Samsung TV Lineup 2018 – Übersicht über Samsung Fernseher der N-Serie, NU-Serie und QLED-Serie der 2. Generation (QLED-N/QLED-NG)

Samsung TV Lineup 2018

Auf der Consumer Electronics Show 2018 in Las Vegas haben Teilnehmer im Januar auf neue Enthüllungen rund um Samsungs TV-Lineup 2018 gewartet, aber … nichts dergleichen kam. Gezeigt wurde eine Micro LED Wand (The Wall mit 146 Zoll Diagonale), die nichts für den Consumer Markt ist, weil sie viel zu groß und viel zu teuer ist. MicroLED ist leider noch nicht zu einem vertretbaren Preis zu haben. Samsung hat bis März 2018 gewartet, um weitere Informationen zum neuen Consumer TV Lineup zu veröffentlichen. Hier erfährst Du alle Details zum TV Lineup von Samsung aus 2018.

Neuerungen mit dem TV Lineup 2018 von Samsung

Die Sprecher von Samsung fassen die Neuerungen in drei Clustern zusammen:

  • Verbesserungen rund um das Bild,
  • das Design und
  • die smarten Funktionen des TVs.

Schauen wir uns gemeinsamen die Neuerungen in 2018 an, die vielmehr eine Evolution als eine Revolution zum Samsung TV Lineup 2017 darstellen.

Weiterentwicklung der QLED-Panels

In 2017 hat Samsung die Quantum Dot Panels verbessert und sie QLED getauft. Die Verwechselungsgefahr zur OLED-Technologie war sicherlich zum Teil gewollt, weil Samsung keine OLED-TVs im Sortiment präsentiert hat.

QLED-Panels sind Liquid Crystal Panels (also die herkömmliche Paneltechnologie) mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Quantum Dot Filterschicht für die Hintergrundbeleuchtung, die die angezeigten Farben verbessert und das Farbspektrum erweitert. Samsung konnte damit in 2017 auch tatsächlich punkten, denn die QLED-TVs haben eine Farbraumabdeckung im DCI-P3 Farbraum von 99% erreicht. Damit war Samsung Spitzenreiter bei den Farben. Mehr Details zur Display-Technologie findest Du unter Der Überblick über die Display-Technologien bei Fernsehern – Mehr Wissen über OLED, LCD, IPS-Panel, VA-Panel.

In 2018 hat Samsung die QLED-Filterschicht laut ersten Sprecheraussagen von Samsung marginal verbessert; die Ergebnisse dieser Verbesserungen sind zwar messbar, aber für den normalen TV-Schauer nicht wirklich sichtbar.

Neu bei der QLED-Serie der 2. Generation (beim deutschen Premium-Modell Q9FNG) ist aber der Einsatz einer Hintergrundbeleuchtung, die für bessere Schwarzwerte und damit für einen verbesserten Kontrast sorgt: die Full Array Local Dimming (FALD) Technologie. Im Gegensatz zur Edge-Hintergrundbeleuchtung ist bei der FALD-Hintergrundbeleuchtung viele LEDs als direkte Beleuchtung hinter dem LCD-Panel angebracht. Die LEDs sind in Zonen aufgeteilt und können separat gedimmt werden. Als Ergebnis sind schwarze Bildinhalte auch wirklich schwarz, weil das LED-Backlight an diesen Stellen gedimmt wird. Die letzten Modelle mit FALD-Hintergrundbeleuchtung waren die Spitzenmodelle der KS-Serie aus 2016.

Für den US-amerikanischen Markt werden die TV-Modelle Q8FN und Q9FN mit einem FALD-Panel ausgestattet sein. Für den europäischen Markt wird es nur das Modell Q9FN sein.

Weiterhin hat Samsung die Panelbeschichtung verbessert und nennt es Ultra Black Film oder auch Anti Reflective Film genannt. Mit der besonderen Beschichtung sind die Reflexion des Umgebungslichts und erhöht damit weiter den Kontrast.

Ein neuer Bildprozessor soll zudem die Bildqualität, fast unabhängig vom Eingangssignal, verbessern können. Samsung setzt dazu drei Funktionalitäten ein: Color Mastering für die Verbesserung von Farben, Contrast Mastering zur Erhöhung des Kontrast und HDR Mastering zur Verbesserung der Hochkontrastbilder. Wie LG mit seinem in 2018 vorgestellten Alpha9-Bildprozessor darf natürlich auch Samsung hier nicht fehlen.

Verbesserungen am Smart TV

Laut ersten Berichten hat sich die Einrichtung der Samsung TVs in 2018 etwas verbessert. Aus unserer Sicht hat das bereits mit den 2017er Modellen sehr gut und einfach funktioniert. Jedoch hat Samsung noch einige Komfortfeatures hinzugenommen, die beispielsweise die einfache Übernahme von Passwörtern und Accounts vom Smartphone erleichtert sollen (z.B. Spotify Account auf dem Fernseher einrichten).

Zudem kann der TV jetzt als zentrale Konsole oder Dashboard für seine Smart Things zu Hause dienen und dort Meldungen anzeigen. Wer einen hochtechnisierten und vernetzen Haushalt hat, könnte hier also profitieren. Für den normalen Konsumenten wird dieses neue Feature kein ausschlaggebendes Argument sein.

Als weiteres Feature findet sich die Bixby Integration, der Samsung Sprach Assistent ähnlich zu Amazons Alexa. Mit Bixby kann man einen TV steuern, Suchen durchführen und noch viel mehr machen können. Laut dem oben verlinkten Artikel ist Bixby eine Komplettlösung:

Bixby is a complete solution: it is designed to let you carry out a full range of interactions, rather than launching an app for example or carrying out a single task. Samsung says that Bixby will be able to do just about everything you can do with an app using touch.

Wer die Sprachsteuerung an seinem Smartphone oder seinem TV bereits heute nutzt, wird hier seine Freude haben. Als Alleinstellungsmerkmal dient Bixby nicht, weil LG und Sony ähnliche Features verbaut haben.

Verbesserungen für Spiele am TV

Eine besondere Neuerung wird die PC- und Konsolenspieler am Fernseher interessieren: Samsung hat es für die QLED geschafft, den sowieso bereits niedrigen Input Lag seiner TVs noch einmal zu senken. Es sollen jetzt drei Modi verfügbar sein: der Modus Game Motion Plus mit einem Input Lag von 24 ms, der Game Motion Modus mit sehr niedrigen 15 ms und ein spezieller Game Mode VRR (Variable Refresh Rate), mit dem man auf einen Input Lag von 6,8 ms kommen soll. Hierbei muss allerdings die Spielekonsole die Variable Refresh Rate unterstützen (z.B. die Xbox One X). Zwar unterstützen die QLED-TVs kein HDMI 2.1, jedoch hat Samsung die VRR-Funktionalität implementiert. Damit wird die Samsung QLED-Serie voraussichtlich DER Gaming-TV in 2018.

Ein weiteres kleines Feature ist der Auto Game Mode, der für ein automatisches Einstellen des Gaming Modus (ohne Bildverbesserungen und damit mit weniger Input Lag) sorgt. Das bedeutet mehr Komfort bei der Verwendung einer Spielekonsole.

Design: One Invisible Connection und Ambient Mode

Samsung war bei der letztjährigen QLED-Serie Design-technisch bereits sehr gut aufgestellt. Mit der One Connect Box Optical haben sie den Kabelsalat vom Panel verbannt und mit einem Stromkabel und einem optischen Kabel die Verbindung zwischen One Connect Box und Panel herstellen können.

Mit dem 2018er Lineup hat Samsung jetzt die One Invisible Connection eingeführt. Es führt nun nur noch ein einziges Kabel von der One Connect Box zum Panel; das optische und das stromführende Kabel sind zu einem vereint worden. Das Kabel ist nun auch tatsächlich dünn und bei Betrachtung aus der Ferne wenig sichtbar.

Die One Connect Box ist dafür jetzt etwas größer geworden (39 cm x 7 cm x 13 cm), da sie nun auch den Transformator für den stromführenden Teil in sich trägt. Solange die Box im TV Rack verschwindet, ist das kein Problem. Samsung liefert im Zubehör ein 5 Meter langes One Invisible Connection Kabel aus. Optional gibt es noch ein 15 Meter langes Kabel, welches problemlos weite Strecken überwinden lässt.

Neben der perfekten Kabellösung gibt es außerdem noch ein Design-Gimmick: der Invisible Mode oder auch Ambient Mode genannt. Damit stellt der Fernseher die Wand auf seinem Display dar, so dass sich der Fernseher wie ein Chamäleon in die Wand integriert. Mit einem Smartphone macht man zuvor ein Foto der Wand und überträgt dieses an den Fernseher. Die Berechnung des richtigen Musters erfolgt automatisch. Neben einer statischen Bildanzeige könne auch weitere Infos dezent eingeblendet werden. Samsung nennt dies den Info Display Modus oder Overlay Mode.

Nachteil dieser beiden Modi ist natürlich, dass der Fernseher laufend eingeschaltet ist und Strom verbraucht. Durch ein automatisches Dimming der Hintergrundbeleuchtung könnte eine Reduktion des Stromverbrauchs erreicht werden; ob Samsung die Funktion eingebaut hat, werden erste Tests zeigen. Das Feature bleibt trotzdem beeindruckend und macht das große schwarze Loch im Wohnzimmer, nämlich den Fernseher bei ausgeschaltetem Zustand, etwas erträglicher.

HDR10+: Dynamische HDR-Format

Mit HDR10+ hat Samsung in Kooperation mit anderen Partnern (z.B. Panasonic) ein HDR-Format eingeführt, welches dynamische Kontrastinformationen speichert. So können Szenen oder gar einzelne Frames jeweils eigenen Hochkontrast-Informationen mit sich führen. Dolby macht dynamische HDR Metadaten bereits mit dem Format Dolby Vision vor, jedoch verlangt Dolby dafür Lizenzgebühren. Vermutlich möchte Samsung sich diese Gebühren einsparen, unterstützt Dolby Vision als Format nicht und hat entsprechend ein eigenes Format mit HDR10+ entwickelt.

Mit Amazon Prime hat Samsung einen ersten Streaming-Partner gefunden, die dafür sorgen werden, dass ordentlicher Content mit HDR10+ zur Verfügung stehen wird.

Samsung The Wall – 146 Zoll MicroLED TV

Samsungs Studie zur Zukunft des Fernsehens und dem Kino zeigt eine LED-Wand bestehend aus kleinen Paneln, die sich zu einem großen Bildschirm zusammensetzen: The Wall.

Im letzten Jahr in 2017 wurde bereits der Cinema LED Screen vorgestellt, der eine Kinoleinwand in 455 Zoll darstellt. Das ist Samsung Vorstoß, die Leinwand und den Projektor aus dem Kino zu verbannen. Der Kontrast der Micro LED Technik soll extrem gut sein, so dass HDR-Content besonders zu dargestellt wird.

Mit „The Wall“ ist Samsung nun zum Teil im Consumer Markt angelangt. Preise stehen zwar noch nicht für das 146 Zoll Monster fest, jedoch liefen die Top-Studien von Samsung in den vergangenen Jahren immer im sechs-stelligen Bereich. Auch hier erwarten wir einen Preis zwischen 100.000€ und 250.000€ für The Wall. Alltagstauglich und für den breiten Markt ist der TV also nicht, aber ein Ausblick in eine „modulare Zukunft“, die Samsung da zeichnet. Neuerung hierbei ist die Bildschirmauflösung von 8K (7680 x 4320 Pixeln), die ein sehr scharfes Bild ermöglicht.

Ein Grund, wieso der Bildschirm mit 146 Zoll so extrem groß ist: die Micro LED Technik ist noch nicht so weit, so dass sie mit einer UHD-Auflösung auf erträgliche Bildschirmdiagonalen kommen könnte. Dafür muss die Miniaturisierung weiter fortschreiten und der Abstand zwischen den Pixeln muss verringert werden. Würde Samsung also heute einen MicroLED-TV mit ca. 73 Zoll produzieren, würde sich die Bildschirmauflösung auf UHD (3840 x 2160 Pixel) reduzieren. Bei so einem großen Bildschirm sieht man dann natürlich die einzelnen Pixel bei näherer Betrachtung. Eine weitere Reduktion würde die Auflösung auf unter UHD-Niveau bringen, was in 2018 für Premium-TVs nicht mehr akzeptabel ist.

The Wall bleibt also erst einmal eine Studie, zeigt uns aber ein Ausblick in die Zukunft, die das Fernsehen von morgen (oder vielmehr der nächsten Jahre) gehen wird.

Samsung QLED-Serie der 2. Generation

Die QLED-Serie von Samsung der zweiten Generation fasst die Premium-TVs des Lineups 2018 zusammen und ist die Nachfolger-Serie zu den QLEDs der 1. Generation.

QLED wurde als Marketing-Begriff in 2017 für LCD-Panels mit verbesserter Hintergrundbeleuchtung eingeführt. Durch sogenannte Quantum Dots in einer Filterschicht vor der Hintergrundbeleuchtung werden die Farben in rot, grün und blau separiert und sorgen in Kombination mit weiteren Farbfiltert für eine sehr gute Farbraumabdeckung und damit natürliche Darstellung der Farben. Bis auf den Q9FNG sind bei allen QLED-Modellen wie im Vorjahr Edge-LED-Panels verbaut.

Die QLED-Serie besteht aus den Reihen Q6FNG, Q7FNG, Q8FNG, Q8CNG und Q9FNG. Teilweise werden die Modelle auch ohne das nachfolgende G genannt, also Q6FN, Q7FN, Q8FN, Q8CN und Q9FN. Welche Bezeichnung sich im Handel durchsetzt, werden die kommenden Wochen zeigen. Das Modell Q6NG, Q7FNG, Q8FNG und Q9FNG sind alle mit flachem Bildschirm ausgestattet, das Modell Q8CNG mit einem gebogenen Bildschirm. Wir hätten nach dem Abspecken des letztjährigen TV-Lineups gedacht, dass die curved/gebogenen TVs alle wieder vom Markt verschwinden, aber Samsung behält zumindest im Premium-Bereich ein Modell bei.

An der Modellbezeichnung hat sich gegenüber der QLED-Serie aus 2017 das NG bzw. N als weitere Buchstaben dem Modellcode angeschlossen. So lassen sich die 2017er und 2018er TVs unterscheiden. NG könnte für New/Next Generation der QLED-TVs stehen, Samsung gibt leider keinen offiziellen Kommentar dazu ab (Star Trek Fans würden sich natürlich über Next Generation freuen).

Der Q6FNG ist das „Einsteigermodell“ in die Premium-Serie mit QLED-Display. Es werden Displaydiagonalen von 49 bis 75 Zoll verfügbar sein (Details siehe unten in der Preistabelle).

Der Q7FNG hat gegenüber dem Q6FNG einen Anti Reflective Film bzw. die Eigenschaft Ultra Black, die für besseren Kontrast und weniger Lichtreflexionen auf dem Panel sorgen soll. Zudem kommt der Q7FNG mit der One Connect Box mit Invisible Connect, welcher der Q6FNG nicht mitbringt.

Der Q8CNG ist im Wesentlichen die gebogene Variante zum Q7FNG und hat noch ein paar kleinere Ausstattungsmerkmale.  Der Q8FNG ist der flache Bruder des gebogenen Displays. Genaue Unterschiede führen wir in einem weiteren detaillierteren Artikel zur QLED-Serie auf.


Samsung hat auf der CES 2018 seine neuen Innovationen vorgestellt die ersten Modelle des neuen Samsung TV-Lineups herausgebracht. Trage Dich hier ein und erhalte weitere Informationen, technische Infos und detaillierte Vergleiche zur Serie 2018 von Samsung.


Das Modell Q9FNG ist das Flaggschiff der Samsung TV-Serie 2018 und bringt alle Features mit, die auch der Rest der QLED-Serie mitbringt; zudem ist die Blickwinkelstabilität beim Samsung Q9FNG für einen Fernseher mit VA-Panel sehr gut. Bei einem ersten Eindruck wird bestätigt, dass der Q9FNG beim Blick von der Seite bessere Farben darstellt als die anderen Modelle der QLED-Serie. Das bereits oben erwähnte FALD-Panel findet sich auch für den europäischen Markt nur in der Q9FNG Serie. Erste Tests werden zeigen, wie sich das FALD-Panel beim Q9FNG auf den Kontrast auswirkt und ob er mit den FALD-Modellen von Sony, z.B. dem XF9005 oder dem (mittlerweile zwei Jahre alten) ZD9 mithalten kann. Neu beim Q9FNG ist die „kleine“ Bilddiagonale mit 55 Zoll, die es im Vorjahr nicht gab.

Weitere Details zur QLED-Serie 2018 von Samsung findest Du in dem Artikel Samsung TV Serie QLED 2018 – Unterschiede und Vergleich der QLED Fernseher 2018 (Q6FN, Q7FN, Q8FN, Q8CN, Q9FN).

Preise der Samsung QLED-Serie NG

Die erste Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) liegt von Samsung bei folgenden Preisen:

Reihe Modell Preis Kosten pro Zoll (ca.)
Q9FN GQ75Q9FN 6.399 € 85 €
GQ65Q9FN 4.399 € 68 €
GQ55Q9FN 3.399 € 62 €
Q8FN GQ65Q8FN 3.499 € 54 €
GQ55Q8FN 2.499 € 45 €
Q8CN GQ65Q8CN 3.599 € 55 €
GQ55Q8CN 2.599 € 47 €
Q7FN GQ75Q7FN 4.799 € 64 €
GQ65Q7FN 3.299 € 51 €
GQ55Q7FN 2.299 € 42 €
Q6FN GQ75Q6FN 4.399 € 59 €
GQ65Q6FN 2.899 € 45 €
GQ55Q6FN 1.999 € 36 €
GQ49Q6FN 1.699 € 35 €

 

Es zeigt sich an den Kosten pro Zoll, dass sich die Premium-Serie von Samsung auch an Premium-Preisen orientiert. Insbesondere bei den 62€ pro Zoll beim Q9FN mit 55 Zoll bewegen wir uns bereits in Preisgefilden, in denen LG mit seiner OLED-Reihe unterwegs ist. Hier werden wir sicherlich im Laufe des Jahres noch Reduzierungen erleben.

Samsung NU-Serie: UHD- und Premium-UHD-Fernseher

Die Samsung NU-Serie ist in 2018 der Nachfolger der MU-Serie aus 2017. Die NU-Serie umfasst alle Fernseher mit UHD-Panel und einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln ohne QLED-Hintergrundbeleuchtung. Aufgeteilt ist die Serie dabei, wie im Vorjahr, in die UHD- und Premium-UHD-Modelle. Die Premium-UHD Modelle bringen eine verbesserte Hintergrundbeleuchtung mit und damit bessere Farben, die jedoch noch unter den QLED-Modellen liegt.

Neu ist, dass die 6er-Serie abgeschafft wurde: es finden sich keine Modelle mehr mit einer Modellbezeichnung NU6xxx, sondern die UHD-Modelle beginnen alle ab der Modellnummer NU7xxx. Was Samsung mit dieser Änderung bezweckt, bleibt unbekannt. Es soll entweder weniger Vergleichsmöglichkeiten zu den Vorjahresmodellen schaffen oder Samsung hat mit der 6er-Serie etwas anderes geplant. Wie in den Vorjahren finden sich wieder Bildschirmdiagonalen ab 40 Zoll bis zu riesigen 82 Zoll.

Die Modelle der NU-Serie bringen HDR-Unterstützung inkl. HDR10+ mit. Was im HDR-Portfolio von Samsung fehlt und vermutlich niemals zu finden sein wird ist die Dolby Vision Dekodierung. Die Unterstützung der HDR-Formate bedeutet zunächst nur, dass HDR-Metadaten gelesen werden können. Ob die Panels der NU-Serie die Hochkontrast-Bilder auch tatsächlich optimal darstellen, werden erste Tests in 2018 zeigen müssen.

Wir werden demnächst auf unserer Seite die NU-Serie etwas detaillierter beleuchten und vergleichen. Ob sich beispielsweise bei den Premium-UHD-TVs der NU8009-Serie mit 49 Zoll wieder 50 Hz Panels finden, wird ein weiterer Artikel zeigen. Ebenso führen wir auf, wie sich die jeweiligen Modelle im Detail unterscheiden, z.B. was der Unterschied zwischen der NU7199-Reihe und der NU7179-Reihe ist.

Mehr Details findest Du in unserem Artikel zur Samsung NU-Serie.

Samsung TV NU-Serie 2018

Preise der Samsung NU-Serie

Wie man an der unten dargestellten Tabelle mit den UVPs erkennen kann, bewegt sich Samsung mit der NU-Serie preislich in jedem Fall (bei gleicher Bildschirmdiagonale) unter der QLED-Serie. Bei den Kosten pro Zoll liegt Samsung im Mittelfeld und reiht sich preislich in die LG SK-Serie aus 2018 ein.

Kosten pro Zoll (ca.)

Reihe Modell Preis
NU8509 UE65NU8509 2.499 € 38 €
UE55NU8509 1.798 € 33 €
NU8009 UE82NU8009 4.699 € 57 €
UE75NU8009 3.399 € 45 €
UE65NU8009 2.299 € 35 €
UE55NU8009 1.499 € 27 €
UE49NU8009 1.249 € 25 €
NU7409 UE65NU7409 1.849 € 28 €
UE55NU7409 1.149 € 21 €
UE50NU7409 999 € 20 €
UE43NU7409 899 € 21 €
NU7179 UE75NU7179 2.799 € 37 €
UE65NU7179 1.699 € 26 €
UE55NU7179 999 € 18 €
UE49NU7179 849 € 17 €
NU7199 UE43NU7199 749 € 17 €
UE40NU7199 699 € 17 €

Samsung N-Serie? Kommen Full HD Fernseher in 2018?

Schreibt man die Serien-Nummern analog zum Vorjahr fort, so müsste in 2018 auch eine Full HD TV Serie vorgestellt werden, die voraussichtlich den Seriennamen N erhalten wird. Stand März 2018 hat Samsung hier noch keine TVs zur N-Serie angekündigt, wird dies aber unserer Einschätzung nach im Laufe des Jahres 2018 noch tun. Wenn es soweit ist, aktualisieren wir diesen Artikel.

Fazit zum Samsung TV-Lineup 2018

Samsung hat das TV-Lineup 2018 als Evolution zur Vorjahres-Serie ausgeprägt. Eine tolle Entwicklung ist, dass es wieder TV-Modelle mit FALD-Hintergrundbeleuchtung gibt, die den Kontrast gegenüber Edge-LED-TVs verbessern und Ausleuchtungsprobleme des Panels minimieren.

Eine weitere hervorragende Design-Änderung ist das Feature One Invisible Connection, welches nur noch ein Kabel zum Panel führt und den Rest in einer One Connect Box unterbringt. Eine richtige Entwicklung, die momentan nur Samsung auf dem Markt hat (und das Flaggschiff-Modelle W7/W8 von LG).

Ansonsten bleibt es bei den QLED-TVs bei einer hohen Farbraumabdeckung. Samsung hebt in einigen Interviews hervor, dass die QLED-Serie keine Abnutzung des Panels (Degradation over time) mitbringt; das ist natürlich ein Seitenhieb zur OLED-Technologie LG, die bei lange angezeigten statischen Inhalten einen Schatten auf dem Panel verursachen (ähnlich zum Einbrennen bei Plasma-TVs). Zwar findet bei den OLEDs jeweils eine Bereinigung im Standby-Modus statt, was Samsung aber nicht daran hindert, dieses Manko häufig genug zu erwähnen.

Der Input-Lag wurde in diesem Jahr erneut durch das VRR-Feature durch Samsung gesenkt. Damit können Hardcore-Zocker nun tatsächlich Problemlos am großen TV-Bildschirm schnelle Spiele ohne merkbare Verzögerung spielen. Das könnte in 2018 eines der Alleinstellungsmerkmale von Samsung gegenüber den anderen großen Herstellern wie Sony und LG sein.

Technologische Fortschritte, bei dem neue Panels oder Technologien im Consumer-Bereich zum Einsatz kommen, finden sich in 2018 leider nicht. Bis die Micro LED Technik analog zu den OLED-Panels für Käufer in normalen Preisregionen ankommt, wird noch etwas Zeit vergehen. Ein Zwischenschritt kann die Verwendung von Micro LEDs als Hintergrundbeleuchtung bedeutet, die eine kleine Zoneneinteilung und damit gute Ausleuchtung ermöglichen.

Lies Dir als nächstes durch, welche Neuerungen Sony mit seinem 2018er TV-Lineup und LG mit seinem OLED- und LCD-Lineup 2018 mitbringen.