Im Duell Sony BRAVIA7 vs LG C5 prallen zwei unterschiedliche Ansätze aufeinander. Der Sony XR70 richtet sich mit hoher Spitzenhelligkeit, lokalem Dimming und starkem Klangsystem an Nutzer, die Wert auf Leistung im Alltag und in hellen Umgebungen legen. Der LG C5 setzt auf OLED-Technik, die für perfektes Schwarz, breite Blickwinkel und eine besonders gute Eignung für Gaming sorgt. Beide Modelle haben klare Vorteile in ihren Bereichen. Doch welcher Fernseher passt besser zu Deinen Sehgewohnheiten und Deiner Wohnumgebung?
Warum der Vergleich wichtig ist: Sony BRAVIA7 (XR70) und LG C5 im Überblick
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen Sony BRAVIA7 (XR70) und LG C5.
Vorteile des Sony BRAVIA7 (XR70)
- sehr hohe Helligkeit durch Mini LED, ideal für helle Räume
- kraftvolles 50-Watt-Soundsystem mit DTS-Unterstützung
- flexibler Standfuß mit mehreren Aufstellmöglichkeiten
- starke Datenbank-basierte Bildverarbeitung mit XR Prozessor
Vorteile des LG C5
- perfekter Schwarzwert und weiter Blickwinkel durch OLED-Panel
- bis zu 144 Hz und extrem niedriger Input Lag, optimal für Gaming
- vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse für mehrere Konsolen und Geräte
- moderne Ausstattung mit Dolby Vision IQ, Filmmaker Mode und Magic Remote
Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Der Sony BRAVIA7 (XR70) setzt auf Mini LED mit FALD-Hintergrundbeleuchtung und bietet dadurch eine hohe Spitzenhelligkeit sowie viele Dimming-Zonen, während der LG C5 ein OLED-Panel mit perfektem Schwarzwert und großem Blickwinkel nutzt. Beim Ton hat Sony mit mehr Leistung und DTS-Unterstützung Vorteile, während LG stärker auf Virtual Surround setzt. In der Ausstattung bietet der C5 mehr HDMI 2.1-Anschlüsse und bessere Gaming-Performance, der Sony punktet mit seiner Bildverarbeitung und speziellen Lautsprechertechnologien.
| Modellname | Sony BRAVIA 7 (XR70) | LG C5 | ||
| Design | ||||
| Bild | 4K-Auflösung VA LCD Mini LED FALD Hintergrundbeleuchtung 100 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 120 Hz) XR Backlight Master Drive 480 Dimming-Zonen (bei 65 Zoll) QLED-Display XR Prozessor mit Dual Database Processing |
4K-Auflösung OLED (RGBW) – Hintergrundbeleuchtung bis 144 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Alpha 9 Gen 8 AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle AI Super Upscaling AI Picture Pro |
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| Ton | 2.2 Kanal Audiosystem (2 Hochtöner, 2 Subwoofer) 50 Watt Ausgangsleistung Acoustic Multi-Audio, klangpositionierender Hochtonlautsprecher Acoustic Center Sync eARC (enhanced ARC) Dolby Atmos DTS |
2.2 Kanal Audiosystem (2.0 bei 42 Zoll) 40 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) (20 Watt bei 42 Zoll) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos eARC Alpha9 AI Sound Pro (Virtual 11.1.2 Up-mix) |
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| HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
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| Ausstattung | Smart TV: Google TV Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 2 x (48 Gbit/s) USB: 2 Timeshift Premium-Fernbedienung ohne Zifferntasten, Infrarot-Fernbedienung BRAVIA CAM kompatibel (CMU-BC1) Eco Dashboard Standfuß mit 4 Aufstellmöglichkeiten (eng/weit, Tief-/Soundbar-Position) |
Smart TV: WebOS 25 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 3 Timeshift Magic Remote MR25GA bei C57, C58, C59; MR25GB bei C5E Dolby Vision IQ Filmmaker Mode |
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| Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 18 ms 4K@60 Hz: 18 ms 4K@120 Hz: 10 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: nein G-SYNC: ja ALLM: ja |
1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
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| Einschränkungen | kein Freesync | kein DTS | ||
| Aktuelle Preise | K-65XR70 K-75XR70 K-85XR70 (2648,53 EUR) |
OLED42C57LA (699,00 EUR) OLED42C58LA (649,00 EUR) OLED42C5ELB (699,00 EUR) OLED48C5ELB (749,00 EUR) OLED55C57LA (899,00 EUR) OLED55C58LA (888,00 EUR) OLED55C59LB OLED55C5ELB (899,00 EUR) OLED65C57LA (1199,00 EUR) OLED65C58LA (1199,00 EUR) OLED65C59LB OLED65C5ELB (1199,00 EUR) OLED77C58LA (1699,00 EUR) OLED77C59LB OLED77C5ELB (1799,00 EUR) OLED83C5ELA (2399,00 EUR) |
Quelle: teilweise rtings.com
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Design und Ästhetik
Die Farbe des Gehäuses ist unterschiedlich. Der Sony BRAVIA7 wird in Dunkelsilber angeboten, während der LG C5 in einem helleren Silber gehalten ist. Dadurch wirkt der Sony etwas zurückhaltender, der LG dagegen moderner und auffälliger.
Beim Standfuß setzt Sony auf ein Underlay-Design in Dunkelsilber, das sich flexibel in mehreren Positionen aufstellen lässt. Der LG C5 nutzt dagegen einen anthrazitfarbenen Fuß, der schlichter wirkt und weniger Variationsmöglichkeiten bietet.
Der Rahmen des Displays ist beim LG mit 5 Millimetern schmaler ausgeführt als beim Sony mit 8 Millimetern. Dadurch wirkt das Bild beim LG etwas randloser, was den immersiven Eindruck verstärkt.
Auch bei der Tiefe gibt es Unterschiede. Der Sony misst 55 Millimeter, während der LG C5 mit 44 Millimetern deutlich schlanker gebaut ist. Das macht ihn flacher an der Wand und sorgt für eine elegantere Gesamtwirkung.
Bild im Vergleich: Sony BRAVIA7 heller, LG C5 mit 144 Hz
Beim Panel unterscheiden sich die Fernseher grundlegend. Der Sony BRAVIA7 setzt auf ein VA-LCD mit Mini LED FALD-Hintergrundbeleuchtung. Hierbei sorgen hunderte Dimming-Zonen für eine lokal gesteuerte Helligkeit, wodurch der Kontrast sichtbar verbessert wird. Der LG C5 verwendet ein OLED-Panel, bei dem jeder Pixel selbstständig Licht emittiert. Das erlaubt ein theoretisch unendliches Kontrastverhältnis und perfekt tiefes Schwarz. Während LCD-Technik mit Hintergrundbeleuchtung immer etwas Restlicht durchlässt, zeigt OLED in dunklen Szenen keine Leuchtreste.
Die Technologie des Panels ist der größte Unterschied zwischen den beiden Fernsehern. Beim Sony BRAVIA7 kommt ein VA-LCD mit Mini LED FALD zum Einsatz. Hierbei wird das Bild durch eine Hintergrundbeleuchtung erzeugt, die in viele kleine Zonen aufgeteilt ist. Diese Zonen lassen sich unabhängig dimmen, was zu einem höheren Kontrast und besseren Schwarzwerten führt als bei herkömmlichen LCDs. Dennoch bleibt immer ein gewisser Rest an Streulicht vorhanden, da die Pixel selbst kein Licht erzeugen.
Der LG C5 setzt auf OLED, bei dem jeder einzelne Pixel selbstständig leuchtet. Dadurch entstehen echte Schwarztöne, weil Pixel einfach ausgeschaltet werden können. Gleichzeitig verbessert sich der Blickwinkel deutlich, da keine Hintergrundbeleuchtung durchschimmert. OLED hat aber eine geringere maximale Helligkeit als Mini LED und ist damit in sehr hellen Räumen im Nachteil.

Die Bildwiederholrate ist ein weiterer klarer Unterschied. Sony bietet ein 100-Hz-Panel, das auch 120-Hz-Signale unterstützt. LG geht einen Schritt weiter und erlaubt beim C5 eine native Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz. Für Gaming bei PC-Nutzung bedeutet das eine nochmals flüssigere Darstellung. In der Praxis ist dieser Vorteil vor allem für schnelle Spiele sichtbar, während bei Filmen und Serien beide Geräte gleichauf liegen.
Beim Kontrast liefert der Sony im nativen Zustand 5750:1, was für ein VA-Panel ein hoher Wert ist. Durch die Mini LED Steuerung mit Full Array Local Dimming steigert sich dieser Wert auf bis zu 100.000:1. Der LG erreicht durch selbstleuchtende Pixel dagegen direkt ein unendliches Verhältnis. Für Dich heißt das: dunkle Filmszenen erscheinen beim LG absolut schwarz, während beim Sony in extremen Situationen leichte Aufhellungen in dunklen Bereichen sichtbar sein können.
Die Helligkeit fällt beim Sony deutlich höher aus. Im SDR-Betrieb erreicht er Spitzenwerte von bis zu 2100 cd/m² bei kleinen Testfenstern und 850 cd/m² in realen Szenen. Im HDR-Modus liegen die Maximalwerte bei fast 2000 cd/m². Damit ist er für sehr helle Räume und starke Sonnenlichteinwirkung geeignet. Der LG C5 bleibt mit maximal 1100 cd/m² sowohl in SDR als auch in HDR deutlich darunter. Allerdings zeigt er in HDR-Real-Szenen eine konstante Spitzenhelligkeit von 1100 cd/m², während der Sony in solchen Szenen etwas abfällt.

Beim Blickwinkel ist der Vorteil auf Seiten des OLED-Panels. Der Sony verliert ab etwa 26° an Farbtreue und ab 14° an Schwarzwertstabilität. OLED des LG bleibt dagegen bis über 60° stabil und liefert auch aus schrägen Positionen ein nahezu unverändertes Bild. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn mehrere Personen seitlich auf den Fernseher schauen.
Das Farbvolumen zeigt nur kleine Abweichungen. Beide Modelle decken den wichtigen DCI-P3-Farbraum fast vollständig ab, wobei der LG mit 93 % minimal besser abschneidet. Beim erweiterten BT.2020-Farbraum liegt dagegen der Sony vorne und erreicht 71 %, während der LG bei 63 % bleibt. Das bedeutet, dass der Sony in Zukunft bei HDR-Inhalten mit sehr gesättigten Farben etwas mehr Spielraum hat.
Die Funktion BFI (Black Frame Insertion) unterscheidet sich ebenfalls. Sie reduziert Bewegungsunschärfe, indem schwarze Zwischenbilder eingefügt werden. Der Sony unterstützt dies bis zu 120 Hz, wodurch auch schnelle Inhalte wie 4K bei 120 Hz profitieren. Beim LG ist BFI nur bis 60 Hz verfügbar, was es vor allem für Filme interessant macht, aber nicht für Gaming in hohen Bildraten.

Beim Bildprozessor setzt der Sony BRAVIA7 auf den XR Prozessor mit Dual Database Processing. Diese Technik arbeitet mit zwei getrennten Datenbanken: eine für Rauschunterdrückung und eine für Schärfefilterung. Dadurch lassen sich Bildfehler wie Artefakte oder Körnung gezielt verringern, während gleichzeitig Details betont werden. Besonders bei hochskalierten Inhalten von HD auf 4K spielt dieser Prozessor seine Stärken aus, da er Strukturen erkennt und nachmodelliert.
Der LG C5 verwendet den Alpha 9 Gen 8 AI Prozessor. Dieser setzt stärker auf künstliche Intelligenz und Deep-Learning-Algorithmen. Er analysiert das Bild in Echtzeit, erkennt Objekte, Gesichter und Szenen und passt darauf Farben, Kontrast und Schärfe an. Hinzu kommt ein spezielles AI Super Upscaling, das Bildinformationen intelligent ergänzt, sowie AI Picture Pro, das Bildparameter je nach Inhalt dynamisch optimiert.
| Modellname | Sony BRAVIA 7 (XR70) | LG C5 |
| Auflösung | 4K | 4K |
| native Bildwiederholrate | 100 Hz | bis 144 Hz |
| Bildschirmform | flach | flach |
| Kontrastverhältnis (nativ) | 5750:1 | unendlich:1 |
| Kontrastverhältnis (local dimming) | 100.000:1 | – |
| Paneltyp | VA LCD | OLED (RGBW) |
| Hintergrundbeleuchtung | Mini LED FALD | – |
| Local Dimming | ja | – |
| SDR Peak 10% | 2100 cd/m² | 600 cd/m² |
| SDR Real Scene | 850 cd/m² | 600 cd/m² |
| HDR Peak 10% | 1950 cd/m² | 1100 cd/m² |
| HDR Real Scene | 870 cd/m² | 1100 cd/m² |
| Veränderung der Farben ab | 26° | 26° |
| Veränderung der Helligkeit ab | 36° | 67° |
| Veränderung der Schwarzwerte ab | 14° | 70° |
| Farbvolumen CIELAB DCI-P3 | 92% | 93% |
| Farbvolumen CIELAB BT.2020 | 71% | 63% |
| BFI | ja (bis zu 120 Hz) | ja (bis zu 60 Hz) |
| Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Quelle: teilweise rtings.com
Audioleistung: sehr ähnlich
Beim Audiosystem setzen beide Fernseher auf ein 2.2-Kanal-Setup, wobei der Sony BRAVIA7 mit zwei Hochtönern und zwei Subwoofern ausgestattet ist. Der LG C5 bietet ebenfalls zwei Kanäle mit Subwoofer, jedoch nur ab 48 Zoll, während die 42-Zoll-Version auf ein einfaches 2.0-System reduziert ist.
Die Leistung unterscheidet sich deutlich. Sony liefert 50 Watt Gesamtausgangsleistung, während der LG C5 mit 40 Watt arbeitet. Bei LG entfallen davon 20 Watt auf den Subwoofer, beim Sony sind die Subwoofer stärker eingebunden, sodass der Klang voller wirkt.
Bei den Lautsprechern hat Sony den Vorteil spezieller Hochtöner, die Teil des Acoustic Multi-Audio-Systems sind. Diese Technik ermöglicht es, dass der Ton stärker der Bildposition folgt. LG setzt dagegen auf Down Firing Lautsprecher, die nach unten abstrahlen und den Raumklang über Reflexionen erzeugen.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Synchronisation. Der Sony unterstützt Acoustic Center Sync, wodurch sich der Fernseher mit kompatiblen Sony-Soundbars koppeln lässt. Stimmen werden dann direkt aus der Mitte des Bildes wahrgenommen, was den Kinoeffekt verstärkt.
Die Software spielt beim LG eine größere Rolle. Mit Alpha9 AI Sound Pro rechnet der Fernseher Audiosignale virtuell auf ein 11.1.2-Kanalformat hoch. Dadurch entsteht eine Surround-Wirkung, die aber nicht physisch durch zusätzliche Lautsprecher erzeugt wird.
Ein letzter Unterschied zeigt sich bei den Formaten. Beide unterstützen Dolby Atmos, doch nur der Sony kann zusätzlich DTS wiedergeben. LG verzichtet darauf, was bei Nutzung bestimmter Discs oder Streaming-Dienste eine Einschränkung sein kann.
Technische Ausstattung und HDR: viele Unterschiede
Bei der HDR-Unterstützung sind beide Fernseher gleich ausgestattet. Sowohl der Sony BRAVIA7 als auch der LG C5 beherrschen HDR10, HLG und Dolby Vision, verzichten aber auf HDR10+. Unterschiede ergeben sich vor allem in der technischen Ausstattung.
Die HDMI-Anschlüsse sind bei beiden Geräten in gleicher Zahl vorhanden, doch die Bandbreite unterscheidet sich. Sony bietet zwei vollwertige HDMI-2.1-Schnittstellen mit 48 Gbit/s, die für Gaming in 4K bei 120 Hz wichtig sind. Der LG C5 stellt hingegen vier solcher Anschlüsse bereit, was mehr Flexibilität für mehrere Konsolen und externe Geräte schafft.
Beim USB ist der LG ebenfalls besser aufgestellt und bietet drei Anschlüsse, während der Sony nur zwei hat. Für externe Festplatten oder USB-Sticks kann das im Alltag relevant sein, insbesondere wenn PVR und Timeshift gleichzeitig genutzt werden.

Die Smart-TV-Plattform unterscheidet sich grundlegend. Sony setzt auf Google TV, das einen großen App-Store und tiefe Integration in das Google-Ökosystem ermöglicht. LG verwendet WebOS 25, das eine eigene Oberfläche bietet, in der die Bedienung stark auf Benutzerfreundlichkeit und schnelle Zugriffe ausgerichtet ist. Zusätzlich bringt LG Features wie Dolby Vision IQ, das Helligkeit und Farben dynamisch an die Umgebungsbeleuchtung anpasst, sowie den Filmmaker Mode, der Filme in originalgetreuer Bilddarstellung ohne nachträgliche Bildbearbeitung abspielt.
Auch bei der Bedienung gehen die Hersteller unterschiedliche Wege. Sony liefert eine Premium-Fernbedienung ohne Zifferntasten, ergänzt durch eine klassische Infrarot-Fernbedienung. Sie ist minimalistisch gehalten, bietet aber Direktzugriffe auf Streamingdienste. LG setzt auf die Magic Remote, die mit Bewegungssensoren arbeitet und eine Steuerung per Pointer erlaubt. Je nach Modellreihe C57, C58, C59 oder C5E unterscheiden sich die Fernbedienungen in Details.
Eine Besonderheit beim Sony ist die Kompatibilität mit der optionalen BRAVIA CAM, die Zusatzfunktionen wie Gestensteuerung, Videotelefonie oder automatische Anpassung des Bildes an die Sitzposition ermöglicht. Außerdem integriert Sony ein Eco Dashboard, das Energiesparfunktionen sichtbar macht und anpassbar hält. Der Standfuß des XR70 bietet zudem vier flexible Aufstellmöglichkeiten, die auf Soundbar-Nutzung oder enge Stellflächen ausgelegt sind.
Für Gamer: Input Lag und Gaming-Features
Beim Input Lag unterscheiden sich die beiden Fernseher deutlich. Der Sony BRAVIA7 erreicht bei 1080p und 4K mit 60 Hz jeweils 18 Millisekunden, während der LG C5 hier deutlich schneller ist und nur 10 Millisekunden benötigt. Bei 4K mit 120 Hz verkürzt sich der Wert beim Sony auf 10 Millisekunden, doch der LG C5 bleibt auch hier mit 5 Millisekunden überlegen. Ein niedriger Input Lag ist besonders beim Gaming entscheidend, da er die Zeit zwischen Eingabe am Controller und sichtbarer Reaktion auf dem Bildschirm beschreibt.
Die Unterstützung von ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) im HDMI-Forum ist bei beiden Fernsehern identisch vorhanden. Damit schalten sie automatisch in einen Spielemodus mit reduzierter Latenz und passen die Bildwiederholrate dynamisch an, um Tearing zu vermeiden. Unterschiede zeigen sich jedoch bei den weiteren Gaming-Technologien. Der Sony unterstützt G-SYNC, jedoch kein Freesync, während der LG beide Systeme beherrscht. Freesync ist vor allem für Xbox- und PC-Spieler relevant, G-SYNC für Nutzer von Nvidia-Grafikkarten.
Auch bei den HDMI-Anschlüssen gibt es eine Abweichung. Sony bietet nur zwei vollwertige HDMI-2.1-Schnittstellen mit 48 Gbit/s, während LG gleich vier solcher Ports integriert. Für Dich bedeutet das beim C5 mehr Flexibilität, wenn Du mehrere aktuelle Konsolen oder Gaming-PCs gleichzeitig anschließen möchtest.
| Modellname | Sony BRAVIA 7 (XR70) | LG C5 |
| Input Lag 1080p | 18 ms | 10 ms |
| Input Lag 4K (60 Hz) | 18 ms | 10 ms |
| Input Lag 4K (120 Hz) | 10 ms | 5 ms |
| ALLM | ja | ja |
| HDMI Forum VRR | ja | ja |
| Freesync | nein | ja |
| G-SYNC | ja | ja |
| HDMI 2.1 | ja, 2 x (48 Gbit/s) | ja, 4 x (48 Gbit/s) |
Quelle: teilweise rtings.com
Datenblätter des Sony BRAVIA7 (XR70) und LG C5 im Vergleich
Eine gute Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
| K-85XR70 | OLED83C5ELA | |
| Bildschirmdiagonale | 85 Zoll | 83 Zoll |
| Bildwiederholrate | XR Motion Clarity, Auto-Modus | |
| BILDWIEDERHOLRATE | 120 Hz | |
| Bildschirmauflösung | UHD (3840 x 2160 Pixel) | UHD (3840 x 2160 Pixel) |
Modellvergleiche im Lineup, Diagonalen und Preisvergleich
Der Sony BRAVIA7 (XR70) ordnet sich als Mittelklasse-Modell im Lineup ein. Er ist stärker ausgestattet als der BRAVIA8, da er Mini LED nutzt, bietet aber nicht die Spitzenhelligkeit und erweiterten Funktionen des BRAVIA9. Damit liegt er zwischen einem günstigeren OLED ohne MLA und dem Topmodell mit leistungsfähigerem Audio und besserer Bildoptimierung.
Der LG C5 ist das Mittelklasse-Modell im OLED-Lineup. Er bietet mehr Leistung als der B5 durch einen stärkeren Prozessor und eine höhere Bildwiederholrate. Gleichzeitig liegt er unterhalb des G5, der ein Tandem-OLED-Panel und höhere Helligkeit bietet. Das Spitzenmodell M5 hebt sich zusätzlich mit Zero Connect Box und Premium-Ausstattung ab.
Beim Thema UVP zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen dem Sony BRAVIA7 (XR70) und dem LG C5. Der LG C5 deckt eine große Spanne an Diagonalen von 42 bis 83 Zoll ab, während der Sony XR70 nur in 65, 75 und 85 Zoll verfügbar ist. Besonders im 65-Zoll-Bereich liegt der Sony mit 2.399 € deutlich unter dem LG C5, der hier 3.199 € kostet. In 75 und 85 Zoll bietet nur Sony Modelle an, mit Preisen von 2.999 € beziehungsweise 3.799 €. Der LG C5 hingegen ist in kleineren Größen wie 42, 48, 55 Zoll und in großen Varianten wie 77 und 83 Zoll erhältlich, mit einer Preissteigerung bis 7.199 € für das größte Modell.
| Diagonale | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Differenz |
| 42 | – | OLED42C5LA | 1.699 € | 40 € | – | ||
| 48 | – | OLED48C5LA | 1.799 € | 37 € | – | ||
| 55 | – | OLED55C5LA | 2.399 € | 44 € | – | ||
| 65 | K-65XR70 | 2.399 € | 37 € | OLED65C5LA | 3.199 € | 49 € | -800 € |
| 75 | K-75XR70 | 2.999 € | 40 € | – | – | ||
| 77 | – | OLED77C5LA | 4.599 € | 60 € | – | ||
| 83 | – | OLED83C5LA | 7.199 € | 87 € | – | ||
| 85 | K-85XR70 | 3.799 € | 45 € | – | – |
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum Sony BRAVIA7 (XR70) und LG C5 haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
aktuelle Angebote am 19.07.26
- LG OLED42C5E bei Otto
- OLED Evo Panel, 100/120/144 Hz native Bildwiederholrate, 4 x HDMI 2.1, Alpha 9 Gen 8 Bildprozessor, 2025er Modelljahr, Magic Remote, WebOS 2025 mit Updates für 5 Jahre
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Empfehlung
Der Sony BRAVIA7 überzeugt vor allem mit seiner hohen Helligkeit. Dank Mini LED Hintergrundbeleuchtung erreicht er Spitzenwerte, die besonders in hellen Räumen und bei HDR-Inhalten für Vorteile sorgen. Auch das VA-LCD-Panel mit vielen Dimming-Zonen sorgt für kräftigen Kontrast und gute Durchzeichnung in hellen wie dunklen Szenen.
Ein weiterer Vorteil des Sony liegt beim Ton. Mit 50 Watt Ausgangsleistung, integriertem Acoustic Multi-Audio und der Unterstützung von DTS liefert er ein kraftvolleres Klangbild. Die Möglichkeit, den Fernseher über Acoustic Center Sync mit einer Soundbar zu koppeln, macht ihn zusätzlich flexibel für Heimkino-Aufbauten.
Der LG C5 punktet vor allem beim Gaming. Er bietet einen deutlich niedrigeren Input Lag, bis zu 144 Hz Bildwiederholrate und vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse. Mit der Unterstützung von G-SYNC und Freesync ist er für unterschiedliche Systeme bestens ausgestattet und richtet sich klar an Spielerinnen und Spieler, die schnelle Reaktionen und hohe Bildraten erwarten.
Ein weiterer Vorteil des LG liegt beim Kontrast. Durch sein OLED-Panel erreicht er perfekte Schwarztöne und bleibt auch bei seitlicher Betrachtung farb- und kontraststabil. Für Filme und Serien in dunkleren Räumen bietet er damit die bessere Bildqualität.
Auch bei der Ausstattung hat LG die Nase vorn. Er integriert Dolby Vision IQ, den Filmmaker Mode und ein modernes WebOS 25 mit intuitiver Bedienung. Dazu kommt die Magic Remote, die eine schnelle Steuerung über Pointer-Bewegung erlaubt.
Damit richtet sich der Sony XR70 stärker an Nutzerinnen und Nutzer, die einen hellen Fernseher mit kräftigem Klang bevorzugen, während der LG C5 die bessere Wahl für Heimkino und Gaming darstellt.
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