Der LG B5 tritt als Nachfolger des B4 an, übernimmt viele Ausstattungsmerkmale und ergänzt sie mit kleinen technischen Aktualisierungen. Auffällig sind der neue Alpha 8 Gen2 Bildprozessor, die bessere Farbraumabdeckung und minimal niedrigere Input-Latenzen. Im Gegenzug bietet der ältere B4 mehr Helligkeit im Alltag, DTS-Unterstützung und ein etwas flacheres Gehäuse. Beide Modelle liegen insgesamt sehr dicht beieinander. Doch welche Vorteile überwiegen für Dich – die technische Aktualisierung oder die Stärken des Vorgängers? Welcher OLED ist die bessere Wahl für Deinen Einsatzbereich?
Warum der Vergleich wichtig ist: LG B5 (2025) und LG B4 (2024) im Überblick
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen LG B5 und LG B4.
Vorteile des LG B5
- Neuer Alpha 8 Gen2 Bildprozessor mit verbesserter KI-Optimierung
- Etwas größerer Farbraum bei DCI-P3 und BT.2020 für HDR-Inhalte
- Minimal geringerer Input Lag bei 60 Hz und 120 Hz
- WebOS 25 mit aktueller Magic Remote MR25
- Erstmals auch in 83 Zoll erhältlich
Vorteile des LG B4
- Höhere Helligkeit in realen SDR- und HDR-Szenen
- DTS-Unterstützung für Blu-rays und ältere Medien
- Bessere Blickwinkelstabilität bei Helligkeit und Farbe
- Flacheres Gehäuse und schmalerer Rahmen
- Gleichwertige Ausstattung zu geringerem Straßenpreis
Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Der Unterschied zwischen LG B5 und LG B4 ist minimal. Beide Modelle nutzen ein OLED-Panel mit identischer Technik. Der Bildprozessor des B5 ist die weiterentwickelte Gen2-Version des Alpha 8, was theoretisch für etwas bessere Bildverarbeitung sorgen kann. Beim Ton fehlt dem B5 allerdings die DTS-Unterstützung, die beim B4 noch vorhanden ist. Auch die Magic Remote ist leicht aktualisiert worden. In den restlichen Bereichen wie Gaming, HDR oder Ausstattung unterscheiden sich die Geräte kaum.
| Modellname | LG B5 | LG B4 | ||
| Design | ||||
| Bild | 4K-Auflösung OLED (RGBW) 100 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Alpha 8 Gen2 4K AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle AI Upscaling |
4K-Auflösung OLED (RGBW) 100 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Alpha 8 4K AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle AI Upscaling |
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| Ton | 2.0 Kanal Audiosystem 20 Watt Ausgangsleistung Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos eARC a8 AI Sound Pro (Virtual 9.1.2 Up-mix) |
2.0 Kanal Audiosystem 20 Watt Ausgangsleistung Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos DTS eARC a8 AI Sound Pro (Virtual 9.1.2 Up-mix) |
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| HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
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| Ausstattung | Smart TV: WebOS 25 Tuner: 1 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 2 Timeshift Magic Remote MR25 Filmmaker Mode |
Smart TV: WebOS 2024 Tuner: 1 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 2 Timeshift Magic Remote MR24 Filmmaker Mode |
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| Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
1080p@60 Hz: 11 ms 4K@60 Hz: 11 ms 4K@120 Hz: 6 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
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| Einschränkungen | kein DTS | 0 | ||
| Aktuelle Preise | OLED48B59LA (595,00 €) OLED65B59LA (999,00 €) OLED77B59LA OLED83B59LA (2.022,26 €) |
OLED55B42LA (1580,88 EUR) OLED55B49LA (639,59 €) OLED65B49LA OLED65B4ELA (1.534,89 €) OLED77B42LA OLED77B49LA OLED77B4ELA OLED83B49LA |
Quelle: teilweise rtings.com
Design und Ästhetik
Beide Fernseher setzen auf ein schwarzes Gehäuse und ein schlichtes Design. Auch der Standfuß ist bei beiden in Schwarz gehalten, beim B5 allerdings seitlich angeordnet, was bei schmalen Möbeln berücksichtigt werden muss. Unterschiede zeigen sich bei der Tiefe und dem Bildschirmrand.

Der Rahmen um das Display ist beim B4 mit 10 mm minimal schmaler als beim B5 mit 11 mm, was sich optisch kaum bemerkbar macht. Die Bautiefe beträgt beim B5 51 mm, beim B4 etwas schlankere 46 mm. Damit ist der ältere B4 insgesamt kompakter gebaut und wirkt an der Wand leicht flacher. An der grundsätzlichen Anmutung als OLED-Fernseher mit flachem Panel und dezentem Design ändert das jedoch wenig.
Bild im Vergleich: B4 etwas heller
Beide Fernseher verwenden ein OLED-Panel mit RGBW-Subpixelstruktur. OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Jeder Bildpunkt leuchtet selbst und kann vollständig abgeschaltet werden. Das führt zu einem theoretisch unendlichen Kontrastverhältnis, da Schwarz wirklich schwarz dargestellt wird. Eine Hintergrundbeleuchtung wie bei LCDs ist nicht vorhanden, deshalb gibt es auch kein Local Dimming. Beide Modelle haben ein flaches Panel mit nativer 4K-Auflösung.
OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Im Gegensatz zu LCD-Fernsehern benötigen OLED-Panels keine Hintergrundbeleuchtung. Stattdessen erzeugt jedes Pixel sein eigenes Licht. Dadurch kann jedes einzelne Pixel vollständig abgeschaltet werden, was echtes Schwarz ohne Restlicht ermöglicht. Der Kontrast ist dadurch extrem hoch, und helle Objekte auf dunklem Hintergrund wirken besonders plastisch.
Ein weiterer Vorteil liegt im sehr weiten Betrachtungswinkel. Farben und Helligkeit bleiben selbst bei seitlicher Betrachtung nahezu unverändert. Das macht OLED-Fernseher ideal für größere Wohnzimmer oder Sitzgruppen mit mehreren Blickrichtungen.
Die Reaktionszeit ist extrem kurz. Bewegungen erscheinen dadurch schärfer und ohne Nachzieheffekte. Das ist besonders bei schnellen Bildwechseln von Vorteil, etwa beim Gaming oder Sportübertragungen.
OLED hat aber auch Schwächen. Die Helligkeit ist niedriger als bei hochwertigen LCDs mit Mini LED. In sehr hellen Umgebungen kann das Bild etwas weniger kräftig wirken. Zudem besteht theoretisch ein Risiko für Einbrennen, wenn statische Inhalte über sehr lange Zeit eingeblendet werden. Bei normaler Nutzung mit variierenden Inhalten ist das Risiko jedoch gering.
Insgesamt bietet OLED eine sehr hohe Bildqualität, besonders für dunkle Räume, Heimkino und HDR-Inhalte.
Die native Bildwiederholrate beträgt bei B4 und B5 jeweils 100 Hz. Diese Angabe beschreibt, wie oft pro Sekunde ein neues Bild erzeugt wird. Eine hohe Bildfrequenz reduziert Bewegungsunschärfen und ist besonders bei Sportübertragungen oder schnellen Games wichtig. Beide Fernseher unterstützen außerdem BFI (Black Frame Insertion), eine Technik, bei der schwarze Zwischenbilder eingefügt werden. Dadurch entsteht ein schärferes Bewegungsbild, allerdings nur bis zu 60 Hz.
Ein klarer Unterschied zeigt sich bei der maximalen Helligkeit. Im SDR-Betrieb erreicht der B4 in realen Szenen 400 cd/m², der B5 dagegen nur 300 cd/m². Bei HDR-Inhalten fällt der Unterschied mit 650 cd/m² (B4) zu 560 cd/m² (B5) ebenfalls deutlich aus. In kleinen Testfenstern mit 10 % Weißfläche liegen die Geräte enger beieinander: 680 cd/m² beim B4, 650 cd/m² beim B5. Diese Werte zeigen, dass der B4 unter Alltagsbedingungen sichtbar heller wirkt. Besonders bei Tageslicht oder hellen Räumen sorgt das für mehr Bildklarheit und bessere Durchzeichnung in hellen Szenen.

Ein Vorteil von OLED ist der sehr stabile Blickwinkel. Beim B4 verändert sich die Helligkeit erst ab etwa 69 Grad, beim B5 schon ab 61 Grad. Auch die Farbstabilität ist beim B4 leicht besser. Das heißt: Wenn Du schräg auf den Fernseher schaust, bleibt das Bild beim B4 länger unverfälscht hell und farbtreu. Die Unterschiede sind gering, können aber im Wohnzimmer mit mehreren Sitzplätzen auffallen.
Beim Thema Farbraum liefern beide TVs gute Ergebnisse, aber der B5 schneidet hier etwas besser ab. Im DCI-P3-Raum nach CIELAB-Messung kommt der B5 auf 98 %, der B4 auf 94 %. Im größeren BT.2020-Raum erreicht der B5 71 %, der B4 nur 63 %. Das bedeutet: Der B5 kann in farbintensiven HDR-Szenen differenzierter darstellen, etwa bei satten Grüntönen oder feinen Rotverläufen. In der Praxis ist dieser Vorteil aber nur bei hochwertigem HDR-Material sichtbar.
Der LG B4 nutzt den Alpha 8 4K AI Prozessor. Im B5 kommt dessen Nachfolger, der Alpha 8 Gen2 4K AI Prozessor, zum Einsatz. Beide Chips übernehmen zentrale Aufgaben bei der Bildverarbeitung, etwa beim Upscaling niedriger Auflösungen, der Rauschunterdrückung und der Bewegungsglättung.
Die Gen2-Version bringt leichte Optimierungen bei der Analyse von Bildinhalten. Sie verwendet mehr Rechenleistung, um Helligkeit, Kontrast und Schärfe situationsabhängig anzupassen. Auch bei Hauttönen, Texturen und Tiefenschärfe soll die Darstellung natürlicher wirken. Der Unterschied fällt vor allem bei hochskalierten Inhalten aus SD- oder HD-Quellen auf, da der B5 hier sauberer interpoliert.
Beide Prozessoren setzen auf KI-gestützte Verarbeitung, aber die neuere Generation arbeitet etwas effizienter. Im Alltag zeigt sich das in feineren Details und stabilerer Bildruhe, besonders bei bewegten Szenen oder dunklen Bildbereichen. Der B5 bietet damit eine etwas modernere Bildaufbereitung als der B4.
Beide Fernseher bieten eine Farbtiefe von 10 Bit pro Farbkanal. Das ermöglicht die Darstellung von über einer Milliarde Farben und vermeidet sichtbare Farbstufen, etwa bei Farbverläufen im Himmel oder in Nebel. Die Vorteile zeigen sich besonders bei HDR-Inhalten mit großer Dynamik und breitem Farbspektrum.
| Modellname | LG B5 | LG B4 |
| Auflösung | 4K | 4K |
| native Bildwiederholrate | 100 Hz | 100 Hz |
| Bildschirmform | flach | flach |
| Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | unendlich:1 |
| Paneltyp | OLED (RGBW) | OLED (RGBW) |
| SDR Peak 10% | 420 cd/m² | 430 cd/m² |
| SDR Real Scene | 300 cd/m² | 400 cd/m² |
| HDR Peak 10% | 650 cd/m² | 680 cd/m² |
| HDR Real Scene | 560 cd/m² | 650 cd/m² |
| Veränderung der Farben ab | 30° | 29° |
| Veränderung der Helligkeit ab | 61° | 69° |
| Veränderung der Schwarzwerte ab | 69° | 70° |
| Farbvolumen CIELAB DCI-P3 | 98% | 94% |
| Farbvolumen CIELAB BT.2020 | 71% | 63% |
| BFI | ja (bis zu 60 Hz) | ja (bis zu 60 Hz) |
| Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Quelle: teilweise rtings.com
Audioleistung: B4 mit DTS-Unterstützung
Beide Fernseher sind mit einem 2.0 Kanal Audiosystem ausgestattet. Das bedeutet, es gibt zwei Lautsprecher ohne separaten Subwoofer. Die Lautsprecher sind als Down Firing konzipiert, sie strahlen den Ton also nach unten ab. Die Ausgangsleistung beträgt bei beiden Modellen 20 Watt.
Für ein besseres Raumklangerlebnis sorgt die Funktion „AI Sound Pro“, die den Klang mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf ein virtuelles 9.1.2 Setup hochrechnet. Dadurch entsteht ein räumlicher Eindruck, ohne dass zusätzliche Lautsprecher nötig sind. Beide Geräte unterstützen Dolby Atmos für objektbasierten Surround-Sound.
Unterschiede zeigen sich im Tieftonbereich: Der B5 reicht nur bis etwa 95 Hz hinab, während der B4 schon ab 85 Hz Töne wiedergibt. Dadurch hat der B4 bei tiefen Frequenzen etwas mehr Volumen. Außerdem unterstützt der B4 zusätzlich das Tonformat DTS, das beim B5 nicht mehr vorhanden ist. DTS wird bei vielen Blu-rays und älteren Medien verwendet. eARC ist bei beiden Geräten vorhanden und erlaubt die verlustfreie Weitergabe von hochauflösendem Ton an eine Soundbar oder Anlage über HDMI.
Technische Ausstattung und HDR: kaum Unterschiede
Beide Fernseher bieten vier HDMI-Anschlüsse mit voller 2.1-Unterstützung und einer Bandbreite von 48 Gbit/s. Damit kannst Du moderne Konsolen, Zuspieler oder PCs ohne Einschränkungen bei Auflösung oder Bildwiederholrate nutzen. Auch ALLM und VRR werden vollständig unterstützt.
Zwei USB-Anschlüsse stehen bei beiden Geräten zur Verfügung. Sie lassen sich für Medienwiedergabe oder zur Nutzung von Aufnahme- und Timeshift-Funktionen verwenden, wenn Du eine geeignete Festplatte anschließt.
Ein Triple-Tuner ist integriert. Er unterstützt den Empfang über DVB-T2, DVB-C und DVB-S2. Zusätzlich ist eine PVR-Funktion vorhanden, mit der Du Sendungen direkt aufzeichnen kannst. Auch zeitversetztes Fernsehen ist möglich.
Der B5 nutzt WebOS 25 als Smart-TV-Plattform, der B4 noch WebOS 2024. Beide Versionen gehören zur Re:New-Generation, bieten Benutzerprofile, eine überarbeitete Menüführung und eine AI-gestützte Inhaltssteuerung. Im Alltag sind die Unterschiede zwischen den beiden Versionen gering.
HDR10, HLG und Dolby Vision werden von beiden Fernsehern unterstützt. Auf HDR10+ musst Du in beiden Fällen verzichten. Damit decken die Geräte alle relevanten HDR-Standards für Streaming und Discs ab.
Beim B5 liegt die Magic Remote MR25 bei, beim B4 die Version MR24. Beide Fernbedienungen bieten Zeigerfunktion, Mikrofon und Schnellwahltasten. Unterschiede bestehen nur in Details der Gestaltung und Beschriftung.
Sowohl der B4 als auch der B5 unterstützen den Filmmaker Mode. Dieser Bildmodus deaktiviert sämtliche Bildverbesserungen wie Rauschfilter oder Zwischenbildberechnung, um Filme möglichst originalgetreu darzustellen.
Für Gamer: Input Lag und Gaming-Features
Beide Fernseher sind gut für Gaming geeignet. Sie unterstützen ALLM, also den Auto Low Latency Mode, der beim Start eines Spiels automatisch den Bildmodus umschaltet, um den niedrigsten Input Lag zu erreichen. Auch HDMI Forum VRR, AMD FreeSync und NVIDIA G-SYNC werden vollständig unterstützt. Damit kannst Du variierende Bildraten ohne Tearing oder Ruckler nutzen, was vor allem bei der Verbindung mit Spielkonsolen oder PCs sinnvoll ist.
Unterschiede zeigen sich bei den gemessenen Reaktionszeiten. Der B5 erreicht bei 1080p und 4K mit 60 Hz jeweils 10 ms, der B4 liegt bei 11 ms. Bei 4K mit 120 Hz sinkt der Wert beim B5 auf 5 ms, während der B4 6 ms erreicht. Diese Differenz ist gering, aber messbar. Beide Geräte verfügen über vier HDMI 2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite von 48 Gbit/s, sodass Du mehrere aktuelle Konsolen gleichzeitig anschließen kannst. Das Gesamtpaket an Gaming-Funktionen ist vollständig, aber der B5 ist in der Reaktionszeit jeweils leicht überlegen.
| Modellname | LG B5 | LG B4 |
| Input Lag 1080p | 10 ms | 11 ms |
| Input Lag 4K (60 Hz) | 10 ms | 11 ms |
| Input Lag 4K (120 Hz) | 5 ms | 6 ms |
| ALLM | ja | ja |
| HDMI Forum VRR | ja | ja |
| Freesync | ja | ja |
| G-SYNC | ja | ja |
| HDMI 2.1 | ja, 4 x (48 Gbit/s) | ja, 4 x (48 Gbit/s) |
Quelle: teilweise rtings.com
Datenblätter des LG B5 und LG B4 im Vergleich
Eine gute Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
| OLED83B59LA | OLED83B49LA | |
| Bildschirmauflösung | UHD (3840 x 2160 Pixel) | UHD (3840 x 2160 Pixel) |
| Bildschirmdiagonale | 83 Zoll | 83 Zoll |
| USB-Anschlüsse | 2 (USB 2.0) | 3 (USB 2.0) |
| WLAN integriert | Ja (Wi-Fi 6/802.11ax) | Ja (Wi-Fi 5/802.11ac) |
Modellvergleiche im Lineup, Diagonalen und Preisvergleich
Der LG B5 ist im OLED-Lineup 2025 das Einsteigermodell. Er liegt unterhalb des C5, der einen stärkeren Prozessor und eine höhere Bildwiederholrate bietet. Über dem B5 gibt es außerdem den G5 mit Tandem OLED-Panel und höherer Helligkeit. Noch darüber steht der M5 mit drahtloser Signalübertragung. Unterhalb des B5 ist kein weiteres OLED-Modell positioniert.
Der LG B4 ist das günstigste OLED-Modell im 2024er Lineup. Darüber liegt der C4, der mit stärkerem Prozessor und höherer Bildwiederholrate ausgestattet ist. Der G4 bringt zusätzlich ein MLA-Panel für mehr Helligkeit, und der M4 setzt auf kabellose Bildübertragung. Unterhalb des B4 gibt es kein weiteres OLED-Modell.
Der LG B5 ist in vier Diagonalen erhältlich: 48, 55, 65 und 77 Zoll. Zusätzlich bietet LG erstmals ein 83-Zoll-Modell in der B-Serie an, das der B4 nicht hatte. Die UVP liegt hier bei 5.999 Euro. Bei den restlichen Größen gibt es keinen Unterschied im Preis: Sowohl B5 als auch B4 kosten laut unverbindlicher Preisempfehlung 1.899 Euro in 55 Zoll, 2.799 Euro in 65 Zoll und 4.299 Euro in 77 Zoll. Ein 48-Zoll-Modell ist nur für den B5 gelistet und liegt bei 1.699 Euro.
| Diagonale | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Differenz |
| 48 | OLED48B59LA | 1.699 € | 35 € | – | – | ||
| 55 | OLED55B59LA | 1.899 € | 35 € | OLED55B49LA | 1.899 € | 35 € | 0 € |
| 65 | OLED65B59LA | 2.799 € | 43 € | OLED65B49LA | 2.799 € | 43 € | 0 € |
| 77 | OLED77B59LA | 4.299 € | 56 € | OLED77B49LA | 4.299 € | 56 € | 0 € |
| 83 | OLED83B59LA | 5.999 € | 72 € | – | – |
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum LG B5 und LG B4 haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
Empfehlung
Der LG B4 bietet in mehreren Bereichen leichte Vorteile gegenüber dem Nachfolger. Besonders auffällig ist seine höhere Helligkeit in realen SDR- und HDR-Szenen. Das sorgt in helleren Räumen für ein klareres und kontrastreicheres Bild. Auch beim Blickwinkelverhalten schneidet der B4 etwas besser ab, da Helligkeit und Farbdarstellung bei seitlicher Betrachtung länger stabil bleiben. Zusätzlich unterstützt der B4 das DTS-Audioformat, das bei Blu-rays und älteren Medien weit verbreitet ist, während der B5 darauf verzichtet. Auch die geringere Tiefe und der schmalere Rahmen machen ihn zu einer etwas kompakteren Wahl für Wandmontage. Der günstigere Straßenpreis kann ebenfalls ein Argument sein, wenn beide Geräte verfügbar sind.
Der LG B5 ist technisch moderner ausgestattet und bringt einige Verbesserungen mit. Dazu gehört vor allem der neue Alpha 8 Gen2 Prozessor, der in Kombination mit WebOS 25 für leicht optimierte Bildverarbeitung und Bedienung sorgt. Beim Farbraum erreicht der B5 höhere Werte in DCI-P3 und BT.2020, was in HDR-Inhalten für differenziertere Farben sorgen kann. Der Input Lag ist in allen Auflösungen um etwa eine Millisekunde geringer, was ihn für ambitionierte Gamer etwas attraktiver macht. Auch die neue Version der Magic Remote gehört zum Lieferumfang, wenn Du Wert auf ein aktuelleres Bedienkonzept legst. Zudem bietet LG den B5 erstmals in 83 Zoll an, während der B4 nur bis 77 Zoll verfügbar war.
Wenn Dir hohe Helligkeit, DTS und ein flaches Design wichtig sind, ist der LG B4 trotz älterer Generation die bessere Wahl. Möchtest Du hingegen die leicht modernisierte Software, bessere Farbräume und minimal schnellere Reaktionszeiten, bist Du mit dem LG B5 besser beraten.
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