten zwei OLED-Modelle aus unterschiedlichen Generationen gegeneinander an. Der B5 bringt mit dem Alpha 8 Gen 2 Prozessor, vier vollwertigen HDMI-2.1-Anschlüssen und leicht gesteigerter HDR-Helligkeit einige technische Verbesserungen. Der B3 punktet dagegen mit Twin-Tuner, DTS-Unterstützung und einem schlankeren Gehäuse mit silbernem Standfuß. Reichen die Neuerungen des B5 für ein spürbares Upgrade oder bietet der B3 weiterhin genug Ausstattung für Deinen Bedarf? Welche Kompromisse würdest Du eingehen?
Warum der Vergleich wichtig ist: LG B5 und LG B3 im Überblick
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen LG B5 und LG B3.
Vorteile des LG B5
- Neuer Alpha 8 Gen 2 Prozessor mit schnellerer Bildanalyse und verbessertem Upscaling
- Vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse mit 48 Gbit/s für maximale Gaming-Flexibilität
- Etwas höhere HDR-Spitzenhelligkeit für brillantere Lichtakzente
Vorteile des LG B3
- Twin-Tuner für gleichzeitiges Aufnehmen und Fernsehen
- Unterstützung für DTS-Audioformate bei Filmen und Serien
- Schlankeres Gehäuse mit silbernem Standfuß für optische Akzente
Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Der LG B5 nutzt den neueren Prozessor Alpha 8 Gen2, der eine schnellere Bildanalyse und verbessertes Upscaling bietet, während der B3 mit dem älteren Alpha 7 Gen 6 arbeitet. Im Gaming-Bereich ist der B5 minimal schneller bei der Eingabeverzögerung und bietet alle vier HDMI-Anschlüsse in voller 48-Gbit/s-Bandbreite, während der B3 nur zwei davon hat. Beim Ton unterstützt der B3 zusätzlich DTS, während der B5 auf diesen Codec verzichtet, aber einen erweiterten virtuellen 9.1.2-Upmix bietet. In der Ausstattung hat der B3 zwei Tuner, der B5 hingegen nur einen, dafür aber das aktuelle WebOS 25.
| Modellname | LG B5 | LG B3 | |
| Design | |||
| Bild | 4K-Auflösung OLED (RGBW) 100 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Alpha 8 Gen2 4K AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle AI Upscaling |
4K-Auflösung OLED 100 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Alpha 7 Gen 6 AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle AI Upscaling |
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| Ton | 2.0 Kanal Audiosystem 20 Watt Ausgangsleistung Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos eARC a8 AI Sound Pro (Virtual 9.1.2 Up-mix) |
2.0 Kanal Audiosystem 20 Watt Ausgangsleistung Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos DTS eARC AI Sound Pro (Virtual 5.1.2 Up-mix) |
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| HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
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| Ausstattung | Smart TV: WebOS 25 Tuner: 1 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 2 Timeshift Magic Remote MR25 Filmmaker Mode |
Smart TV: WebOS 2023 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 2x (48 Gbit/s) USB: 2 Timeshift Magic Remote MR23GN Filmmaker Mode Wi-Fi 5 |
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| Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
1080p@60 Hz: 11 ms 4K@60 Hz: 11 ms 4K@120 Hz: 6 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
|
| Einschränkungen | kein DTS | 0 | |
| Aktuelle Preise | OLED48B59LA (599,00 EUR) OLED65B59LA (999,00 EUR) OLED77B59LA (1379,00 EUR) OLED83B59LA (2755,92 EUR) |
OLED55B39LA OLED65B39LA OLED77B39LA |
Quelle: teilweise rtings.com
Design und Ästhetik
Optisch setzen beide Modelle auf ein schwarzes Gehäuse, unterscheiden sich jedoch in einigen Details. Der B5 hat einen seitlich angebrachten schwarzen Standfuß, während der B3 mit einem silbernen Standfuß ausgeliefert wird, der optisch stärker hervorsticht.
Beim Rahmen liegt der B5 mit 11 Millimetern minimal über dem B3 mit 10 Millimetern, was in der Praxis kaum auffällt. In der Bautiefe ist der B3 mit 47 Millimetern etwas schlanker als der B5 mit 51 Millimetern, wodurch er bei der Wandmontage geringfügig näher an der Wand sitzt. Abgesehen von diesen Details ist das Design beider Geräte schlicht und funktional gehalten.
Bild im Vergleich: B5 nur etwas heller
Beim Panel setzen beide Fernseher auf OLED-Technologie mit einer 4K-Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln. OLED steht für Organic Light Emitting Diode und zeichnet sich dadurch aus, dass jeder Pixel selbst leuchtet und einzeln an- oder ausgeschaltet werden kann. Dadurch entfällt die Notwendigkeit einer Hintergrundbeleuchtung, wie sie bei LCDs vorhanden ist. Das sorgt für einen theoretisch unendlichen Kontrast, weil Schwarz wirklich schwarz ist.
Der B5 verwendet ein OLED-Panel mit RGBW-Subpixelstruktur, bei dem zusätzlich zu den roten, grünen und blauen Subpixeln ein weißes Subpixel vorhanden ist, um die Energieeffizienz zu verbessern und die Helligkeit zu steigern. Beim B3 handelt es sich ebenfalls um ein WOLED-Panel, allerdings ohne den Zusatz „RGBW“ in der Herstellerbezeichnung, wobei technisch gesehen auch hier das weiße Subpixel integriert ist. Beide Panels sind flach und arbeiten ohne jegliche Form von Curved-Design.

Bei der Bildwiederholrate liegen beide gleichauf. Sie erreichen eine native Bildfrequenz von 100 Hz. Das bedeutet, dass pro Sekunde 100 Einzelbilder dargestellt werden können, was für flüssige Bewegungen bei schnellen Szenen sorgt. Besonders bei Sportübertragungen oder schnellen Gaming-Sequenzen ist dies ein Vorteil gegenüber günstigeren Modellen mit nur 50 oder 60 Hz. Beide unterstützen zusätzlich Motion-Interpolation und die Funktion Black Frame Insertion (BFI) bis zu 60 Hz, die durch Einfügen schwarzer Zwischenbilder Bewegungsunschärfe reduzieren kann.
Die Helligkeit ist einer der wenigen messbaren Unterschiede zwischen beiden Modellen. Im SDR-Betrieb, gemessen im 10-Prozent-Testfenster, erreicht der B5 420 cd/m², der B3 kommt auf 390 cd/m². Bei der SDR-Real-Scene-Messung liegt der B3 mit 310 cd/m² knapp vor dem B5 mit 300 cd/m², was allerdings kaum sichtbar ist. Im HDR-Betrieb ist der Vorteil des B5 deutlicher: 650 cd/m² gegenüber 590 cd/m² im 10-Prozent-Fenster bedeuten, dass der B5 bei Spitzlichtern etwas brillanter wirkt. Auch in realen HDR-Szenen liegt er mit 560 cd/m² vor dem B3 mit 520 cd/m². Dieser Helligkeitsvorteil kann bei HDR-Inhalten wie Sonnenreflexionen, Explosionen oder hellen Lichteffekten den Unterschied machen, bleibt aber im Alltag subtil.

Bei den Blickwinkeln zeigen beide TVs die OLED-typische Stärke. Farben und Kontrast bleiben auch bei seitlicher Betrachtung weitgehend stabil. Die Farbveränderung setzt beim B5 ab einem Betrachtungswinkel von 30 Grad ein, beim B3 ab 31 Grad – ein praktisch irrelevanter Unterschied. Bei der Helligkeit fällt der B5 ab 61 Grad seitlicher Betrachtung ab, der B3 erst bei 70 Grad. Das bedeutet, dass der B3 die maximale Helligkeit etwas länger hält, bevor sie sichtbar abnimmt. Die Schwarzwertstabilität ist nahezu identisch: Beim B5 verändern sich Schwarzwerte ab 69 Grad, beim B3 ab 70 Grad.
Die Farbtiefe beträgt bei beiden 10 Bit pro Farbkanal. Das ermöglicht die Darstellung von über einer Milliarde Farbabstufungen und sorgt für weiche Übergänge ohne sichtbare Abstufung, etwa bei Farbverläufen in Himmelsszenen oder Sonnenuntergängen. Diese Fähigkeit ist vor allem bei HDR-Inhalten entscheidend, um die zusätzliche Helligkeits- und Farbinformation vollständig auszunutzen.
Beim Thema BFI (Black Frame Insertion) gibt es keine Unterschiede. Beide unterstützen BFI bis 60 Hz. Die Technik funktioniert, indem zwischen regulären Bildern schwarze Frames eingefügt werden. Das reduziert Bewegungsunschärfe, da das Auge während der Schwarzphasen keine Bildinformationen wahrnimmt. Der Nachteil ist eine Reduktion der effektiven Bildhelligkeit, weshalb BFI in sehr hellen Szenen weniger empfehlenswert ist. Für Sport oder schnelle Spiele kann diese Funktion aber den subjektiven Schärfeeindruck erhöhen.
Der LG B5 setzt auf den neueren Prozessor Alpha 8 Gen 2, während im B3 noch der Alpha 7 Gen 6 arbeitet. Beide Prozessoren übernehmen zentrale Aufgaben wie Rauschunterdrückung, Kontrastanpassung, Bewegungsdarstellung und AI-Upscaling, unterscheiden sich jedoch deutlich in der Rechenleistung und Funktionsbreite.
Der Alpha 8 Gen 2 im B5 nutzt eine modernisierte Architektur mit höherer Verarbeitungsgeschwindigkeit. Dadurch kann er komplexe Bildanalysen schneller und mit mehr Datenpunkten durchführen. Das zeigt sich vor allem bei der Detailrekonstruktion in hochskalierten Inhalten, wo feine Strukturen wie Haare, Texturen oder Schrift klarer dargestellt werden. Auch die Farbanalyse profitiert, da der Prozessor Farbton, Sättigung und Helligkeit punktgenauer anpassen kann, um ein natürlicheres Bild zu erzeugen.
Beim Alpha 7 Gen 6 im B3 handelt es sich um einen soliden Mittelklasse-Prozessor, der jedoch weniger Rechenschritte pro Bild ausführt. Er kann ebenfalls AI-Upscaling, jedoch mit einfacheren Algorithmen und weniger Stufen der Bildoptimierung. In dynamischen Szenen kann das zu minimal weniger flüssiger Bewegungsdarstellung führen, vor allem wenn mehrere Optimierungen gleichzeitig aktiv sind.
Ein weiterer Vorteil des Alpha 8 Gen 2 ist die verbesserte HDR-Verarbeitung. Er erkennt helle und dunkle Bildbereiche präziser und steuert die Helligkeit gezielter, was bei HDR-Inhalten zu einem etwas stärkeren Kontrasteindruck führt. Im Zusammenspiel mit der leicht höheren Spitzenhelligkeit des B5 kann der Alpha 8 Gen 2 so ein sichtbar brillanteres HDR-Erlebnis erzeugen als der Alpha 7 Gen 6 im B3.
| Modellname | LG B5 | LG B3 |
| Auflösung | 4K | 4K |
| native Bildwiederholrate | 100 Hz | 100 Hz |
| Bildschirmform | flach | flach |
| Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | unendlich:1 |
| Paneltyp | OLED (RGBW) | OLED |
| SDR Peak 10% | 420 cd/m² | 390 cd/m² |
| SDR Real Scene | 300 cd/m² | 310 cd/m² |
| HDR Peak 10% | 650 cd/m² | 590 cd/m² |
| HDR Real Scene | 560 cd/m² | 520 cd/m² |
| Veränderung der Farben ab | 30° | 31° |
| Veränderung der Helligkeit ab | 61° | 70° |
| Veränderung der Schwarzwerte ab | 69° | 70° |
| Farbvolumen CIELAB DCI-P3 | 98% | |
| Farbvolumen CIELAB BT.2020 | 71% | |
| BFI | ja (bis zu 60 Hz) | ja (bis zu 60 Hz) |
| Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Quelle: teilweise rtings.com
Audioleistung: beide TVs fast gleichauf
Beim Audiosystem sind sich beide Fernseher in der Grundausstattung sehr ähnlich. Sie verfügen über ein 2.0-Kanal-System mit einer Ausgangsleistung von 20 Watt und nutzen Down-Firing-Lautsprecher, bei denen der Schall nach unten abgestrahlt wird. Beide unterstützen Dolby Atmos, wodurch mehrdimensionaler Raumklang möglich ist, und eARC, also den Enhanced Audio Return Channel, der verlustfreie Audioübertragung an kompatible Soundbars oder AV-Receiver erlaubt.
Unterschiede gibt es im Tieftonbereich, bei der Klangverarbeitung und bei den unterstützten Formaten. Der B5 gibt Frequenzen bis 95 Hz wieder, was bedeutet, dass die tiefsten Bassfrequenzen etwas weniger ausgeprägt sind. Der B3 erreicht 85 Hz und kann damit geringfügig tiefere Töne darstellen, bevor die Wiedergabe an externe Subwoofer oder Soundlösungen übergeht.
Auch die virtuelle Klangaufbereitung unterscheidet sich. Der B5 nutzt a8 AI Sound Pro mit einem virtuellen 9.1.2-Upmix, was eine größere Anzahl virtueller Lautsprecherkanäle simuliert und den Raumeindruck verstärken kann. Der B3 setzt auf die ältere AI Sound Pro-Version mit virtuellem 5.1.2-Upmix, die weniger Kanäle abbildet und somit ein weniger breites Klangfeld erzeugt.
Zusätzlich unterstützt der B3 das Audioformat DTS, das vor allem bei Blu-rays und einigen Streaming-Angeboten genutzt wird, während der B5 diesen Codec nicht mehr bietet. Das kann für Nutzer relevant sein, die häufig auf DTS-Quellen zurückgreifen, ansonsten sind die Unterschiede in der Praxis gering.
Technische Ausstattung und HDR: B5 mit 4 x HDMI 2.1
In der Ausstattung sind sich beide Modelle in vielen Punkten ähnlich. Beide bieten vier HDMI-Anschlüsse, zwei USB-Ports, PVR-Aufnahmefunktion, Timeshift, den Filmmaker Mode sowie Unterstützung für HDR10, HLG und Dolby Vision, jedoch nicht für HDR10+. Auch die Tuner für DVB-T2, DVB-C und DVB-S2 sind bei beiden vorhanden, jedoch mit einem entscheidenden Unterschied: Der B5 hat nur einen Tuner, während der B3 einen Twin-Tuner bietet, der gleichzeitiges Aufnehmen und Anschauen unterschiedlicher Programme ermöglicht.
Ein klarer Vorteil des B5 liegt in der HDMI-Ausstattung. Er bietet alle vier HDMI-Anschlüsse in der vollen 2.1-Spezifikation mit 48 Gbit/s Bandbreite, was ideal für moderne Spielekonsolen oder PCs mit hohen Bildwiederholraten ist. Der B3 hat hingegen nur zwei HDMI-2.1-Ports, die übrigen sind HDMI 2.0.
Auch beim Smart-TV-System gibt es Unterschiede. Der B5 läuft mit WebOS 25 in der aktuellen Version, die eine modernisierte Oberfläche, neue App-Integration und längere Update-Unterstützung bietet. Der B3 nutzt noch WebOS 2023, das funktional solide ist, aber nicht alle Neuerungen der neuesten Version enthält.
Bei der Fernbedienung setzt der B5 auf die neuere Magic Remote MR25, während der B3 mit der älteren MR23GN ausgeliefert wird. Diese unterscheiden sich in Layout und Funktionstasten, wobei die MR25 auf das aktuelle Design und Feature-Set von WebOS 25 abgestimmt ist. Zudem bietet der B3 integriertes Wi-Fi 5, während die WLAN-Spezifikation des B5 in den vorliegenden Daten nicht spezifiziert ist.
Für Gamer: Input Lag und Gaming-Features
Bei den Gaming-Eigenschaften sind sich beide Modelle technisch sehr ähnlich, jedoch mit kleinen, praxisrelevanten Unterschieden. Der Input Lag, also die Verzögerung zwischen der Eingabe am Controller und der Bildreaktion, ist beim B5 etwas geringer. Er liegt bei 1080p und 4K mit 60 Hz bei 10 Millisekunden, während der B3 hier 11 Millisekunden benötigt. Bei 4K mit 120 Hz erreicht der B5 5 Millisekunden, der B3 6 Millisekunden. Diese Unterschiede sind gering, können aber für kompetitives Gaming einen kleinen Vorteil bringen.
Beide unterstützen ALLM (Auto Low Latency Mode), wodurch der Fernseher automatisch in den Spielemodus wechselt, wenn eine kompatible Konsole oder ein PC erkannt wird. Ebenso vorhanden sind HDMI Forum VRR, AMD FreeSync und NVIDIA G-SYNC, die die Bildwiederholrate des Fernsehers mit der der Spielehardware synchronisieren. Das verhindert Tearing und sorgt für ein flüssigeres Bild ohne Ruckler.
Ein klarer Unterschied liegt in der HDMI-Ausstattung für Gaming. Der B5 bietet alle vier Anschlüsse in HDMI-2.1-Ausführung mit voller 48-Gbit/s-Bandbreite, was maximale Flexibilität für mehrere aktuelle Konsolen oder Gaming-PCs bietet. Der B3 hat nur zwei HDMI-2.1-Ports, die übrigen sind HDMI 2.0, was bei mehreren Geräten mit hohen Bildwiederholraten und 4K-Ausgabe zu Einschränkungen führen kann.
| Modellname | LG B5 | LG B3 |
| Input Lag 1080p | 10 ms | 11 ms |
| Input Lag 4K (60 Hz) | 10 ms | 11 ms |
| Input Lag 4K (120 Hz) | 5 ms | 6 ms |
| ALLM | ja | ja |
| HDMI Forum VRR | ja | ja |
| Freesync | ja | ja |
| G-SYNC | ja | ja |
| HDMI 2.1 | ja, 4 x (48 Gbit/s) | ja, 2 x (48 Gbit/s) |
Quelle: teilweise rtings.com
Datenblätter des LG B5 und LG B3 im Vergleich
Eine gute Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
| OLED83B59LA | OLED77B39LA | |
| Bildschirmauflösung | UHD (3840 x 2160 Pixel) | |
| Bildschirmdiagonale | 83 Zoll | 77 Zoll |
| USB-Anschlüsse | 2 (USB 2.0) | 2 (USB 2.0) |
| WLAN integriert | Ja (Wi-Fi 6/802.11ax) | Ja (Wi-Fi 5 ( 802.11ac) |
Modellvergleiche im Lineup, Diagonalen und Preisvergleich
Der B5 ist im OLED-Lineup von LG als Einstieg ins aktuelle Modelljahr platziert. Über ihm steht der C5 mit schnellerer Bildwiederholrate und stärkerem Prozessor, während der G5 zusätzlich ein Tandem-Panel und höhere Helligkeit bietet. An der Spitze liegt der M5 mit Zero Connect Box als kabellose Premiumlösung. Unterhalb des B5 gibt es im 2025er Lineup kein weiteres 4K-OLED-Modell.
Der B3 liegt im 2023er OLED-Lineup von LG im unteren Mittelklasse-Segment. Unter ihm befindet sich nur der A3 mit geringerer Bildwiederholrate und ohne HDMI-2.1-Anschlüsse. Über dem B3 steht der C3 mit stärkerem Prozessor und voller HDMI-2.1-Ausstattung, gefolgt von den höherwertigen G3, M3 und dem 8K-Topmodell Z3.
Bei der UVP liegen die Preise zwischen dem B5 und dem B3 weitgehend gleichauf. Beide Modelle sind in 55 und 65 Zoll zur Markteinführung identisch bepreist. In 77 Zoll ist der B5 mit 4.299 Euro sogar 200 Euro günstiger als der B3, während der B3 hier teurer startet. Der B5 bietet zusätzlich eine 48-Zoll-Variante für 1.699 Euro sowie eine 83-Zoll-Version für 5.999 Euro, die es beim B3 nicht gibt. Der B3 ist dagegen nicht in 48 und 83 Zoll erhältlich. Immerhin keine Preiserhöhung über die letzten beiden Jahre.
| Diagonale | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Differenz |
| 48 | OLED48B5LA | 1.699 € | 35 € | – | – | ||
| 55 | OLED55B5LA | 1.899 € | 35 € | OLED55B39LA | 1.899 € | 35 € | 0 € |
| 65 | OLED65B5LA | 2.799 € | 43 € | OLED65B39LA | 2.799 € | 43 € | 0 € |
| 77 | OLED77B5LA | 4.299 € | 56 € | OLED77B39LA | 4.499 € | 58 € | -200 € |
| 83 | OLED83B5LA | 5.999 € | 72 € | – | – |
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum LG B5 und LG B3 haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
| Serie | Modelle |
|---|---|
| B5 | OLED48B59LA (599,00 EUR) OLED65B59LA (999,00 EUR) OLED77B59LA (1379,00 EUR) OLED83B59LA (2755,92 EUR) |
| B3 | OLED55B39LA OLED65B39LA OLED77B39LA |
Empfehlung
Der B5 bietet den Vorteil des neueren Prozessors Alpha 8 Gen 2, der eine schnellere Bildanalyse und ein verbessertes Upscaling ermöglicht. Damit kann er vor allem bei hochskalierten Inhalten und HDR-Wiedergabe eine etwas klarere Darstellung liefern als der B3.
Auch bei der Gaming-Ausstattung ist der B5 im Vorteil. Er verfügt über vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse mit 48 Gbit/s und hat einen geringeren Input Lag, was ihm vor allem für Spieler mit mehreren aktuellen Konsolen oder einem Gaming-PC zusätzliche Flexibilität verschafft.
Die Helligkeit ist beim B5 etwas höher, insbesondere im HDR-Betrieb. Dadurch kann er Spitzlichter und kontrastreiche Szenen etwas brillanter darstellen, was vor allem bei hellen HDR-Inhalten sichtbar wird.
Der B3 punktet mit einem zusätzlichen Tuner, der gleichzeitiges Aufnehmen und Fernsehen ermöglicht. Für Nutzer, die diese Funktion regelmäßig einsetzen, ist dies ein praktischer Vorteil gegenüber dem B5.
Im Audio-Bereich unterstützt der B3 zusätzlich DTS, was bei der Wiedergabe bestimmter Filme und Serien über Blu-ray oder einige Streaming-Angebote relevant sein kann. Wer Wert auf diese Audioformate legt, profitiert hier vom älteren Modell.
Das Design des B3 ist etwas schlanker und bietet mit dem silbernen Standfuß eine optische Abwechslung. Für Wandmontagen kann die geringere Tiefe ebenfalls ein kleiner Pluspunkt sein.
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