Der LG G5 tritt mit einem Tandem WOLED Panel an, das vor allem bei der Helligkeit Vorteile bringt und zusätzlich Dolby Vision unterstützt. Der Samsung S90D nutzt in 65 Zoll QD-OLED und erreicht dadurch ein größeres Farbvolumen sowie stabilere Blickwinkel. Unterschiede zeigen sich auch beim Ton: der LG hat ein stärkeres integriertes System, während Samsung mit Zusatzfunktionen wie Q-Symphony punktet. Doch welcher der beiden Fernseher passt besser zu Deinen Anforderungen und wo lohnt sich der Aufpreis wirklich?
Warum der Vergleich wichtig ist: LG G5 und Samsung S90D im Überblick
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen LG G5 und Samsung S90D.
Vorteile des LG G5
- Höhere Spitzenhelligkeit in SDR und HDR
- 165 Hz native Bildwiederholrate für Gaming
- Dolby Vision und Dolby Vision IQ Unterstützung
- Stärkeres 4.2-Kanal-Audiosystem mit 60 Watt
- Sehr flaches Design mit nur 25 mm Tiefe
Vorteile des Samsung S90D
- QD-OLED Panel (65 Zoll) mit größerem Farbvolumen
- Bessere Blickwinkelstabilität bei Farben und Helligkeit
- HDR10+ Unterstützung statt Dolby Vision
- Zusatzfunktionen wie Q-Symphony und Object Tracking Sound Lite
- Breitere Auswahl an Bildschirmgrößen inklusive 48 Zoll
Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Der LG G5 setzt auf ein neues Tandem OLED Panel mit RGBW-Struktur, während der Samsung S90D je nach Größe entweder mit QD-OLED oder WOLED ausgestattet ist. Bei der Bildwiederholrate liegt LG mit bis zu 165 Hz leicht vor Samsung, der maximal 144 Hz bietet. Der G5 hat ein stärkeres Audiosystem mit 4.2 Kanälen, während der S90D nur 2.1 Kanäle bietet, dafür aber mit Q-Symphony und OTS Lite Zusatzfunktionen ergänzt wird. Bei HDR unterscheidet sich die Unterstützung: LG bietet Dolby Vision, Samsung dagegen HDR10+. Beide Fernseher liefern gute Gaming-Werte, der Input Lag ist beim LG minimal niedriger.
| Modellname | LG G5 | Samsung S90D | |
| Design | |||
| Bild | 4K-Auflösung OLED (RGBW) ohne MLA bis 165 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Primary RGB Tandem Panel Alpha 11 Gen2 4K AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle a11 4K AI Super Upscaling |
4K-Auflösung QD-OLED und WOLED (DE: QD-OLED bei 65 Zoll, WOLED bei restlichen Diagonalen) 144 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Neural Quantum Processor 4K Gen2 (NQ4 AI Gen2) Ultra Viewing Angle Antireflexbeschichtung |
|
| Ton | 4.2 Kanal Audiosystem 60 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos eARC AI Sound Pro (Virtual 11.1.2 Up-mix) |
2.1 Kanal Audiosystem 40 Watt Ausgangsleistung (inkl. Woofer) Dolby Digital Plus eARC via HDMI-3 Dolby Atmos via TrueHD mit eARC Q-Symphony Object Tracking Sound Lite (OTS Lite) Dual Audio Support (Bluetooth) |
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| HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: nein HDR10+: ja |
|
| Ausstattung | Smart TV: WebOS 25 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 3 Timeshift Magic Remote MR25GA Dolby Vision IQ Filmmaker Mode Modelle G59LS mit Standfuß |
Smart TV: TizenOS 2024 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 2 Timeshift Ambient Mode Premium Solar Smart Remote (Schwarz) |
|
| Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 6 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Bar |
|
| Einschränkungen | kein DTS | kein DTS | |
| Aktuelle Preise | OLED48G59LS (799,00 EUR) OLED55G57LW (1.021,00 €) OLED55G58LW (1.039,00 €) OLED55G59LS (1.099,00 €) OLED65G57LW (1549,00 EUR) OLED65G58LW (1399,00 EUR) OLED65G59LS (1399,00 EUR) OLED77G58LW OLED83G58LW (3.689,00 €) OLED97G57LW |
GQ48S90D GQ55S90D GQ65S90D GQ77S90D GQ83S90D |
Quelle: teilweise rtings.com
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Design und Ästhetik
Beim äußeren Erscheinungsbild zeigen sich klare Unterschiede. Der LG G5 kommt in Schwarz und ist in mehreren Varianten verfügbar: Einige Modelle werden mit silbernem Standfuß ausgeliefert, andere ganz ohne. Der Samsung S90D hat die Gehäusefarbe Graphite Black und nutzt den Neo Simple Blade Standfuß in Space Titan. Gemeinsam ist beiden ein sehr schmaler Rand von 7 Millimetern. Unterschiede gibt es bei der Tiefe des Gehäuses. Der G5 misst nur 25 Millimeter und wirkt damit besonders flach an der Wand, während der S90D mit 41 Millimetern etwas dicker ausfällt.
Bild im Vergleich: LG G5 heller und mit 165 Hz nativer Bildwiederholrate
Beim Bild zeigen sich mehrere Gemeinsamkeiten, aber auch deutliche Unterschiede. Beide Fernseher lösen in 4K auf und nutzen eine flache Bildschirmform. Auch das Kontrastverhältnis ist durch die selbstleuchtenden Pixel identisch und praktisch unendlich, da echtes Schwarz ohne Hintergrundbeleuchtung möglich ist. Local Dimming entfällt, weil es bei OLED nicht notwendig ist. Beide unterstützen zudem Black Frame Insertion bis 60 Hz. Dabei werden schwarze Zwischenbilder eingefügt, um Bewegungsunschärfen zu reduzieren. Auch die Farbtiefe ist gleich, beide Panels arbeiten mit 10 Bit pro Farbkanal und können damit feine Abstufungen darstellen.
Der größte Unterschied liegt in der verwendeten Bildschirmtechnologie. Der LG G5 nutzt ein WOLED-Panel mit RGBW-Subpixeln, das als Tandem OLED ausgeführt ist. Tandem bedeutet, dass zwei organische Schichten übereinanderliegen und so mehr Licht erzeugen können. Dadurch steigt die Helligkeit und die Lebensdauer des Panels verlängert sich. Das zusätzliche weiße Subpixel (RGBW) unterstützt die Farbdarstellung, führt aber in sehr hellen Szenen zu einer leichten Entsättigung der Farben.
Der Samsung S90D arbeitet je nach Größe mit QD-OLED oder WOLED. In Deutschland ist das 65-Zoll-Modell mit QD-OLED ausgestattet, während die anderen Größen WOLED nutzen. QD-OLED basiert auf blauen OLEDs als Lichtquelle und einer Schicht aus Quantum Dots, die Blau in Rot und Grün umwandeln. Vorteil dieser Technik sind kräftigere und reinere Farben, vor allem bei hohen Helligkeiten. Dadurch erreicht der S90D ein höheres Farbvolumen, insbesondere im erweiterten BT.2020-Farbraum.
Die Unterschiede beginnen bei der nativen Bildwiederholrate. Der LG G5 schafft bis zu 165 Hz, was ihn für Gaming noch flexibler macht. Der Samsung S90D ist mit 144 Hz ebenfalls schnell, erreicht aber nicht ganz den Wert des LG.
Beim Paneltyp gehen die Hersteller unterschiedliche Wege. LG setzt auf ein OLED-Panel mit RGBW-Subpixelstruktur ohne Mikro-Linsen. Der S90D ist je nach Größe unterschiedlich ausgestattet: in Deutschland kommt in 65 Zoll QD-OLED zum Einsatz, in den anderen Größen WOLED. QD-OLED nutzt eine blaue OLED-Lichtquelle und eine Quantum-Dot-Schicht zur Umwandlung in Rot und Grün, was für reinere Farben sorgt. WOLED basiert dagegen auf weißen Subpixeln mit Farbfiltern.
Die Helligkeit ist ein klarer Vorteil des G5. Im SDR erreicht er in einem 10-Prozent-Messfenster 1000 cd/m², der S90D nur 500 cd/m². In realen SDR-Szenen bleibt der Vorsprung bestehen, hier schafft LG 800 cd/m², während Samsung nur 380 cd/m² erreicht. Im HDR-Bereich setzt sich das Bild fort. Der G5 erreicht im 10-Prozent-Fenster 2400 cd/m², der S90D 1200 cd/m². Nur bei realen HDR-Szenen ist der Unterschied geringer: 1100 zu 1050 cd/m².

Auch bei den Blickwinkeln gibt es Unterschiede. Der G5 zeigt Farbverschiebungen schon ab 39 Grad, beim S90D bleiben Farben bis 70 Grad stabil. Die Helligkeit nimmt beim LG ab 61 Grad ab, beim Samsung ebenfalls erst ab 70 Grad. Schwarzwertveränderungen setzen bei beiden Fernsehern erst ab 70 Grad ein.
Das Farbvolumen fällt zugunsten des Samsung aus. Im CIELAB-Farbraum erreicht er bei DCI-P3 volle 100 Prozent, während der LG 95 Prozent schafft. Beim größeren BT.2020-Raum liegt der S90D bei 83 Prozent, der G5 bei 70 Prozent. Das bedeutet, dass der Samsung über ein breiteres Spektrum hinweg kräftigere Farben darstellen kann.
Beim Bildprozessor setzen beide Hersteller auf ihre neuesten Generationen, unterscheiden sich aber in der technischen Ausrichtung. Der LG G5 nutzt den Alpha 11 Gen2 4K AI Prozessor. Er ist für das Tandem OLED Panel optimiert und verarbeitet Bildinhalte mit speziellen Algorithmen zur Helligkeitssteuerung. Dazu kommt das a11 4K AI Super Upscaling, das niedrig aufgelöste Inhalte auf 4K anhebt und dabei Details rekonstruiert.
Der Samsung S90D setzt auf den Neural Quantum Processor 4K Gen2. Dieser Prozessor verwendet ein neuronales Netz mit vielen trainierten Modellen, die unterschiedliche Bildszenarien erkennen und optimieren. Dadurch werden Farben, Schärfe und Kontraste in Echtzeit angepasst. Das Upscaling profitiert von diesen Netzwerken, die typische Muster in SD- oder HD-Inhalten identifizieren.
Damit liegt der Unterschied darin, dass LG auf eine klassische Bildverarbeitung mit KI-Unterstützung setzt, während Samsung stärker auf Deep-Learning-Modelle und neuronale Netze baut, um Bildinhalte dynamisch zu optimieren.
| Modellname | LG G5 | Samsung S90D |
| Auflösung | 4K | 4K |
| native Bildwiederholrate | bis 165 Hz | 144 Hz |
| Bildschirmform | flach | flach |
| Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | unendlich:1 |
| Paneltyp | OLED (RGBW) ohne MLA | QD-OLED und WOLED (DE: QD-OLED bei 65 Zoll, WOLED bei restlichen Diagonalen) |
| SDR Peak 10% | 1000 cd/m² | 500 cd/m² |
| SDR Real Scene | 800 cd/m² | 380 cd/m² |
| HDR Peak 10% | 2400 cd/m² | 1200 cd/m² |
| HDR Real Scene | 1100 cd/m² | 1050 cd/m² |
| Veränderung der Farben ab | 39° | 70° |
| Veränderung der Helligkeit ab | 61° | 70° |
| Veränderung der Schwarzwerte ab | 70° | 70° |
| Farbvolumen CIELAB DCI-P3 | 95% | 100% |
| Farbvolumen CIELAB BT.2020 | 70% | 83% |
| BFI | ja (bis zu 60 Hz) | ja (bis zu 60 Hz) |
| Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Quelle: teilweise rtings.com
Audioleistung: LG G5 mit etwas besserem Audiosystem
Beim Ton unterscheiden sich die beiden Fernseher deutlich. Der LG G5 ist mit einem 4.2-Kanal-System ausgestattet und erreicht eine Ausgangsleistung von 60 Watt, wovon 20 Watt auf den integrierten Subwoofer entfallen. Damit kann er tiefere Frequenzen bis 75 Hz wiedergeben. Die Lautsprecher sind Down Firing verbaut, das heißt sie strahlen nach unten ab und nutzen Reflexionen im Raum. Zusätzlich unterstützt der G5 Dolby Atmos und setzt mit AI Sound Pro auf eine virtuelle Hochmischung bis 11.1.2 Kanäle, um Surround-Effekte auch ohne externe Anlage zu simulieren.

Der Samsung S90D bietet dagegen ein 2.1-Kanal-System mit 40 Watt Gesamtleistung, inklusive integriertem Woofer. Seine untere Grenzfrequenz liegt bei 70 Hz und damit etwas höher als beim LG, wodurch der Bassbereich weniger ausgeprägt wirkt. Er unterstützt Dolby Atmos ebenfalls, jedoch nur in Verbindung mit eARC und TrueHD. Ergänzt wird das System durch Q-Symphony, eine Funktion, die den TV-Lautsprecher mit kompatiblen Samsung-Soundbars synchronisiert, sowie Object Tracking Sound Lite, das Klangbewegungen im Bild ansatzweise nachzeichnet. Mit Dual Audio Support lassen sich zudem zwei Bluetooth-Kopfhörer gleichzeitig verbinden.
Gemeinsam ist beiden Geräten die eARC-Unterstützung, die den verlustfreien Transport von Audiosignalen über HDMI ermöglicht. Insgesamt bietet der LG G5 das kräftigere interne Audiosystem, während der Samsung S90D mit Zusatzfunktionen für die Kombination mit externen Audiogeräten punktet.
Technische Ausstattung und HDR: einige Unterschiede
Beide Fernseher sind mit jeweils vier HDMI-2.1-Anschlüssen ausgestattet, die volle 48 Gbit/s unterstützen, und bieten identische Tuner-Ausstattung sowie PVR und Timeshift. Unterschiede zeigen sich bei den USB-Anschlüssen, der LG G5 verfügt über drei Ports, während der Samsung S90D nur zwei bietet. Beim Smart-TV-System setzt LG auf WebOS 25, Samsung dagegen auf TizenOS 2024.
Beide Systeme erlauben Zugriff auf Apps und Streaming, unterscheiden sich aber in der Bedienung und im Funktionsumfang. Bei den HDR-Formaten gibt es einen klaren Unterschied: der G5 unterstützt Dolby Vision und Dolby Vision IQ, bietet aber kein HDR10+. Der S90D verzichtet auf Dolby Vision, unterstützt dafür HDR10+. Ergänzend liefert LG den Filmmaker Mode und die Magic Remote, während Samsung den Ambient Mode und eine Solar Smart Remote bietet. Damit ergibt sich ein ähnlicher Grundumfang, aber mit klar abweichenden Schwerpunkten bei HDR-Standards und Bedienkonzept.
Für Gamer: Input Lag und Gaming-Features
Beide Fernseher sind klar für Gaming geeignet und bieten vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse mit 48 Gbit/s Bandbreite. Damit lassen sich aktuelle Konsolen und PCs mit hohen Bildraten nutzen. Auch die Unterstützung von ALLM, also Auto Low Latency Mode, ist bei beiden vorhanden. Damit wird beim Start eines Spiels automatisch in einen Modus mit niedriger Latenz gewechselt. VRR, also Variable Refresh Rate, wird über den HDMI-Standard unterstützt. Zusätzlich arbeiten beide Geräte mit Freesync und G-SYNC, was Tearing bei PC-Spielen verhindert. Unterschiede gibt es nur beim Input Lag bei 4K mit 120 Hz. Der LG G5 liegt mit 5 Millisekunden leicht besser, der Samsung S90D erreicht 6 Millisekunden. In allen anderen Auflösungen sind die Werte identisch. Damit liefert der LG eine minimal kürzere Reaktionszeit, ansonsten sind die Gaming-Eigenschaften gleichwertig.
| Modellname | LG G5 | Samsung S90D |
| Input Lag 1080p | 10 ms | 10 ms |
| Input Lag 4K (60 Hz) | 10 ms | 10 ms |
| Input Lag 4K (120 Hz) | 5 ms | 6 ms |
| ALLM | ja | ja |
| HDMI Forum VRR | ja | ja |
| Freesync | ja | ja |
| G-SYNC | ja | ja |
| HDMI 2.1 | ja, 4 x (48 Gbit/s) | ja, 4 x (48 Gbit/s) |
Quelle: teilweise rtings.com
Datenblätter des LG G5 und Samsung S90D im Vergleich
Eine gute Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
| OLED97G57LW | GQ83S90D | |
| Bildschirmauflösung | UHD (3840 x 2160 Pixel) | UHD (3840 x 2160 Pixel) |
| Bildschirmdiagonale | 97 Zoll | 83 Zoll |
| USB-Anschlüsse | 3 (USB 2.0) | 2 |
| WLAN integriert | Ja (Wi-Fi 6/802.11ax) | WiFi5 |
Modellvergleiche im Lineup, Diagonalen und Preisvergleich
Der LG G5 ordnet sich im oberen Bereich des OLED-Lineups ein. Er ist klar stärker als der C5, da er ein Tandem OLED Panel und den leistungsfähigeren Alpha 11 Prozessor besitzt. Gleichzeitig liegt er etwas unter dem M5, der zusätzlich mit Zero Connect eine kabellose Lösung für Anschlüsse bietet. Der B5 bleibt als Einsteiger-OLED darunter angesiedelt.
Der Samsung S90D liegt in der Mitte des OLED-Lineups. Er bietet mehr Leistung als der S85D, unter anderem mit höherer Bildwiederholrate und stärkerem Audiosystem. Über ihm stehen der S9AD und der S95D, die beide ausschließlich mit QD-OLED ausgestattet sind, eine bessere HDR-Einstufung haben und mit One Connect sowie stärkerem Ton überzeugen.
Die UVP des LG G5 liegt in allen Größen deutlich über der des Samsung S90D. In 55 Zoll kostet der LG rund 300 Euro mehr, bei 65 Zoll steigt der Unterschied auf 700 Euro. In 77 Zoll beträgt die Differenz bereits 800 Euro und in 83 Zoll liegt sie bei 1.400 Euro. Der G5 wird zusätzlich in 97 Zoll angeboten, was beim S90D nicht der Fall ist. Samsung bietet dagegen ein 48-Zoll-Modell an, das LG nicht im Portfolio hat.
| Diagonale | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Differenz |
| 48 | – | GQ48S90D | 1.899 € | 40 € | – | ||
| 55 | OLED55G57LW | 2.799 € | 51 € | GQ55S90D | 2.499 € | 45 € | 300 € |
| 65 | OLED65G57LW | 3.999 € | 62 € | GQ65S90D | 3.299 € | 51 € | 700 € |
| 77 | OLED77G57LW | 5.499 € | 71 € | GQ77S90D | 4.699 € | 61 € | 800 € |
| 83 | OLED83G57LW | 8.699 € | 105 € | GQ83S90D | 7.299 € | 88 € | 1.400 € |
| 97 | OLED97G57LW | 29.999 € | 309 € | – | – |
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum LG G5 und Samsung S90D haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
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Empfehlung
Der LG G5 überzeugt vor allem durch seine höhere Helligkeit. In SDR und HDR erreicht er Spitzenwerte, die für sehr helle Räume und HDR-Inhalte mit kräftigen Spitzlichtern von Vorteil sind. Dazu kommt die höhere native Bildwiederholrate von bis zu 165 Hz, die ihn für Gaming mit hoher Framerate besonders attraktiv macht. Auch das Audiosystem ist stärker ausgelegt. Mit einem 4.2-Kanal-System und 60 Watt bietet er mehr Klangfülle und tiefere Bässe. Ein weiterer Vorteil ist die Unterstützung von Dolby Vision, das gerade bei Streaming-Diensten wie Netflix oder Disney+ weit verbreitet ist.
Der Samsung S90D punktet mit seiner flexiblen Panelausstattung. In 65 Zoll nutzt er QD-OLED, das ein größeres Farbvolumen und sattere Farben ermöglicht. Bei den anderen Größen kommt WOLED zum Einsatz. Das sorgt für eine insgesamt hohe Bildqualität, die vor allem bei farbintensiven Inhalten sichtbar wird. Auch die Blickwinkelstabilität ist besser. Farben und Helligkeit bleiben bis zu größeren Winkeln stabil, was für das gemeinsame Schauen mit mehreren Personen von Vorteil ist. Dazu kommen zusätzliche Audio-Features wie Q-Symphony oder Object Tracking Sound Lite, die im Zusammenspiel mit externen Soundlösungen Mehrwert bringen.
Die Wahl zwischen beiden Modellen hängt davon ab, welche Eigenschaften für Dich wichtiger sind. Wenn Dir maximale Helligkeit, Dolby Vision und ein stärkeres Audiosystem wichtig sind, ist der LG G5 die bessere Wahl. Legst Du Wert auf größeres Farbvolumen, bessere Blickwinkelstabilität und die Kombination mit einer Soundbar, passt der Samsung S90D besser zu Deinem Setup.
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