Samsung QLED TV Q950T: Was zeichnet das Flaggschiff-Modell von Samsung aus dem TV-Lineup 2020 aus?

Samsung TV Q950TS 2020

Im Rahmen der CES 2020 in Las Vegas hat Samsung sein neues Top-Modell QLED 8K Q950T angekündigt. Fernseher mit 8K gab es bereits im vergangenen Jahr zu sehen. Aber das neue Modell von Samsung kombiniert den Nachfolger der UHD-Auflösung mit einem quasi rahmenlosen Design. Wir stellen Dir den neuen 8K TV von Samsung genauer vor und sagen Dir, was er nach ersten Informationen alles zu bieten hat.

Der Q950T ist der Nachfolger zum Q950R aus dem Jahr 2019 und löst damit das 8K Monster ab. Auch verlagert Samsung nach ersten Informationen die Top-Ausstattung in das 8K TV Lineup. Das gesamte QLED TV Lineup 2020 von Samsug findest Du ebenfalls bei uns.

Update: Samsung hat nun für den europäischen Markt die offizielle Modellbezeichnung bekannt gegeben: Q950T. Auf der CES 2020 wurde für den amerikanischen Markt die Modellbezeichnung Q950TS angegeben.

Übersicht zum Samsung Q950T

Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung der Eigenschaften des Samsung Q950T.

Samsung Q950T

Samsung QLED 8K Q950TS mit Infinity Screen (© Samsung)
Samsung QLED 8K Q950T mit Infinity Screen (© Samsung)
Bild
8K Auflösung

QLED Hintergrundbeleuchtung

FALD Direct LED

AI Upscaling-Funktionen und Deep-Learning

Erfüllt Testspezifikationen 8K Association und CTA 8K Ultra HD Display Definition

Filmmaker Mode

Ton
4.2.2 Kanal Audio System

Object Tracking Sound+

Active Voice Amplifier (AVA)

Q-Symphony

eARC

Kein Dolby Atmos (aber Passthrough möglich)

HDR
HDR10

HLG

HDR10+

Kein Dolby Vision

Ausstattung
HDMI 2.1

AV1-Video-Decoder

Bixby

Tap View, Digital Butler und Samsung Health

Samsung TV Plus

Infinity Screen mit 99% Displayfläche

One Connect Box

Input Lag
offen
Einschränkungen
Kein DTS, kein Dolby
Aktuelle Preise
Angekündigt in 65, 75 und 85 Zoll

8K Auflösung mit AI Upscaling-Funktionen

Bereits zwei seiner wichtigsten Merkmale trägt der Samsung QLED 8K Q950T im Namen. Dies sind zum einen die QLED-Technologie und zum anderen die 8K-Auflösung.

Wie schon in den vergangenen Jahren setzt Samsung auch beim neuen Flaggschiff auf die eigene QLED-Technologie als Alternative zu OLED: Hierbei kommt eine weiterentwickelte Quantum Dot-Technologie zum Einsatz. QLED funktionert wie folgt: eine Filterschicht mit Quantum Dots (zu deutsch: Quantenpunkten) wird durch die Hintergrundbeleuchtung angestrahlt. Die Quantenpunkte verändern das blaue Licht der Hintergrundbeleuchtung zu rot oder grün, je nach Eigenschaft der Quantenpunkte. Das erzeugte Licht ist dabei sehr rein und auf einen engen Wellenlängenbereich begrenzt. Durch die reinen Grundfarben kann ein QLED TV eine hohe Farbraumabdeckung erzielen, also sehr viele Farben darstellen.

QLED zeichnet sich durch reine und stabile Lichtfarben, hohe Kontraste, Detailreichtum und eine hohe Spitzenhelligkeit aus. Genaue Bildparameter sind zum neuen QLED 8K Q950T aber derzeit leider noch nicht bekannt, sodass wir hier noch keine genauere Einschätzung geben können.

Als Hintergrundbeleuchtung kommt erneut eine Full Array Local Dimming (FALD) Technologie zum Einsatz. Laut Samsung kommt keine Mini LED Technik zum Einsatz; es bleibt also bei den herkömmlichen blauen LEDs. Offen lässt Samsung auch Nachfragen hin leider auch die Anzahl der Dimming-Zonen der Hintergrundbeleuchtung. Laut Vincent Teoh (siehe Video weiter unten) wird der kleinere Q800 ca. 480 Zonen haben. Beim Q90R aus 2019 gab es das kleinere Modell in 55 Zoll mit 240 Dimming-Zonen. Der große Bruder Q950T soll noch deutlich mehr Dimming-Zonen als 480 mitbringen. Hier wird nur ein Blick in das Servicemenü des TVs Klarheit schaffen, bis dahin bleibt es Spekulation. Wir sind gespannt…


Samsung hat auf der CES 2020 seine neuen Innovationen und die Modelle des neuen Samsung TV-Lineups 2020 vorgestellt. Trage Dich hier ein und erhalte weitere Informationen, technische Infos und detaillierte Vergleiche zur Serie 2020 von Samsung in unserem kostenlosen Newsletter.


Das zweite wichtige Kriterium ist die 8K Auflösung. Bereits 2019 hatte Samsung mit dem Q950R einen Fernseher mit ultrahoher 8K-Auflösung im Programm. 2020 werden es mehr Modelle werden, so ist auch bereits ein kleiner Bruder, der Samsung Q800TS angekündigt.

Samsungs Wunschvorstellung: der TV verschwimmt mit dem Invisible Screen mit dem Hintergrund ... (© Samsung)
Samsungs Wunschvorstellung: der TV verschwimmt mit dem Invisible Screen mit dem Hintergrund … (© Samsung)

Die „Nachfolger-Auflösung“ von Ultra High Definition (UHD) punktet mit einer viermal so hohen Anzahl an Bildpunkten. Das Bild besteht aus 7.680 × 4.320 Pixeln. Die Folge ist, dass das Bild noch mehr Details preisgeben kann. Das kommt vor allem bei sehr großen Diagonalen ab 75 Zoll aufwärts zugute. Und genau dieses Segment ist laut Samsung auch das am schnellsten wachsende im TV-Markt. Der QLED 8K Q950T erfüllt alle Anforderungen der zertifizierten Testspezifikationen der 8K Association sowie der CTA 8K Ultra HD Display Definition.

Ein Problem ist, dass selbst 4K-Inhalte heute noch kein Standard sind – vor allem beim klassischen Fernsehprogramm. Native 8K-Inhalte sind noch viel seltener und bisher primär als Demo-Content verfügbar. Samsung arbeitet hier unter anderem mit Partnern wie YouTube zusammen, um Möglichkeiten für das Streaming von nativen 8K-Inhalten zu schaffen. Doch bis Content in 8K wirklich weit verbreitet ist, wird es wohl noch eine Weile dauern. Weitere Details zur 8K Auflösung erhältst Du in unserem detaillierten Artikel.

Aber auch bei der Darstellung von Videomaterial in geringerer Auflösung sollen Nutzer von der 8K-Auflösung des Samsung QLED 8K Q950T profitieren. Unter anderem setzt Samsung mit dem Quantum Processor 8K verbessertes AI Upscaling ein. Hierbei kommt Deep-Learning zur Analyse und Identifizierung der Eigenschaften einer Szene zum Einsatz, um auch Inhalte mit geringerer Auflösung besser wiederzugeben. Anhand von Videomaterial wurde der eine Datenbank mit bestimmten Informationen zu Videoeigenschaften befüllt, auf die der Quantum Prozessor zugreifen kann. Gibt der Fernsehern nun Content mit schlechterer Auflösung wieder, kann er bestimmte Teile des Videos durch die Erfahrungswerte aus der Datenbank verbessern.

Für eine optimierte Darstellung hinsichtlich Kontrast und Bildhelligkeit sorgt unter anderem die Adaptive Picture-Funktion. Sie regelt die Lichtverteilung innerhalb einzelner Szenen und sorgt dafür, dass der Fernseher auch in hellen Räumen ein klares Bild zeigt, ohne den Kontrast zu beeinträchtigen.

Nahezu rahmenloses Design

Bereits die Modelle der vergangenen Jahre glänzten mit einem sehr schmalen Rahmen, der oft weniger als 1 cm breit war. Der neue Samsung Q950T setzt dem noch einen drauf. Samsung läutet in diesem Jahr das Zeitalter der Displays ohne Rahmen ein – oft auch Zero Bezel und Infinity Screen genannt.

Samsung QLED 8K Q950TS mit Infinity Screen in der Frontansicht (© Samsung)
Samsung QLED 8K Q950T mit Infinity Screen in der Frontansicht (© Samsung)

Ganz so weit ist es noch nicht. Aber der Q950T ist ein deutlicher Schritt in die Richtung der komplett rahmenlosen Fernseher. Das Verhältnis zwischen Bildschirm und Gehäuse liegt laut Herstellerangaben bei fast 99 Prozent. Das bedeutet, dass die Oberfläche der Front zu nahezu 99% vom Display bedeckt wird und nur gut 1% auf den Rahmen entfallen. Dies ist laut Samsung der beste Wert unter den aktuell erhältlichen Fernsehern.

Zum Vergleich: Gehen wir von einem klassischen Fernseher mit einer Größe von 65 Zoll und einer Rahmendicke von 1 cm aus. Das Bild ergibt in diesem Beispiel eine Abmessung von ca. 1,42 x 0,80 m und damit eine Fläche von 1,136 m². Die Fläche, die der 1 cm breite Rahmen ausmacht, liegt rechnerisch bei ca. 0,044 m². Setzen wir diese Zahlen zueinander ins Verhältnis, nimmt das Display bei einer Gesamtfläche von 1,18 m² ungefähr 96 Prozent ein. Somit weist der neue Q950T ein nochmal um rund 3 Prozentpunkte verbesserten Wert auf.

Genaue Zahlen über die Rahmendicke hat Samsung noch nicht genannt. Der Hersteller gibt an, dass der Rahmen aus einer Distanz von 4,5 m nicht mehr wahrnehmbar sein soll, sodass hier der Effekt eines „Infinity Screens“ entsteht. Am dicksten fällt der untere Rahmen aus, wo traditionell auch das Samsung-Logo untergebracht ist.

an engineering marvel

Beeindruckend ist auch die geringe Dicke des Gerätes. Sie liegt bei nur 15 mm. Damit ist der QLED 8K Q950T deutlich dünner als die 2019er Modelle von Samsung. Noch nicht bekannt ist, ob Samsung auf eine Mini LED FALD-Hintergrundbeleuchtung setzt, wir vermuten jedoch noch eine Standard LED Hintergrundbeleuchtung im Q950T. Samsung hätte Mini LED wahrscheinlich auf der CES 2020 deutlich stärker herausgehoben. Zum Vergleich: das letztjährige Top-Modell Samsung Q90R wies bereits eine verhältnismäßig geringe Tiefe auf, ist mit ca. 4 cm aber mehr als doppelt so dick wie der neue Q950T. So äußert sich auch Vicent Teoh von hdtvtest in seinem Video zum Samsung Q950T sehr beeindruckt über das „engineering marvel“ (Wunder der Technik), welches Samsung 2020 geschafft hat.

Da die Rückseite eben ist, kann der Q950T wie das stylische TV Modell The Frame bündig an eine Wand gehängt werden. Alternativ findet er mit dem integrierten Standfuß auf einem Schrank Platz und überzeugt auch dort mit sehr schlanker Silhouette. Steht er auf seinem zentralen Fuß, ist das Display leicht nach hinten geneigt. Samsung tut es hier Sony gleich, die ihre Top-OLED-Modelle ebenfalls leicht nach hinten geneigt aufgestellt haben.

Laut den ersten Ankündigungen auf der CES 2020 wird der Q950T in den Bildschirmdiagonalen 65, 75 und 85 Zoll verfügbar sein. Im 8K Lineup wird auch von einem Q900 und dem Q800 gesprochen. Der Q900 wird voraussichtlich nur im US-amerikanischen Raum zu erwerben sein.

Lebhafter Klang

Bei der Tonwiedergabe bietet der Q950T von Samsung einige Innovationen. Um für einen guten und dem Bild angemessenen Klang zu sorgen, verbaut Samsung auf allen Seiten des Displays Lautsprecher. Zudem stecken Subwoofer in der Rückseite. Damit kommt der Q950T mit einem 4.2.2 Kanal Audio-System, welches zwei nach oben gerichtete Lautsprecher für den Einsatz als simulierte Deckenlautsprecher. Avforums.com äußert sich jedoch in ihrem Artikel zum Q950T, dass der TV keine Dolby Atmos Tonspur unterstützen wird. Umso verwunderlicher, dass zwei nach oben gerichtete Lautsprecher integriert sind. Samsung setzt also voll auf die unten erläuterte OTS+ Technik. Zwei weitere Stereo-Lautsprecher sind nach unten gerichtet und sorgen für den Klang nach vorne. Die Ausgangsleistung lässt Samsung hierbei noch offen.

Mit Object Tracking Sound+ (OTS+) – einer KI-basierten Software, die die Audiowiedergabe mit der Bewegung von Objekten auf dem Bildschirm abgleicht – soll der Q950T einen klaren und deutlichen 5.1-Kanal-Surround-Sound liefern. Die Technik, die Klangwiedergabe an bewegte Objekte anzupassen, erinnert stark an Dolby Atmos. Hier werden die Informationen über die Sound-Objekte aber direkt im Stream geliefert. Samsung errechnet sie hingegen mit der künstlichen Intelligenz OTS+. In der Regel fallen diese Ergebnis schlechter aus. Wie gut sich das neue Flaggschiff von Samsung anhört, werden die ersten Tests zeigen.

Im Zusammenspiel mit einer Soundbar der 2020 Q-Serie (z. B. die mit dem „CES Best of Innovation Award 2020“ ausgezeichnete Q800T) kann der Q950T die eingebauten Lautsprecher als zusätzlichen Audiokanal nutzen. Über das Q-Symphony genannte Feature verbindet das Gerät die Audiosignale beider Geräte miteinander. Dies soll laut Herstellerangaben eine dynamische und mehrdimensionale Klanglandschaft erzeugen. Voraussetzung ist allerdings, dass Du auch eine kompatible Soundbar besitzt.

Im Alltag hilfreich dürfte die Funktion Active Voice Amplifier (AVA) sein. Hierbei passt der Fernseher die Lautstärke von Dialogen in Relation zu umliegenden Geräuschen an. So kann der Fernseher auf Staubsauger, Mixer und Co reagieren und dafür sorgen, dass das Sprachverständlichkeit automatisch verbessert wird.

KI für Verbesserungen bei Bild und Ton

Fernseher werden nicht nur immer smarter, sondern auch immer intelligenter. Den Trend setzt Samsung beim Q950T fort. Er ist mit einem AI Quantum Processor 8K ausgestattet. Es handelt sich hierbei um eine Weiterentwicklung des letztjährigen Quantum Prozessor.

Wie LG stellt auch Samsung im Jahr 2020 das Deep Learning durch KI in den Mittelpunkt. So soll der neue AI Quantum 8K Prozessor mit verschiedenen Upscaling- und Deep Learning-Fähigkeiten aufwarten, die zur Verbesserung von Bild und Ton beitragen. Eine dieser Funktionen, das Object Tracking Sound+, haben wir bereits weiter oben vorgestellt.

Ebenfalls Hand angelegt hat Samsung am Universal Guide. Diese KI-Funktion wurde weiter verbessert. Sie analysiert mit der Hilfe von Algorithmen die Art der Inhalte, die Nutzer schauen, sowie die Dienste und TV-Kanäle, die am meisten genutzt werden. Darauf basierend gibt der verbesserte Universal Guide dann Empfehlungen, die laut Samsung auf deinen Geschmack und deine Gewohnheiten zugeschnitten sein sollen. Samsung analysiert hier also automatisiert das Sehverhalten des Nutzers. Für den einen ist es eine Komfortfunktion, für den anderen ein weiterer Schritt zum gläsernen Nutzer.

Auch hinsichtlich der Sprachsteuerung präsentiert Samsung in diesem Jahr einige Verbesserungen. Der im Markt bisher kaum eine Rolle spielende Sprachassistent Bixby soll weitere Verbesserungen erhalten und noch intelligenter werden. So soll es z. B. möglich sein, dass Bixby nach der Bitte nach einer ruhigen Stimmung im Raum eine entspannte Kulisse auf dem Fernseher darstellt.

Zusätzlich integriert Samsung in diesem Jahr auch die führenden Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant. So bieten sich Dir noch mehr Möglichkeiten, um den Fernseher per Sprache zu steuern, um z. B. das Programm zu wechseln.

Weitere Funktionen

Neu ist, dass der Samsung Q950T mit einem AV1-Decoder (AOMedia Video 1) ausgestattet ist. Damit hält das freie Videoformat, eine Alternative zu den mit hohen Lizenzkosten verbundenen und patentgeschützten Video-Codecs H.265 und H.264, Einzug. Da auch weitere TVs von Samsungs QLED-Reihe mit diesem neuen Decoder ausgestattet sein werden, dürfte dieser einen deutlichen Schritt nach vorne und zukunftssicher sein. AV1 ist ein vollständig freier sowie technisch überlegener Video-Codec. Er beruht überwiegend auf VP9 und integriert Elemente von Daala, Thor und VP10.

Ebenfalls wieder mit an Bord ist der kostenlose Smart TV Video Service von Samsung. Dieser ermöglicht auch ohne Kabelanschluss den Zugriff auf ein stetig wachsendes Angebot aus Nachrichten, Sport, Unterhaltung und mehr. Einzig eine Internetverbindung (per Netzwerkkabel oder WLAN) ist erforderlich, um auf die rund 100 Kanäle von Samsung TV Plus zugreifen zu können. Darunter sind u. a. CBSN (der digitale 24/7-Live-Nachrichtenkanal von CBS), Yahoo Finance, Bon Appétit, VEVO und Outside TV+ zu finden.

Weitere im Samsung QLED 8K Q950T gebotene Funktionen rund um das vernetzte Leben sind Tap View, Digital Butler und Samsung Health. Bei Tap View kann der Bildschirm vom Smartphone auf dem Fernseher gespiegelt werden. Hierfür stehen 14 verschiedene Darstellungen zur Wahl. Der Digital Butler ermöglicht die Steuerung von Nicht-IoT-Geräten per Infrarot und Samsung Health sieht das Unternehmen als zentrale Drehscheibe für Fitness und Achtsamkeit im Haushalt.

Außerdem hat der Q950T die One Connect Box mit dem Invisible Connect angekündigt. Das ist das erfolgreiche Verbindungskonzept aus der Vorjahresserie, bei dem die Anschlüsse in eine separate Box ausgelagert werden. Von der Box führt nur noch ein dünnes Lichtleiterkabel mit einem Stromführenden Kabel zum Panel. Darüber werden also Daten und Strom in einem übertragen. Ein tolles Konzept, welches bei Samsung seit einigen Modellgenerationen einzigartig ist.

Erste Eindrücke

Vincent Teoh hat auf der CES 2020 den Q950T unter die Lupe genommen. In den USA wird der Q950, Q900 und Q800 verfügbar sein. Der Q900 wird voraussichtlich nicht in Europa verfügbar sein.

In dem Video kann man schön sehen, dass der Samsung keine sichtbaren Rahmen hat. Samsung nennt es Infinity Screen, was den Eindruck macht, als ob der Fernseher in der Luft schwebt.

Insbesondere kann man den Q950T TV auch von der Seite sehen und erkennt, dass er deutlich dünner gegenüber den Vorjahresmodellen ist. Die Rückseite ist flach und hat nur einige Öffnungen für die Lautsprecher. Samsung nennt es „One Body Slim Design“.

Im Vergleich zum Q950T wird der Q900 ohne One Connect Box. Dadurch wird das Slim Design vermutlich nicht realisiert werden können und das Gehäuse wird dicker sein. Der Q900 wird in den Diagonalen 65, 75, 85 und 98 Zoll verfügbar sein.

Der kleine Bruder Q800 wird ähnlich zum Vorjahresmodell mit 8K, dem Q950R, aus 2019 sein. Er wird jedoch mit einem einem zentralen Standfuß ausgestattet sein und nicht die seitlichen Standfüße haben. Der Q800 hat die Größen 55, 65, 75 und 82 Zoll.

Laut zuverlässiger Quelle von Vincent Teoh von der CES soll der Q800 die gleiche Anzahl der Dimming-Zonen wie das Vorjahresmodell Q90R und Q950R haben. Das waren bei den 65 Zoll Modellen und größer insgesamt 480 Dimming-Zonen. Beim Q950T ist es noch nicht genauer spezifiziert, die Anzahl der Dimming-Zonen soll aber noch deutlich größer sein. Es bleibt spannend, was die ersten Infos zur Anzahl der Dimming-Zonen besagen.

Aktuelle Angebote

Die aktuellen Angebote zum Samsung Q950T findest Du in der folgenden Tabelle:

SerieModelle

Fazit

Auch wenn noch keine Messergebnisse und intensive Tests mit dem Samsung Q950T durchgeführt werden konnten, machen die ersten Informationen zum QLED 8K Q950T Lust auf mehr. Das neue TV-Flaggschiff von Samsung bietet mit 8K nicht nur eine sehr hohe Auflösung, sondern auch allerhand KI-Features zur Verbesserung des Fernseh-Erlebnisses.

Insbesondere im Gehäusedesign hat Samsung scheinbar das Unmögliche möglich gemacht und mit bestehender Technologie (LED Hintergrundbeleuchtung) ein extrem dünnen Gehäuse geschaffen. Die 8K Auflösung des Panels wird zwar noch nicht durch 8K Content gefordert, kann jedoch beim Upscaling mit dem Quantum Prozessor seine Stärken ausspielen.

Wie sich dies alles in der Realität schlägt, muss das Gerät dann bei der noch nicht terminierten Markteinführung unter Beweis stellen. Auch über die Preise ist noch nichts bekannt. Wir werden den Artikel ergänzen, sobald weitere Informationen vorliegen.

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